Ausgabe: 02 / 2003
Seite: 116

Flucht aus dem Bermuda-Dreieck

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Kunsthandel: In einer Fabrik in Düsseldorf-Unterbilk entsteht ein neuer Galeriekomplex

Das neue Museum K21 sorgt für Bewegung in der Düsseldorfer Szene. Die drei Galeristinnen Marion Fricke, Ursula Walbröl und Helga Weckop-Conrads haben jetzt als erste den Sprung aus dem traditionellen "Galerien-Bermuda-Dreieck" zwischen Citadell-, Orangerie- und Poststraße gewagt und sich in einer ehemaligen Schraubenfabrik aus den dreißiger Jahren in unmittelbarer Nähe des Ständehauses am Schwanenspiegel angesiedelt. Weitere Mieter sollen folgen. Statt gediegenem Jahrhundertwende-Charme wie in den alten Quartieren regiert jetzt kühler Industriechic. Die alten Fabrikräume an der Kronprinzenstraße im Stadtteil Unterbilk wurden unter anderem durch Tillmann Klein von der Gruppe "rheinflügel" renoviert, die schon die Düsseldorfer Kunsthalle umgebaut hat. Die drei Galeristinnen sind sich einig, dass ihr neues Konzept die Außenwirkung der Galerien verstärken wird: "K21 hat einen neuen Kunst-Schwerpunkt in Düsseldorf gesetzt. Internationale Kuratoren und Sammler werden von dort mal eben den Weg über die Straße zu uns nehmen, um sich zu informieren."

Information: Kronprinzenstraße 9, 40217

Düsseldorf. Conrads: Tel. 0211/3230720, www.galerieconrads.de; Walbröl: Tel. 0211/ 3180223, www.galerie-walbroel.de; Fricke: Tel. 0211/323234

Bild(er):

Bild: Die Neu-Mieter von links nach rechts: Ursula Walbröl, Marion Fricke, Helga Weckop- Conrads und Walter Conrads