Ausgabe: 02 / 2003
Seite: 113
Gut und teuer
Von
Forschung: Camille Corots Malkasten wurde analysiert
Camille Corot (1796 bis 1875) war selbst für seine Freilicht-Skizzen nur das Allerbeste gut genug. Der prominente Vertreter der Schule von Barbizon bereitete seine Farben selbst zu und gebrauchte dabei die neusten und teuersten Pigmente. Das ergab jetzt eine Untersuchung seines Malkastens, der sich seit 1920 im Depot des Haager Gemeindemuseums befindet. Niederländische Wissenschaftler hatten die Farbspritzer und die sieben Mini-Gemälde im Deckel analysiert. Dass Corot, anders als viele Kollegen, nicht am Material sparen musste, kommt nicht von ungefähr: Er stammte aus einer reichen Familie.
Bild(er):
Bild: Aussagekräftig: Corots Malkasten
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