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Heftarchiv - Ausgabe: 6 / 2002

(73) Artikel in dieser Ausgabe von art - das Kunstmagazin

Streiten mit Genuss

Auch wenn rund um den Globus die Bien nalen blühen: Kassel bleibt dieunbestrittene Haupstadt der aktuellen Kunst. Und keine Documenta war sointernational wie diese elfte: Okwui Enwezor, Nigerianer mit Wohnsitz in NewYork, hat ein Kuratoren-Team aus sechs Ländern um sich geschart und weltweitrecherchiert, was die Kunst bewegt und wohin sie sich entwickelt. Nach vielDiskurs im Vorfeld

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Liebe Leserin, lieber Leser

Kein Schmähruf hat eine solche Karriere gemacht: "Ab nach Kassel", riefen dieschadenfrohen Bürger von Aachen dem französischen Kaiser Napoleon III. zu, alsder nach seiner Niederlage in der Schlacht bei Sedan am 5. September 1870 imZug durch ihren Bahnhof fuhr. In der nordhessischen Stadt musste derGeschlagene auf Schloss Wilhelmshöhe für sechs Monate ein nobles

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Mister Documenta

Sein Einstand sorgte für Verwirrung: Der Nigerianer Okwui Enwezor definierte die Schau in Kassel als "fünfte Plattform" und schickte eine politische Konferenz-Karawane um die Welt. Mittlerweile hat sich der Chef der Documenta 11 Respekt erworben - als unkonventioneller Anreger und Vermittler zwischen den Kulturen

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Kaufhauskunst

"Die neunziger Jahre - oder: kein Licht am Ende des Tunnels" - Silke Müller über den Kunstbetrieb des letzten Jahrzehnts (4/2002)

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Kunst und Kommerz

Editorial von Axel Hecht über den Düsseldorfer Kunstsammler und PR-Spezialisten in eigener Sache Axel Haubrok (4/2002)

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Verwechslung

"Eine Klasse für sich" - Thomas David über die Hamburger Künstlergruppe Die Schlumper (4/2002)

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Service: Documenta 11 und mehr

So viel Platz für Kunst war in Kassel nie. Schon die Documenta 10 konnte denzum Kulturbahnhof umgewidmeten Hauptbahnhof nutzen. Das Zentrum der Schau aberist von jeher der klassizistische Flügelbau des Fridericianum. Ganz in der Nähe über der Fulda wurde 1992 die Documenta-Halle eingeweiht. Die Orangerie in der Karlsaue bildete schon als Kriegsruine den Hintergrund für

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Weicher wohnen: die Soft-Möbel von Mailand

Warm und sicher war es im Frühjahr 2002 fast nirgendwo auf der Welt, außer aufder Mailänder Möbelmesse. Dort schien es, als wollten sich die Designer zurückin den Mutterleib verkriechen, so organisch sind die neuen Formen, so schmiegsam fühlen sich die verarbeiteten Materialien an. Ob Spiralen, erste Zähne, oderabgebundene Würste - die neuen Möbel der tonangebenden Firmen

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Dach mit Schwung

Fans der TV-Serie "Klinikum Berlin Mitte" haben ihn schon gesehen - den neuen,mit vorpatiniertem Kupfer bedeckten Eingangsbereich zur Rettungsstelle derBerliner Charite, entworfen von "SEHW Architekten". Das schwungvolle Vordach,eine mit Aluminiumplanken verkleidete Stahlkonstruktion, setzt den markantestenAkzentBild(er): Bild: Schön auch bei Nacht: der neue

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Erotik anziehen und abstreifen

Neue Frauenbilder vereint die Ausstellung "Muster Frau" in der KunsthalleDarmstadt (bis 30. Juni) unter anderem mit Arbeiten von Valie Export, BettinaRheims und Annegret Soltau. Alba D'Urbano zeigt mit lebensgroßen Aktfotografien bedruckte Kostüme. Sie entlarve, so Kurator Peter Joch, "die erotischeKörperlichkeit als Rollenklischee, das sich genauso anziehen wie

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Freundlich, spielerisch und leuchtend

Fußgängerunterführungen sind meist düstere, schmuddelige, hässliche Tunnel.Nicht so in Villingen-Schwenningen: Da haben "Muffler Architekten" die Passagezwischen Innenstadt und Tonhalle attraktiv verkleidet. Mit glatten, spiegelnden Wänden, hellem Granitboden und Farbflächen, die durch Leuchtstoffröhren erhellt werden und sich computergesteuert bewegen, wurde ihr ein "freundliches

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Händeschütteln für die Kunst

Küsschen hier, Shakehands da - die Filmsequenzen, die in loser Reihenfolge indas Unterhaltungs- und Informationsprogramm auf den Videowänden der DeutschenBahn AG eingeblendet werden, sind das Werk der Künstlerin Iris Hoppe. Siefilmte Menschen verschiedener Kulturen und Generationen, die einander begrüßen.Wartende Reisende werden so beiläufig mit privaten Gesten auf

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Ausgestellt: der goldene Mohr

Das Land Bayern kaufte im Jahr 2000 für 7,5 Millionen Mark (3,83 Millionen Euro) den "Mohrenkopfpokal" (vor 1600, art 9/2000) des Nürnberger GoldschmiedsChristoph Jamnitzer. Er gehörte dem sächsischen Königshaus und wurde 1945vergraben, um ihn vor den Russen zu verbergen. 1996 wiederentdeckt, wurde er von den Wettinererben zu Sotheby's gegeben. Die Preziose ging über einen

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Kaiserblau: barocker Tanz der Würfel

Würfel fliegen durch den Raum wie Asteroidenschwärme im Kosmos. Hans PeterReuters nun abgeschlossene Installation im 1999 renovierten Kaisersaal desBerliner Reichstagspräsidentenpalais wird die Parlamentarier im Bankettsaal inSchwung bringen. Vier verschiedene Perspektiven eines Würfels in wiederum sechs verschiedenen Drehungen wurden in jeweils elf Größen realisiert, insgesamt 7917

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Kunst auf Achse

Im gläsernen Kunst-Lkw "mob", der mit dem Münchener Kurt Eisner Kulturpreisausgezeichnet wurde, ging die Künstlerin Claudia Rogge jetzt zum ersten Mal aufTour: Eine Installation aus 5000 KunststoffKinderköpfen machte dieWechselwirkung zwischen Masse und Bewegung erlebbar und stoppte zwischenDüsseldorf und Den Haag in 16 Städten. Im Sommer füllt Claudia Rogge den Lkwmit transparenten

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Documenta 11

Documenta 11

Seite 14-39

Ab nach Kassel!

ART UNTERWEGS

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Kritikerumfrage: Was bleibt von der Documenta 10

Vor fünf Jahren lud Catherine David zur großen Fusion von Kunst und Theorie. art bat sieben Kritiker um einen persönlichen Rückblick auf die Kasseler Schau von 1997

Seite 26-29

Eine Schöne mit Vergangenheit

GESCHICHTE DER DOCUMENTA / Mit der ersten Documenta von 1955 wollte der Kasseler Maler Arnold Bode (1900 bis 1977) die Deutschen nach Krieg und Nazizeit wieder in die europäische Kunst einführen. Inzwischen ist die Schau längst zur "Weltausstellung der zeitgenössischen Kunst" geworden

Seite 30-39

Die Wahrzeichen einer Kunst-Stadt

Nicht umsonst spricht man vom "Museum der 100 Tage": Wenn ein Documenta-Sommer vorüber ist, werden die Werke demontiert, zerstört oder verkauft. Manches aber blieb doch in Kassel. Den Bäumen und Basaltstelen aus Joseph Beuys' Aktion "7000 Eichen" zur Documenta 7 (art 6/2002) begegnet man überall, aber auch sonst eröffnet jeder Stadtrundgang Blicke in die Geschichte der Schau. Fotos: Dieter Schwerdtle

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Proteste gegen die perfekte Kunst

Documenta 11 - TITEL: Documenta 11 / Seine Objekte fertigt Thomas Hirschhorn aus einfachsten Materialien, die er nachts auf den Straßen sammelt. Derart wird auch sein Documenta-Beitrag sein: ein Monument für den Philosophen Georges Bataille

Seite 42-47

Kubas rebellische Tochter

TITEL: Documenta 11 / Für Fidel Castro ist Kuba ein Labor des "Neuen Menschen", ein Paradies unter ewiger Sonne. Die Künstlerin Tania Bruguera zeichnet das Leben auf der KaribikInsel in ganz anderem Licht. Ihre drastischen Performances behandeln die Armut des Landes und die stille Gewalt des Regimes. Den Kubanern gilt die 33-Jährige längst als Volksheldin

Seite 48-53

Auf Basis von Hoffen und Harren

Alfred Nemeczek über den Start von K21 im sanierten Düsseldorfer Ständehaus

Seite 54-55

Eine Idee schlägt Wurzeln

Vor 20 Jahren schreckte Joseph Beuys die Stadt Kassel mit seiner folgenreichsten Aktion. 7000 junge Laubbäume, jeder Einzelne markiert mit einer rohen Basaltstele, ließ er in und um Kassel pflanzen. Nach anfänglichem Widerstand sind die Bäume den Kasslern nicht nur ans Herz gewachsen, die Bürger haben die "Stadtverwaldung" mittlerweile auch als Kunst begriffen

Seite 56-61

Der Haus-Meister

TITEL: Documenta 11 / Das Fridericianum hat schon manchen Documenta-Chef kommen und gehen sehen. Mit ihm müssen sie alle zurechtkommen: Hans-Jörg Weiser, 59, sorgt als Mann im grauen Kittel für Ordnung im Kunst-Tempel

Seite 62-65

"Der schönste Posten in Deutschland"

Finanzminister Hans Eichel war als Oberbürgermeister von Kassel dreimal im Aufsichtsrat der Documenta

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Diktatur, Demokratie und andere Probleme der Kunsttheorie

TITEL: Documenta 11 / Christoph Blase, 46, Kritiker und Betreiber der Website www.blitzreview.de, bilanziert die Documenta-Plattformen: Wurde die Kunst im Vorfeld totgeredet - oder hat sich die Debatte gelohnt?

Seite 74-75

Themenpark der Mythen und Legenden

Auf seiner Italienreise im Jahre 1699 fasste Landgraf Karl maßlose Pläne. Ein nordhessisches Arkadien wollte er im heimischen Kassel bauen. Doch es dauerte Generationen, bis der Park Wilhelmshöhe zu der prachtvollen Fantasielandschaft wurde, die Besucher bis heute fasziniert

Seite 76-87

Das letzte Bild ist noch nicht gemalt

BASEL UND PARIS: MALEREI IM AUFBRUCH / Vier Ausstellungen feiern das Wiederaufleben der Königsdisziplin

Seite 88-91

Die Ostsee verbindet

HAMBURG: "ARTGENDA 2002" / Junge Künstler aus den Ostseeanrainer-Staaten treffen sich zum vierten Mal auf der Biennale

Seite 92

Menschliche Dramen im kalten Wasser

LONDON/ZÜRICH: EIJA-LIISA AHTILA / Die Finnin stellt in der Tate Modern in London und in der Kunsthalle Zürich aus

Seite 92

Hingebungsvolles Miteinander

MADRID: BHUPEN KHAKHAR / Der Grandseigneur der zeitgenössischen indischen Kunst, der in den achtziger Jahren sein homosexuelles Coming out hatte, stellt im Centro de Arte Reina Sofia aus

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Magische Bälle aus der Fabrik

KRAICHTAL: TAKASHI MURAKAMI / Die Ursula Blickle Stiftung zeigt "The Japanese Experience - Inevitable"

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Türkische Bäder und Kapellenfenster

PARIS: JEAN-AUGUSTE-DOMINIQUE INGRES / Der Louvre zeigt zum ersten Mal alle Entwürfe, die der Klassizist für die Fenster der Kapellen Saint Ferdinand und Saint-Louis gemalt hat

Seite 94-95

Ein Arkadien mit Windmühlen

AMSTERDAM: DAS GOLDENE LAND VON AELBERT CUYP / Das Rijksmuseum zeigt rund 100 Arbeiten des großen niederländischen Landschaftsmalers (1620 bis 1691)

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Moderne ohne Ideale

VADUZ: RITA MCBRIDE / Objekte und Installationen der amerikanischen Künstlerin im neuen Kunstmuseum Liechtenstein

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Die Revolution fiel aus, es blieben Traumgespinste

PARIS: LA REVOLUTION SURREALISTE / Günter Engelhard, 65, besuchte für art die große Pariser Surrealismus-Retrospektive im Centre Pompidou

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Enger Raum

WOLFSBURG: STREAMLINE. AMERIKANISCHES DESIGN 1930 BIS 1955 / Das Kunstmuseum inszeniert Amerikas große Design-Epoche als Kammerspiel

Seite 98

Sand im Getriebe

KÖLN: ÖKONOMIEN DER ZEIT / Im Museum Ludwig werden Wert- und Zeitvorstellungen in Frage gestellt

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TERMINE

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AMSTERDAMAelbert Cuyp Knapp 100 Gemälde und Zeichnungen des Niederländers (1620 bis 1691) ESiehe Vorschau Seite 96Rijksmuseum/Philipsflügel, Hobbemastraat 19, Mo-So 10-177.6.-1.9.2002 Konzeptkunst Arbeiten aus holländischen undbelgischen Sammlungen von Künstlern wie Carl Andre, Marcel Broodthaers und Hanne

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Schlechte Hüter fremder Schätze

Raubkunst: Benin-Bronzen wurden aus dem British Museum verschoben

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Stählerne Bäume

Museen: Barcelonas neues Zentrum für aktuelle Kunst

Seite 128

Kunst zwischen Autowerkstätten

Museen: Das Museum of Modern Art bezieht ein Übergangsquartier in Queens

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Venus mit Fischkopf

Ausstellung: In Miami dokumentiert das Museum Salvador Dalis Pavillon zur Weltausstellung 1939

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Endlich Ambiente

GIACOMETTI-FLÜGEL

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Reinhard Drenkhahn

WERKVERZEICHNIS

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Kein Titel

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Beistand vom Staatsanwalt

Affäre: Museumsdirektor Güse von allen Vorwürfen entlastet

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Güldene Zinnen am Wohnturm

Architektur: Hans Kollhoffs Frankfurter "Main Plaza" schwelgt im Design der dreißiger Jahre

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Fotomeister und Malerschüler

Messe: Die dritte "Kunstköln" setzte auf Fotografie

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Trauriger Clown

Prozess: Als Jörg Immendorff einmal seine eigene Arbeit nicht wieder erkannte

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Der Staat bleibt hart

Auktionen: Ausfuhrverbot für das älteste Foto der Welt

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Tatlin für Russland

Messe: Design-Salon im Pariser Carrousel du Louvre

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KUNST IM TV

Wie man Kassel zur Weltstadt macht K 3sat, 3. Juni, 21 UhrFilm von Rainer Schumann. Porträt des Documenta-Gründers Arnold Bode. Geschichte der Documenta K 3sat, 4. Juni, 23.10 Uhr Filmvon Manfred Schuchmann. 2 x Informel K 3sat, 9. Juni, 21.15 Uhr Dokumentarfilm von Ludwig Metzger. Doppelporträt von KarlOtto Götz und

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Sentimentale Noten

Kino: "Pollock" - ein Porträt des amerikanischen Action Painters

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Bildwelten auf Abruf

Medien: Die neue MediaLounge im Düsseldorfer NRWForum bietet Zugang zu Kunst-, Musik- und Werbevideos

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Schneller, klarer und noch einfacher

Website: Drei Jahre nach der Premiere präsentiert sich art-Online jetzt in neuem Gewand - mit noch mehr Service für die Leser

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Leben im Konjunktiv

Taufschein, Heiratsurkunde, Eintrag im Sterberegister, dazu ein paar Notizenflüchtiger Bekannter, Mitgliedschaften in Berufsverband und Bürgerwehr, einHaufen Schuldscheine sowie drei Dutzend Arbeitsproben - wer fühlte sich wohlgetroffen, wenn anhand solcher Dokumente sein Leben erzählt würde? AlleForschung zu Jan Vermeer (1632 bis 1675) leidet daran, dass die Zahl derbiografischen

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Ein Meilenstein

Eines der eindringlichsten Fotos in diesem Bildband der berühmten Agentur Magnum zeigt das Profil einer weinenden Frau. Sie hat die Hände über der Brustzusammengelegt, sie hält ein Taschentuch; in ihrem Gesicht stehenFassungslosigkeit und Schmerz. In der Unschärfe des Hintergrunds kniet einMann, der die Frau im selben Moment von der anderen Seite fotografiert: Sogarder 11. September in

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Darf's ein bisschen schwer sein?

DIE EMPFEHLUNG DES MONATS

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Art-Deco-Popstar

Nicht nur die Bilder der Art-Deco-Malerin Tamara de Lempicka (um 1895 bis 1980)sind Ikonen der zwanziger Jahre - etwa ihr "Autoporträt" von 1929, in dem siesich als moderne Frau am Steuer eines grünen Bugatti darstellte. Auch dieKünstlerin selbst ist längst ein Mythos, eine Projektionsfläche für Fantasien.Die amerikanische Autorin Laura Claridge bestätigt dies; sie stilisiert Lempicka in

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Slevogt komplett

Max Slevogt (1868 bis 1932), der dritte große deutsche Impressionist neben MaxLiebermann und Lovis Corinth, hat außer seinen Gemälden auch ein umfangreichesdruckgrafisches Werk hinterlassen. Ein Verzeichnis der Arbeiten bis 1914erschien vor 40 Jahren, jetzt dokumentiert eine Fortsetzung die Arbeiten seinerzweiten Lebenshälfte. Der gerade 80 Jahre alt gewordene DüsseldorferKunsthändler

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Nachgefragt

Christoph Rütimann, 47, zählt zu den vielseitigsten Künstlern der Schweiz.Aufsehen erregte er 1999 mit der "Besitzung" der Berner Kunsthalle. Währendseiner Performance "Hängen am Museum - hab ich schon immer ge Dach t" umkreisteer an Stahlseilen hängend das Kultur- und Kongresszentrum Luzern.art: Herr Rütimann, bestätigt Ihre Performance nicht das Vorurteil, dassKünstler nur

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Kunst am Baum

Tracey Emin, 38, war ihre Katze Docket ausgebüxt. Um das über alles geliebteHaustier zu finden, heftete die britische Konzeptkünstlerin, die 1999 mit ihremungemachten Bett beinahe den begehrten Turner Prize gewonnen hätte, Flugblätteran Bäume und Laternenpfähle. Doch wenige Tage später hatten die Anwohner desLondoner Stadtteils Spitalfields die Anschläge wieder entfernt - ihr

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Von Hand zu Hand

Nelson Mandela, 83, ist zum Künstler geworden. In fünf Kohlezeichnungen erzählt der Friedensnobelpreisträger Stationen seines Lebens. Jede der Zeichnungen,die in limitierter Auflage vervielfältigt und unter dem Titel "A Touch ofMandela" versteigert werden, zeigt die Hände des ehemaligen südafrikanischenPräsidenten in einer anderen Situation. "Hände können verletzen oder heilen,strafen

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Dichter trifft Richter

Don DeLillo, 65, ließ sich von Gerhard Richter inspirieren. In seinerKurzgeschichte "Baader-Meinhof" für das Magazin "The New Yorker" setzte derSchriftsteller ("Unterwelt") den Bildzyklus "18. Oktober 1977" literarisch inSzene. Die Geschichte handelt von einer Frau und einem Mann, die sich im Museum of Modern Art vor Richters Bildern begegnen. Der terroristische Akt, den

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Ball-Künstler

Markus Lüpertz, 61, spielt mal wieder Fußball - diesmal allerdings inkünstlerischem Auftrag. "Unhaltbar" heißt das Projekt, das der Kölner KünstlerStewens Ragone als Stipendiat der Künstlerhäuser Worpswede realisiert. Gegen"Lok Lüpertz", die Mannschaft des Malers und Direktors der KunstakademieDüsseldorf, treten am 8. Juni Ex-Profispieler und Prominente wieFilmschauspieler Peter

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Personalien

Ich male keine schönen Porträts. Wer ein schmeichelhaftes Bild möchte, solltezum Fotografen gehen.Johannes Grützke, 64, Berliner

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Bei Robbie zu Hause?

Peter Blake, 69, fühlt sich von der Plattenfirma EMI bereits zum zweiten Malübers Ohr gehauen. Vor 35 Jahren erhielt der britische Popkünstler für dasDesign der berühmtesten Plattenhülle aller Zeiten, des Beatles-Albums "Sgt.Pepper's Lonely Hearts Club Band", ganze 200 Pfund. Jetzt kippten "gesichtslose Manager in dunklen Anzügen" (Blake) sein Cover für Robbie Williams'

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Und außerdem

hatte Elizabeth Bowes-Lyon, die kürzlich im Alter von 101 gestorbene britischeKöniginmutter, nicht nur ein Faible für Pferderennen und Gin. Als einzigesMitglied des Königshauses Windsor baute die Queen Mum im Laufe ihres langenLebens eine respektable Kunstsammlung auf. Ihr Prunkstück ist Claude MonetsGemälde "Der Felsblock" (1889), das sie 1945 für 2000 Pfund erstand. Sein Wertwird

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