Ausgabe: 11 / 2000
Seite: 8

Gedenksteine

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Der Weg führt ins Dunkel, scheinbar in den Berg hinein. Am Boden liegen rund 1000 Pflastersteine mit eingravierten Namen von Aidsopfern. Am Ende des Tunnels: ein helles Licht. "Das kalte Tor. Namen und Steine. Memoire Nomade 1992-2000" heißt die Installation des Berliner Künstlers Tom Fecht, 48, im Schaumburger Steinbruch "steinzeichen steinbergen". Die Steine hatte er zuvor in ganz Europa verteilt und wieder eingesammelt