Ausgabe: 11 / 2000
Seite: 140
Kunsthalle bleibt doch autonom
Von
Besucher-Service
Der Protest der Düsseldorfer Kunstszene war nicht umsonst: die Autonomie der Kunsthalle am Grabbeplatz ist gesichert (ART 1/2000). Der Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen unter der neuen Leitung von Rita Kersting, die Stadtsparkasse und die Stadt Düsseldorf gründen gemeinsam die "Kunsthalle Düsseldorf GmbH". Die Führungsriege der Kunsthalle wird neu besetzt, ebenso das Personal, weil das ehemalige bereits seit einem Jahr zur Stiftung am Ehrenhof gehört.
Inhaltlich steht weiterhin internationale zeitgenössische Kunst auf dem Programm, wenngleich mit Rückbindung an die regionale Szene. Bevor das Haus aber seine Aktivitäten im Herbst 2001 wieder aufnimmt, muss das Gebäude saniert werden. 1,7 Millionen Mark werden dafür von der Stadt bereitgestellt. Selbst Kritiker halten dies für eine angemessene Summe. Nur für den Gesamtetat der Kunsthalle müsste die Stadt noch drauflegen, der jetzige ist mit 2 Millionen Mark zu niedrig.
