Ausgabe: 11 / 2000
Seite: 147
Restaurierung
Von
Die "Unendliche Säule" des rumänischen Bildhauers Constantin Brancusi (1876 bis 1957) wird Anfang Dezember wieder aufgestellt. Dank eines Zuschusses der Weltbank in Höhe von 1,5 Millionen US-Dollar konnte ein langer Streit um das 1938 vollendete Mahnmal des Ersten Weltkriegs beigelegt werden. Der Streit entbrannte über die Art der , nachdem 1996 die völlig verrostete Säule demontiert werden musste. Unklar war vor allem die richtige Behandlung des 29,35 Meter hohen Stahlpfeilers und seiner 17 Eisenelemente mit Messinglegierung. Statt der ursprünglich geplanten Rekonstruktion hat sich nun die originalgetreue durchgesetzt. Die "Unendliche Säule" ist Teil eines Parks in Tärgu Jiu nahe Brancusis Geburtsort Hobita. Zu dem Kunstwerk gehören auch die "Pforte des Kusses" und die "Tafel des Schweigens".
Bildunterschrift: Brancusis "Unendliche Säule" (1938) wird neu errichtet /
