Liebe Leserin, lieber Leser
[Dieser Artikel ist leider nicht im Volltext verfügbar]
Seite 3
Menschlichkeit beginnt am Eingang
[Dieser Artikel ist leider nicht im Volltext verfügbar]
Seite 6
Per Chauffeur zur Schule
[Dieser Artikel ist leider nicht im Volltext verfügbar]
Seite 6
Langweiliger Nonkonformismus
[Dieser Artikel ist leider nicht im Volltext verfügbar]
Seite 6
Wischiwaschi und Käsestück
[Dieser Artikel ist leider nicht im Volltext verfügbar]
Seite 6
Forschungsreise ins Archiv
[Dieser Artikel ist leider nicht im Volltext verfügbar]
Seite 6
Epoche des Eisens geht zu Ende
[Dieser Artikel ist leider nicht im Volltext verfügbar]
Seite 6
Erlösung und Strafe per Video
Der italienische Videokünstler Fabrizio Plessi läßt Beichtstühle rotieren:Sieben dieser barocken Schnitzwerke hängte er mit Trossen unter die Decke einesRaumes im Wissenschaftsmuseum von Neapel und versetzte sie in kreiselndeBewegung. Die Installation "Barocke Kathoden-Bewegungen" füllt einen Raum desneuenMuseums, das in einem alten Industriegebäude untergebracht ist. An die Stelleder
Seite 8
Doppeltes Glück
Bilder von Claude Lorrain ( 1600 bis 1682) haben im Kunsthaus Zürich bislanggefehlt - dabei ist der französische Barockmaler ein wichtiges Vorbild für dieSchweizer Kunst des 18, und 19. Jahrhunderts, die einen Schwerpunkt derSammlung bildet. Jetzt hatte das Museum Glück: Gleich zwei detailreichePhantasielandschaftenLorrains konnte es im vergangenen Jahr erwerben. Zunächst sind sie bis
Seite 8
David Hockney
[Dieser Artikel ist leider nicht im Volltext verfügbar]
59, in Los Angeles lebender Engländer, erfreute die Leser der LondonerTageszeitung "The Independent" mit kalifornischer Sonne im Januar - und miteiner Originalgrafik. Aus Anlaß einer Werkschau in den Manchester City ArtGalleries bearbeitete derKünstler vier separate Druckvorlagen in Blau, Rot, Schwarz und Gelb; erst aufder Druckmaschine wurden sie
Seite 8
Totenkult
[Dieser Artikel ist leider nicht im Volltext verfügbar]
Seite 8
Kunst-Genuß
[Dieser Artikel ist leider nicht im Volltext verfügbar]
Seite 9
Sinnliches Geflecht
Im Gegensatz zu vielen Kollegen hot der deutsche Designer Jan Armgardt Jahrgang 1947, nichts für Plastik übrig sondern hält es mit ganz natürlichenMaterialien. Hone er 1995 in der Freiburger Galerie Blau einen Zyklus vonMöbeln aus Popiervorgestellt, zeigt er nun on gleicher Stelle Sessel Stühle und Tische ausarchaischem Korbgeflecht. Aus nachwachsenden Rohstoffen wie Weide oder
Seite 9
Topf auf Tour.
Zuerst hatte der "Goldene Topf' des französischen Objektkünstlers Jean-PierreRaynaud an einem Kran über der Baustelle Berlin-Mitte (ART 8/1996) gebaumelt,dann ging es per Schiff nach China. Dort wurde das dreieinhalb Meter hoheKunstwerk gegenüber dem "Tor der höchsten Harmonie" im Herzen der Verbotenen Stadt aufgestellt. Die staunenden Chinesen hielten das Objekt mal für ein
Seite 9
Absolut in
Amerikanische Jugendliche haben eine neue Sammelleidenschaft entwickelt: VonSoHo bis Louisville tauschen die hippen Youngsters ganzseitige Anzeigen füreinen überhaupt nicht jugendfreien Drink - "Absolut Vodka". Schon Neunjährigestürzen sich auf die Magazine der Eltern, trennen dieWerbeseiten für den schwedischen Getreideschnaps heraus und horten sie inKlarsichtmappen. Die zum Teil von
Seite 9
Dick Ellis
Kunst-Fahnder bei der Londoner Kriminalpolizei, begegnet einem erweitertenKunstbegriff im organisierten Verbrechen: "Sobald es einen Markt gibt",berichtet der Beamte, "versuchen Kunsträuber, die Versorgung sicherzustellen."Jüngste Objekte der kriminellen Begierde, so Ellis, seien Möbel und Hausrat der siebziger Jahre _ letzter Schrei die poppig bunten, psychedelisch
Seite 9
Einer zuviel
[Dieser Artikel ist leider nicht im Volltext verfügbar]
Über 300000 Menschen sahen die Ausstellung von Jan Steen im AmsterdamerRijksmuseum, aber nur einem Lokalreporter fiel eine anatomische Kuriosität auf:Die Dame im Bild "Die Morgentoilette" hat am rechten Fuß sechs Zehen. EinKustos führt dies auf die flotte Arbeitsweise des Alten Niederländerszurück.
Seite 10
Gerhard Richter,
64, deutscher Maler, läßt Kunstfreunde am Wachsen und Gedeihen seines Sohnesteilhaben. Zur Retrospektive in Nimes überraschte er im vergangenen Jahr miteinerGemäldeserie, die seine Frau mit Baby zeigte, jetzt schmückte der verliebteVater das Titelbild der Literatur-Zeitschrift "Lettre International" mit einemFoto, das seinen frisch gepamperten Sprößling bei ersten Gehversuchen
Seite 10
Eingebrannt
[Dieser Artikel ist leider nicht im Volltext verfügbar]
Seite 10
Einen würdevollen Ort.
on dem Verwandte und Freunde Abschied von einem Toten nehmen können, wolltendie Verantwortlichen des Pariser Krankenhauses Raymond Poincare einrichten.Gemeinsam mit der Fondation de France beauftragten sie den italienischenBildhauer Ettore Spalletti. Der entwarf einen meditativen Ort in Blau-Tönen.In drei Apsiden stehen Katafalke aus Holz und Marmor, davor ein kegelförmigerBrunnen mit
Seite 10
Ein Frauenakt
in Tusche und Aquarell ist im Kupferstichkabinett der Hamburger Kunsthalle alsOriginal von Albrecht Dürer identifiziert worden; die Arbeit hattejahrzehntelang unbeachtet in einem Sammelband aus der Staatsbibliothek geklebt. Dürer-Kennern kommt die Figur bekannt vor: Fast identisch ist sie auf einemBlatt in Berlin zu sehen. Dort erweist eine Skizze auf der Rückseite dieGestalt als
Seite 11
Verärgert
war der Pop-Art-Klassiker Roy Lichtenstein nicht nur über die Markenetiketten, die auf Schuhkartons der Firma Deichmann sein Gemälde "Blonde Waiting" von 1964 verunzierten: Die 679 000 Schachteln waren ohne Zustimmung des Künstlersgedruckt worden und verstießen damit gegen das Urheberrecht. Nachaußergerichtlicher Einigung bekommt Lichtenstein jetzt 53000 MarkSchadensersatz von
Seite 11
Autos unter dem Rasen
Straßen zerstückeln Wiesen und Wälder, Siedlungen dehnen sich aus, und alles,was von der Landschaft übrigbleibt, ist ein bißchen "Grün zwischen Städten".Mit einer Ausstellung dieses Namens zeigen die Architekten Hermann Grub undPetra Lejeune Alternativen: Drei Großprojekte in der Umgebung von Frankfurt undStuttgart sowie im Ruhrgebiet sollen langfristig Naturräume inmitten
Seite 11
Unordentlich
sieht es hier aus: Bücherschränke stehen offen, Musikinstrumente liegen herum,Sitzbänke sind hochgeklappt. Doch wer aufräumen will, klopft nur auf Holz, undwer auf den Bänken Platznehmen möchte, fällt auf den Boden: Das Chaos besteht aus Intarsien. Erstmalsseit fast 30 Jahren zeigt das New Yorker Metropolitan Museum dasinzwischen gründlich restaurierte "Gubbio Studiolo", ein
Seite 11
Triumph der Strenge des Hauses
Museums-Neubau Hamburg Kunst vom Mittelalter bis heute: Durch die von Oswald Mathias Ungers erbaute Galerie der Gegenwart wird Hamburgs 127 Jahre alte Kunsthalle jetzt zu ei-}Text nicht OCR-lesbar}
Seite 16-31
Bilder aus Tanz und Klang
VON IRMA SCHLAGHECK FOTOS: DIRK REINARTZ Schmelzender Schöngesang, betörendeOrchestermelodien, dazu hartes Klacken, Rednerstimmen, einander überlagernd,verstummend, wieder einsetzend: Es war eine Fülle von Klängen, Lauten undGeräuschen, die im Sommer 1995 bei der Biennale in Venedig das Publikum inStephan von Huenes Ausstellungsraum hineinzog und dort festhielt.Die faszinierten
Seite 34-41
Jeanne Mammen. Bitter wird man aus Erfahrung
Schönheit ist nur eine Illusion VON Berlin, Kurfürstendamm 29,Hinterhaus, vierter Stock. Im September 1919 bezog Jeanne Mammen das vormaligeAtelier eines jüdischenFotografen, bestehend aus zwei kleinen Räumen, kein elektrisches Licht, keineKüche, kein Bad, kein Telefon. "Künstler brauchen das nicht", hatte derVermieter erklärt. Dafür gab es Gasbeleuchtung, und es ging 96 Stufen
Seite 44-56
Was Kritiker so einpacken
Das Kunstjahr 1997 macht uns Kritiker zu Leistungssportlern am Laptop, sovielsteht schon fest. Zwischen Berliner Gropius-Bau ("Die Epoche der Moderne"),Schloß Moyland(Eröffnung des Beuys-Museums), den Biennale-Gärten von Venedig, den Messehallenzu Basel, dem documenta-Parcours in Kassel und dem Stadtgraben von Münster("Skulptur. Projekte") bringen uns allein von Anfang Mai bis Ende
Seite 57
Realisten mit der Bibel und Shakespeare im Sinn
VON Wasserratten verwesen sehr schnell. Auch das zweite Tier vorder Staffelei befand sich binnen kurzem in einem sofortgeschrittenen Zustand der Zersetzung, daß es als Modell nicht mehr taugte.Wieder mußte John Everett Millais (1829 bis 1896) einen Bauern auf diezeitraubende Jagd nach einem neuen Exemplar der Spezies Arvicola terrestrisschicken, bevor die Arbeit am Porträt des Nagers
Seite 58-69
William Morris - Der Traum vom schlichten Glück
Auf dem Trafalgar Square herrscht Stille. Der Nabel der Londoner City, einstvom Verkehr umtost, ist eine grüne Oase ausObstbäumen. Auch die Houses of Parliament sind nicht mehr das, was sie malwaren:Politische Debatten finden nicht mehr statt, jetzt lagert hier schlicht Dünger.Der Held der utopischen Romanze "Kunde vom Nirgendwo" reibt sich verwundert die Augen. Im Traum
Seite 70-75
Was bleibt, ist die Erinnerung an Kämpfe und Siege
VON Bescheidenheit war nie sein Thema: Georges Mathieu ist ein Maler der Wut, des Aufbrausens, der Maßlosigkeit. Seine Bilder,Riesenformate von sechs Meter Breite und mehr, sindSchlachtfelder der Ölfarbe, seine Malaktionen Blitzkriege im Dienst derAbstraktion. Eine begeisterte Kunstkritik schmückte ihn vor 40 Jahren mit demTitel"schnellster Maler der Welt", und schnell malte sich
Seite 76-81
Oase der Stille im Getümmel
Ägyptisches Museum in Kairo: Zusammen mit Tausenden Gleichgesinnter schiebtsich der Besucher durch die Saalfluchten, auf den Spuren von Tutanchamun,Nofretete und Amenophis, vorbei an steinernen Kolossen, Preziosen aus Gold undEdelsteinen, fragilen Papyri.Bei den Pyramiden, die auf einem Hochplateau am Stadtrand von Kairo thronen,machen Tag für Tag Pferdeverleiher, Bakschischjäger
Seite 82-85
Haltestelle im Kirchenschiff
Ein "spannendes Experiment" wagt das, Kölner Schnütgen-Museum, das in einerromanischen Kirche eine der größten Sammlungen mittelalterlicher Kunst bewahrt. Es stellt den eigenen Schätzen Werke von Joseph Beuys gegenüber. Der Künstler(1921 bis 1986) hat sich oft mit Religion und kirchlicher Symbolik befaßt; vor allem das Kreuz ist ein Motiv, das" in seinem Werk immer wiederauftaucht
Seite 86-87
Realist und Reporter
Hoch oben auf einem Gerüst unter der Decke von Schloß Rheinsberg demonstriertder Hofmaler Antoine Pesne einem Modell, wie es zu posieren hat, KronprinzFriedrich 11. von Preußen beobachtet den Fortgang der Arbeiten, ein Geigerspielt dazu. Die Szene aus dem Jahr 1740, mit Deckfarben auf Kartonfestgehalten, wirkt solebensnah, als sei der Maler dabeigewesen - dabei hat Adolph Menzel ( 1815
Seite 86
Junge Dämonen, greiser Gott
Die kleinen, kantigen Farbfelder des russischen Symbolisten Michail Wrubel (1856 bis 1910) erinnern an Mosaiken. In den düsteren Gemälden des Künstlersnehmen Mythenwesen ungewohnte Gestaltenan: Wrubels Dämonen sind jugendliche Melancholiker, sein greiser Pan hockt ferngriechischer Idyllen in zugiger Öde. Michail Wrubel. Kunsthalle Düsseldorf,bis 13. April. 5. Mai bis 20. Juli: Haus
Seite 87
Vögel gleiten durchs Atelier
Georges Braque hat zusammen mit Pablo Picasso den Kubismus erfunden, dassichert ihm einen Ehrenplatz in der Kunstgeschichte. Was er im darauffolgendenhalben Jahrhundert gemalt hat, ist weniger bekannt. Jetzt werden in London rund 50 Bilder aus der Zeit zwischen dem ZweitenWeltkrieg und dem Tod des Künstlers 1963 gezeigt. Sie sindnichtbahnbrechend wie die frühen Meisterwerke, entfalten
Seite 87
Der letzte einer Dynastie
Gemeinsam gründeten die Brüder Livio und Pier Giacomo Castiglioni 1938 einDesignstudio, in das ihr Bruder Achille 1944 eintrat. Nach dem Tod der Brüderist der 1918 geborene Designer der letzte der Dynastie, einer der angesehensten und erfolgreichsten Entwerfer Italiens. Das VitraDesign Museum in Weil widmet ihm nun eine Retrospektive. Den Sinn des Designssahen Achille und seine
Seite 87
Ton in Ton mit Neonlicht
Fußgängern, die im Dunkeln über die Berliner Chausseestraße spazieren, bietetsich ein faszinierendes Schauspiel. Im Neuen Berliner Kunstverein hat derDüsseldorfer Künstler Ludger Gerdes mitgelben, grell leuchtenden Neonbuchstaben eine Wandinstallation aufgebaut, diedurchs große Kunstvereins-Fenster die Straße erhellt. An den Wänden hängenstreng konstruierte Bilder und Diptychen, die
Seite 87
Schwerelos vor dem Blau des Himmels
Berühmte Namen der amerikanischen Moderne wie Frank Stella, Bruce Nauman undprominente Vertreter der europäischen Kunstszene wie Georg Baselitz, JosephBeuys locken derzeit Besucher in die nördliche Deichtorhalle am Hamburger Hafen(bis 13 " April). Als Gegenpol zu den populären Werken aus der StiftungFroehlich (ART 10/1996)hat Zdenek Felix, Chef des Ausstellungsareals, in der Südhalle
Seite 88-89
Still lächelt der Gottkönig
Wenn der Begriff "unergründliches Lächeln" jemals eine Berechtigung hatte, dann hier: In der jahrhundertealten Tempelstadt Angkor im kambodschanischenDschungel (ART 1/1993) steht der gewaltige Zentraltempel Bayon, von dessen 54Gesichtertürmen jeweils viermal ein Erleuchteter blickt, in sich gekehrt,geheimnisvoll, mit schön geschwungenem, lächelndem Mund.Selbst sonst eher
Seite 90-91
Das Leben endet auf dem Müllhaufen
Die Tür zu Zimmer 17 steht einen Spalt weit offen. Spärliches Licht dringt nach draußen auf den kargen Hotelflur, dessenTrostlosigkeit schwer zu ertragen ist. Automatisch wandert der Blick immerwieder zu der schmalen Türöffnung, dringtein in das Innere einer engen, mit Gerümpel überladenen Absteige. Ein alterMann, in drei verschiedenen Positionen dargestellt, fristet hier sein
Seite 92-93
Licht und Farbe erlangen die Oberhand
Als Eugene Leroy 1982 seine ersten umfangreichen Einzelausstellungen hatte, war die Kunstwelt völlig überrascht. Die Gemälde aus dichten, spontanenPinselstrichen übertrafen diejunge Kunstder"Neuen Wilden" unbestreitbar an Kraft und Eindrücklichkeit. "Ich war 70Jahre alt", erinnert sich Leroy, "als man sich fürmeine Malerei zuinteressieren begann."Der Maler, 1910 in der Nähe
Seite 94-95
Von den 'Primitiven' gelernt
Von den 'Primitiven' gelerntDem Publikum in der Londoner Barbican Art Gallery präsentierte sich Alan Davieim Sommer 1993 als seltsamer Heiliger: Mit weißem Rauschebart durchschritt erdie Räume, ein Schamane - so der Titel der damaligen Schau_ auf der "Suche nachdem Wundersamen", ein Unzeitgemäßer, für den "Unwissenheit mehr Wert hat alsWissen". Dabei war Davie in den späten
Seite 96
Dämonen mit Farbe gebannt
Seine Produktion ist abhängig von den Jahreszeiten und der Witterung. Denn derMann malt am besten im Freien. Ein großer Garten, 70 Kilometer nördlich vonBerlin, ist sein Hauptatelier Hier kann er seine Phantasie entfalten, hiernehmen die koboldartigen Wesen, dielange vage und doch bedrängend in seiner Vorstellung nisten, Gestalt an; hierfindet er Holzstücke, Sandklumpen oder die Asche
Seite 97
Was hat die Werefkin mit dem Mittelmaß zu tun?
"Ich bin nicht Mann, ich bin nicht Frau, ich bin ich", schrieb MarianneWerefkin am 5. Oktober 1905 in ihr Tagebuch "Briefe an einen Unbekannten". 92Jahre späterwird in Hannover und Wuppertal die Ausstellung "Garten der Frauen" gezeigt, inder die Malerin, Mitbegründerin der "Neuen Künstlervereinigung" in München,Theoretikerin der Avantgarde, mit ihrem Werk neben dem einer Käte
Seite 98
Abgesang auf eine Epoche
Er war der letzte, derkam, und der erste, der ging. 1906 schloß sich MaxPechstein (1881 bis 1955) der ein Jahr zuvor gegründeten Künstlervereinigung"Brücke" an, schon 1912 verließ er die Gruppedoch genügten die sechs Jahre, umaus dem gebürtigen Zwickauer ein für allemal den Brücke-Maler Pechstein zumachen. Die Ausstellung "Max Pechstein - Sein malerisches Werk" (sie lief
Seite 99-104
Auftritt der frechen Frauen
Die englischen Modepunks erobern die Pariser Haute Couture, der Brit Popbeherrscht die Hitparaden, und selbst in der Kunstszene hat die Insel einenExportschlager: den "Young British Artist". 19 dieser jungen Briten hat dasWolfsburger Kunstmuseum nun zum "Full House" arrangiert - ein Hinweis auf dasPokerspiel Kunstmarkt, aber auch eine Beschreibung der Schau: Der Saal desMuseums ist mit
Seite 99
Die Weichen richtig gestellt
Auf einen einzigen, sehr schönen Ausstellungssaal beschränkt sich die 44.Jahresausstellung des Deutschen Künstlerbunds in Nürnbergs GermanischemNationalmuseum. Es ist die erste klassische, gleichwohl aber etwas andere"Einsendungs"-Schauin der Ära des Künstlerbunds-Vorsitzenden Paul Uwe Dreyer, der 1992 antrat, dieRolle des traditionsreichen Vereins in turbulenten Zeiten neu zu
Seite 99
Ideen für die Architektur der Zukunft
Wie anregend der Dialog zwischen Kunst und Architektur sein kann, führt derzeit eine Ausstellung in der Wiener Kunsthalle mit dem Titel "Die Schrift desRaumes" vor. Zentrales Thema: die beiden Künsten gemeinsame Wahrnehmung desRaumes und ihrUmgang damit. Ein Großteil der Architekturmodelle, Kunstobjekte, Zeichnungen,Videos undFotografien stammen aus dem FRAC Centre Orleans, das seine
Seite 104
Der Fachmann hofft auf Annäherung
Offensichtlich kommt Bewegung in die festgefahrene Diskussion um die Rückgabeder Beutekunst: Als "schwerstes Kapitel" seiner Unterredung mir dem russischenPräsidenten Boris Jelzin im Januar 1997 bezeichnete Bundeskanzler Helmut Kohldas Schicksal der Kulturgüter, die im Zuge des Zweiten Weltkrieges vonDeutschland in die Sowjetunion verbracht wurden. Kohl: "Dieses Problem soll indiesem
Seite 119
Aus Sparsamkeit war die Leitung zur Polizei gekappt
Es war am 7. Dezember, am Tag nach Nikolaus. Früh am Morgen zerbrachenunbekannte Täter im Obergeschoß von SchloßCharlottenhof in Potsdam einen Fensterladen. Sie hebelten das Fenster aufundschnitten das Gemälde "Ansicht eines Hafens" ( 1815) von Caspar David Friedrich mitsamt Rahmen von den Stahlseilen. Werke von Carl Blechen, Carl Gustav Carus und Domenico Quaglio ließen
Seite 120-121
Giersberg: 'Ich weiß, daß es ein sehr schmaler Pfad ist'
Giersberg: 'Ich weiß, daß es ein sehr schmaler Pfad ist'Auf Kritik ist die Initiative von Hans-Joachim Giersberg, dem Generaldirektorder Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, gestoßen, den Dieben desCapar-David-Friedrich-Gemäldes "Ansicht eines Hafens" Lösegeld für die Rückgabedes Bildes anzubieten. ART-Redakteur Axel Hecht sprach mit dem Museumschef über dessen Motive.
Seite 121
Der Malerfürst empfing zwischen Büsten und Kopien
Für die Kunstszene Münchens war Franz von Lenbach ( 1836 bis 1904) eine derprägenden Figuren, Im Münchner Lenbachhaus kann man nun in fünf Räumen dieAtmosphäre der Salons des "Malerfürsten" auf sich wirken lassen. Anhand vonFotus, die 1892 anläßlich eines Besuchs des Fürsten Otto vonBismarck entstanden, wurden die Räume möglichst originalgetreu rekonstruiert.Im Zweiten Weltkrieg waren
Seite 122
Der Sammler nimmt gerne weitere Angebote entgegen
Der Standort Duisburg war in den Karten von Hans Grothe schon lange ein Joker. Jetzt hat ihn der Architekt, Immobilienmakler und Sammler gezogen. Ein Drittel seiner begehrten Kollektion zeitgenössischer Kunst wird ab demFrühjahr 1999 in der Küppersmühle in Duisburg zu sehen sein.Dazu gehören "Laterna Magica', ein Zyklus von Sigmar Polke, der"Elfbrraum" vonJoseph Beuys und
Seite 122
Einige Bürger stimmten für und gegen das Museum
protest paradox: Nachdem eine Gruppe Feldafinger Bürger Anfang Dezember 603Unterschriften gesammelt und damit ihr Bürgerbegehren "Kein Museums-Großprojektin Feldafing" durchgesetzt hatte, startete ein zweites Begehren, nun aber fürdas "Museum der Phantasie". Einige Bürger haben bei beiden Initiativenunterzeichnet."Die Aufklärung fängt _jetzt erst an", sagt der
Seite 123
In Karlsruhe entsteht ein Kunstzentrum der Superlative
Die Weichen für ein baden-württembergisches Sammlermuseum sind nach langenDiskussionen Richtung Karlsruhe gestellt: Das gro-ße neue Kunstzentrum mitStädtischer Galerie, Hochschule für Gestaltung und Zentrum für Kunst undMedientechnnlogie/ ZKM in den ehemaligen Hallen der IndustriewerkeKarlsruhe-Augsburg wird künftig wohl auch Arbeiten der Gegenwartskunst ausmindestens sieben renom-}Text
Seite 123
Der Löwe an der Leine wedelt mit dem Schwanz
Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung" war das Motto, mit dem Joseph Beuys 1982 zur Kasseler documenta 7 seine Aktion "7000 Eichen" unterlegte. Im Sinnhatte er nicht weniger als die "Umgestaltung des gesamten Lebens, dergesamten Gesellschaft, des gesamten ökologischen Raumes".Ein Teil seiner Anhänger will von diesem radikalen gesellschaftspolitischenAnsatz des Fluxuskünstlers
Seite 124
Vier Kantone suchen nach Ateliers für ihre Leute
Berlin explodiert", meint die Malerin Maya Roos, 50, die 1994 aus Luzerngekommen ist, und ihr Lebensgefährte, der 1957 in Zürich geborene FotokünstlerRemy Markowitsch, pflichtet ihr bei: "Hier hat sich ein internationalesKunstklima entwickelt." Roos und Markowitsch, nach ihrer Ankunft vor gut zweiJahren in einem Atelierin einer alten Remise im Bezirk Prenzlauer Berg untergekommen,
Seite 124
Ein Dollar pro Ticket geht nach St. Petersburg
Königin Beatrix, Ehrengast bei der Eröffnung der Ausstellung "Katharina dieGroße" in Amsterdam, bewahrte kühlen Kopf: Als die Feier in der Nieuwe Kerkdurch eine Bombendrohung jäh unterbrochen wurde, bat sie die Gästekurzentschlossen in ihren um die Ecke liegenden Palast. Es war falscher Alarm,doch Museumsdirektor Michail Piotrowski von der St. Petersburger Eremitage saßder Schrecken
Seite 125
Vorsicht! Kunst schadet der Gesundheit
Herzattacken vor Fettplastiken von Joseph Beuys, Bleivergiftungen inAusstellungen von Richard Serra, Schwindclanfälle in Räumen von James Turrell - Kunstliebhaber leben gefährlich. Die akuten Angriffe der zeitgenössischenKunst auf körperliches und seelisches Wohlbefinden jedoch sind harmlos im Vergleich zu den Gefahren, die in großenSammlungen Alter Meister lauern. Eine Studie des
Seite 125
Nach 34 Jahren fordert der Urheber seinen Anteil
Zuerst habe ich es noch als Kompliment aufgefaßt, daß Andy Warhol mein Fotokopiert hat" sagt Henri Dauman "doch als ich im Lauf der Jahre noch über 40weitere Siebdrucke meiner Aufnahme erkannte, fühlte ich mich mißbraucht." Jetzt verklagt der 63 Jahre alte Fotograf die Erben des 1987 gestorbenenPop-Künstlers, die Andy Warhol Foundation in New York und das Andy Warhol Museum in
Seite 126
30 Linden weichen dem 'japanischen Kuckucksei'
30 Linden weichen dem 'japanischen Kuckucksei'Ton Boxma, dem geschäftsführenden Direktor des Van-Gogh-Museums in Amsterdam,fiel ein Stein vom Herzen: "Wenn es jetzt wieder schiefgelaufen wäre, hätte ichnicht mehr gewußt, was wir tun sollen", kommentierte er das Urteil desAmsterdamer Gerichts: Das Museum, so entschieden die Richter, darf seinenlangersehnten neuen Pavillon bauen
Seite 126
Die Eingangshalle bietet ein Sinnbild der Konzentration
Nicht nur in Frankreich und England, auch in Deutschland gibt es eine neueNationalbibliothek - doch während in Paris und London für diese "Tresore desGeistes" symbolträchtige Gebäude mit monumentalem Anspruch errichtet wurden,gibt sich der Neubau der Deutschen Bibliothek in Frankfurt/Main eher bescheiden. Die Stuttgarter Architekten Mete Arat sowie Hans-Dieter und GiselaKaiser
Seite 127
Kurz mitgeteilt
[Dieser Artikel ist leider nicht im Volltext verfügbar]
Seite 128
25 Jahre Galerie Ostertag
sein Zuhause ist die Galerie: Seit 25 Jahren zeigt der Frankfurter HansOstertag Kunst in seiner Wohnung. Zunächst im Osten der Stadt, seit 1977 in den großzügigen Räumen einesGründerzeithauses im Westend, präsentiert der 1924 geborene Galerist vorwiegend Malerei der fünfziger Jahre. Auslöser war ein Wiedersehen mit seinemehemaligen Schulkameraden Heinz Kreutz, der neben Karl Otto
Seite 128
Der russische Zoll erschwert das internationale Geschäft
wassili Bytschkow, Genealdirektor der Moskauer Firma "Expo-Park", hat sich viel vorgenommen. Gemeinsam mit führenden Galeristen will der Privatunternehmerdem Markt fürKunst und Antiquitäten in Rußland auf die Beine helfen und den Anschluß an dieinternationale Kunstszene ermöglichen. Die zweite Auflage der Kunstmesse "ArtMoscow" (vom 3. bis 8. März im Zentralen Künstlerhaus) soll
Seite 128
Diesmal begrüßt Spanien die lateinischen Verwandten
Die Begegnung mit einer in Europa wenig bekannten Kunstwelt verspricht diediesjährige Arco, die vom 13. bis 18. Februar in Madrid stattfindet. Bildetenin den vergangenen drei Jahren Belgien, die USA und Deutschland denMesseschwerpunkt, so gilt das Sonderprogramm diesmal der Kunst Lateinamerikas.Mit Unterstützung des Au-ßenministeriums - Spanien sieht sich als ehemaligeKolonialmacht in
Seite 128
Maeght auf dem Rückzug
Adrien Maeght, 66, ist genau ort wieder angelangt, wo sein Vater, der legendäre Kunsthändler und Künstlerfreund Aime Maeght (1906 bis 1981), seinenErfolgsweg 1944 begonnen hatte: in der kleinen Galerie an der Rue du Bac amlinken Seineufer von Paris. Ende vergangenen Jahres mußte Maeght seine 1991eröffnete Großgalerie in derRue Saint-Merri am Centre Pompidou (ART 5/ 1991 ) aus
Seite 129
Die 'Art Cologne' ab 1998 mit neuem Veranstalter
Die 'Art Cologne' ab 1998 mit neuem VeranstalterDie Messegesellschaft "Köln-Messe", so bestätigte der zuständigeAbteilungsleiter Heinz Schnock, hat den seit 1984 bestehenden Vertrag mit demBundesverband Deutscher Galerien (BVDG) über die Ausrichtung der "Art Cologne"gekündigt. Damit wird der BVDG im Herbst 1997 zum letzten Mal der Veranstalterdes Kölner Kunstmarkts
Seite 129
Pionierarbeit im Norden
Als Renate Kammer vor 30 Jahren ihre Galerie eröffnete, gehörte sie zu denersten in Hamburg, die zeitgenössische Kunst zeigten und verkauften. IhreAufmerksamkeit galt der "Jungen Generation" - etwa den Berliner Realistender Gruppe "Großgörschen 35" mit unter anderen Wolfgang Petrick, Peter Sorge und Werner Berges.Später, als die ersten finanziellen Hürden genommen und
Seite 129
China-Sammlung
[Dieser Artikel ist leider nicht im Volltext verfügbar]
Seite 130
Schenkung
[Dieser Artikel ist leider nicht im Volltext verfügbar]
Seite 130
Versteigert
[Dieser Artikel ist leider nicht im Volltext verfügbar]
Seite 130
Asbestverseucht
[Dieser Artikel ist leider nicht im Volltext verfügbar]
Seite 130
Gestellt
[Dieser Artikel ist leider nicht im Volltext verfügbar]
Seite 130
Picasso kehrt heim
Christine Ruiz Picasso, Schwiegertochter von Pablo Picasso (foto), hat derStadt Malaga 138 Werke des Spaniers geschenkt. Sie bilden den Grundstock fürein Museum, das die Heimatstadt des Künstlersnoch vor der Jahrtausendwende eröffnen will. Picasso-Enkel Bernhard Sohn vonChristine und Paolo Picasso, stiftete dasGemälde "Olga Koklowa mit Mantilla", ein Porträt der ersten Frau Picassos.
Seite 130
Biennale.
[Dieser Artikel ist leider nicht im Volltext verfügbar]
Fabrice Hybert, 35, ist als offizieller Vertreter Frankreichs für die Biennale1997 in Venedig ausgewählt worden. Hybert, ein Shooting-Star unter denneokonzeptuellen Künstlern der neunzigerJahre, ist der jüngste französische Biennale-Repräsentant seit 20 Jahren undplant für den französischen Pavillon eine ökologische Installation.
Seite 130
Eröffnet
[Dieser Artikel ist leider nicht im Volltext verfügbar]
Seite 130
Preise
[Dieser Artikel ist leider nicht im Volltext verfügbar]
Seite 131
Ämter und Würden
[Dieser Artikel ist leider nicht im Volltext verfügbar]
Seite 131
Gestorben
[Dieser Artikel ist leider nicht im Volltext verfügbar]
Seite 131
Rekordpreise
[Dieser Artikel ist leider nicht im Volltext verfügbar]
Seite 131
Legende und Wahrheit
Den Renaissance-Chronisten Giorgio Vasari hätte es erfreut zu wissen, daß erheute als "Vater der Kunstgeschichte" gilt: Vaterfiguren spielen zentrale Rollen in seinen Künstler-Viten, die immer auch Familiengeschichten sind. Dabeiging es nicht nur um Blutsverwandte, wie Paul Barolsky in seiner Studiebelegt: Seinen mächtigen Stammbaum der Kunst konstruierte Vasari aus Vätern und
Seite 132-133
Stolz und schwierig
Als John Russel 1967 einen Katalog für eine Balthus-Ausstellung in Londonvorbereitete, empfahl ihm der Künstler, er solle doch einfach schreiben:"Balthus ist ein Maler, über den man nichts weiß." Immer wieder hat es derheute 88 Jahre alte Künstler verstanden, seinem Lebenwie seinen Bildern den Hauch des Geheimnisumwitterten, Rätselhaften zu geben.Mit sinnlich-provokanten
Seite 132
Ein Maler und viele Blickwinkel
Es ist die größte Menzel-Ausstellung seit vielen Jahrzehnten, die vom 7.Februar bis 11 " Mai in Berlin zu sehen ist (siehe Seite 86), und der zurAusstellung Publizierte Katalog dürfte der umfassendste sein, der jezusammengestellt wurde - in der Anzahl der kommentierten Zeichnungen und Gemälde wie in den Analysen. Gleich mehrere der Autoren bewegt dabei die Frage,warum Adolph Menzel
Seite 132
Nach Ländern und Berufen sortiert
Die EDV macht's möglich. Die im wichtigsten und umfangreichsten Künstlerlexikon von Thieme-Becker undVollmer rund 220000 verzeichneten Künstler - von der Antike bis in die fünfziger Jahre dieses Jahrhunderts - können jetzt auch nach Herkunftsländern undBerufen gesucht werden. Die Registerbände sind alphabetisch nach Ländernsortiert. Innerhalb der Länder ist zunächst nach
Seite 133
Flug über die Pyramiden
Der Bildband prahlt weder mit opulentem Farbdruck, noch beeindruckt er durchGroßaufnahmen majestätischer Pharaonen oder Götter - trotzdem ist MarilynBridges' Ägypten-Buch eines der faszinierendsten Zeugnisse der wahrscheinlichmeistfotografierten Kulturlandschaft der Welt.Denn Bridges fotografierte die Pyramiden, Gräber und Fellachendörfer vomFlugzeug aus und verleiht so den
Seite 133
Die Schönen und Berühmten
[Dieser Artikel ist leider nicht im Volltext verfügbar]
Dustin Hoffman als Dali, das bleckende Grinsen von Jack Nicholson, LittleRichard, Louise Bourgeois und Nelson Mandela_ mit spielerischer Intelligenz und feinem Stilgefühl nähert sich der amerikanische Fotograf Herb Ritts den Schönen und Berühmten. Seine Menschenbilder und Körperlandschaften vereint derhervorragend gedruckte Band.
Seite 133
Sensationell preiswert
[Dieser Artikel ist leider nicht im Volltext verfügbar]
1974 erschien der erste Band des legendären Monet-Werkverzeichnisses von Daniel Wildenstein, damals zu einem immens hohen Preis. Nun hat der BenediktTaschen Verlag den biografischen Einleitungsband und dasdreibändige Werkverzeichnis mit rund 2000 Arbeiten aktualisiert und neugestaltet zu einem sensationell niedrigen Preis auf den Markt gebracht.
Seite 133
Gesamtkunstwerk Hamburg
[Dieser Artikel ist leider nicht im Volltext verfügbar]
Hamburg ist grün. Wie grün, das zeigt fast jede der Fotografien, die derOberbaudirektor derHansestadt selbst gemacht und mit denen er seinen Band über das "Gesamtkunstwerk Hamburg" illustriert hat. Kossak dokumentiert die Landschaftsplanung derMetropole in Geschichte undGegenwart, herausgekommen ist ein schönes Buch über die, so Kossak, "schönsteGroßstadt der Welt".
Seite 133
