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Heftarchiv - Ausgabe: 2 / 1994

(99) Artikel in dieser Ausgabe von art - das Kunstmagazin

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Liebe Leserin, lieber Leser

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Im Auftrag der Erben

"Bild weg?Ich treibe es für Sie auf" Über die Arbeit des Kölner Kunstfahnder Clemens Taussaint (1/194)

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Die Leiden des Kritikers

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Für den unbefangenen Blick

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Balsam für die Seele

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Dekorative Wohnzimmer-Kunst

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Bischofberger ergänzt und stellt richtig

"Comback mit Bildern aus dem zweiten Leben"-Titelgeschichte über Andy Warhol (11/1993)

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Der Düsseldorfer Kunstvermittler

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Wand-Kunst beim Mann mit der eisernen Maske

König Ludwig XIV soll auf der Ile Sainte Marguerite, die vor der Stadt Cannesim Mittelmeer liegt, seinen ungeliebten Zwillingsbruder und Thron-Rivalen,Philippe von Gascogne, in eine eiserne Maske gezwängt und eingekerkert haben,bis ihn die vier Musketiere befreiten - so jedenfalls schildert es derfranzösische Romancier Alexandre Dumas in seinem Roman "Zwanzig Jahrenachher".Die

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Auf Eddas Spuren zu Fuß durch Island

Eine Kunstexpedition unter dem Motto "Götterreise" unternahm der Münchner Maler Thomas Huber: Zu Fuß liefer vier Monate lang 800 Kilometer durch Island."EineHerausforderung nicht nur für den Künstler, sondern wegen der harten Bedingungen auch für den Abenteurer", sagt der Wanderer.Hr suchte die mythischen Stättender Edda-Sage auf, errichtete Landschaftszeichen - etwa einen

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Kunst für die Umwelt

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Kein Titel

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KUNSTVERMITTLER

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Victor Vasarely

Yielor Vasurely, 85, Hauptmeister der Op Art, gab der französischen Republikseine drei Orden zurück.Er sei "zu Tode betroffen", weil der Staat "skrupellosen Beamten gestattet, meine Stiftung zu vereinnahmen, ohne einzugreifen".Gemeint ist der Stiftungs-Direktor Charles Debbasch, dem Vasarely Veruntreuung vorwirft(ART 8/ 1 992).Besonders verbitterte den Künstler, daß Debbasch die

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Installation wie im Teppichlager

Die Iranerin Chohreh Feyzdjou, 38, malt und malt, näht dann aber die Bilderzusammen, rollt sie auf und hängt sie wie in einem Teppichlager auf langeGestelle.Der "schöpferische Gedanke" eines Bildes wird mit "demjenigen deranderen Bilder verkettet", heißt es im Katalog des Koblenzer Ludwig Museums;dort ist die Installation "Products of Chohreh Feyzdjou" noch bis zum 13.Februar zu

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Er nennt sich Str8up

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ER NENNT SICH...

Er nennt sich "Str8up" (Straight up - geradewegs nach oben), versteckt seineIdentität hinter einer Skimaske und unter einem Kapuzen-Sweatshirt und schlägtnach Mitternacht zu: Blitzschnell schraubt der anonyme Straßenkünstler dieGlasplatten der NewYorker Fußgängerampeln ab und ersetzt die rotwei-ßen Schriftzüge "Don't Walk /Walk" durch ortsbezogene Parolen. Vor einer Kathedrale lasen

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Bizarre Blätter

Sizarre Blätter.Kinder haben das Spiel erfunden, die Surrealisten gaben ihm den Namen "Cadavres exquis": Einer malt den Kopfeiner Figur, reicht dasumgeknickte Blatt an den nächsten weiter, der den Körper malt der dritte fügtdie Beine dazu. 1 200 Künstler aus New York und Europa haben jetzt an 587solcher bizarren Blätter mitgewirkt. 1 07 werden vom New Yorker Drawing Centerein Jahr

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Stuhl-Winzlinge als Sammelobjekte

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STUHL-WINZLINGE ALS SAMMELOJEKTE

Weil ein dreidimensionales Modell mehr Aussagekraft hat als ein Foto, ließ dasVitra Design Museum in Weil am Rhein 15 Stuhl-Klassiker im Maßstab eins zu sechs als Sammel-Objekte bauen : Die mit Schellack polierte "Sitzmaschine" (1905) von JosefHoffmann, den "Wassily"-Sessel (1925 ) von Marcel Breuer, "RAR" (1950) vonCharles und Ray Eames oder "First" (1983 ) von Michele de Lucchi. Die bis

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Glänzende Wand aus Asche und Seide

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Seite 10-11

Jan Hoet

, 5 7, Museumschef in Gent und documenta-Macher, geht ans Theater:AufEinladung von Hamburgs Kultursenatorin Christina Weiss inszeniert er imSeptember in den Kammerspielen Richard Wagners "Tristan und Isolde".Für Hoet ist Theater "Verbindungsglied zwischen Utopie und Wirklichkeit".Schauspielerwerden noch gesucht - dem Belgier schwebt ein "sehr deutscher Tristan" und eine "streng und

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Ankauf

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Seite 11

Mahnmal

.Der dänische Maler und Bildhauer Per Kirkeby hat für Paderborn einjüdisches an der Alten Synagoge errichtet.Sein Entwurf eines schlichten, aus drei Rundbögen bestehenden ockerfarbenen Backsteinbaus mit rotabgesetzten Bändern bezieht sich auf die Architektur der 1 882 errichteten und 1938 durchBrandstiftung zerstörten Synagoge.Die Jury lobte, der strenge Bau lasse

Seite 11

Hilmar Hoffmann

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Seite 11

Kein Titel

Hillmar Hoffmann, 68, ehemaliger Frankfurter Kulturdezernent, macht sich Sorgenum die Etats deutscher Museen. Weil sie allenthalben gekürzt werden, schlägt ervor, Banken sollten Patenschaften in Höhe von 500 000 Mark für notleidendeInstitute übernehmen. "Wäre ich heute noch Kulturdezernent, würde ich dasmachen", sagt Hoffmann. Sein Argument: Was für die Museen eine stattliche

Seite 11

Stadtzeichen für Berlin

.Mit riesigen Säulen und Balken aus schwarzem Stahlblech will der Berliner Bildhauer, Architekt und Maler Pit Kroke, 53, vier verödeteVerkehrsknotenpunkte der Stadt, den Straußberger-, den Senefelder- und denHrnst-Reuter-Platz sowie den ehemaligen Grenzübergang Dreilinden markieren.DieEntwürfe und Modelle für sein mutiges Projekt, das der MuseumspädagogischeDienst und Berlins

Seite 11

Seite 12-30

Was tun, wenn die Fettecke schmilzt?

Skulpturen aus Butter vergilben, Schokolacde bröckelt, und ausgestopfter Kamele werden von Motten befallen: Die Experimenter der Avantgarde mit neuen Materialien sind in die Jahre gekommen, und Restauratoren haben ihre Not damit

Seite 32-37

LANDSCHAFTEN AUS LICHT UND GEFUEHL

Vor 20 Jahren war der Italiener Salvo einer der pfiffigsten Vertreter der Konzeptkunst in seinem Land.Er protestiert gegen bürgerliche Gesellschaft und akademische Salonkunst und galt auch unter KOllegen als frecher Provokateur.Doch er stieg aus der Bewegung aus - und träumt seither von lichtdurchfluteten "Sehnsuchtslandschaften" des Orients

Seite 38

Landschaft aus Licht und Gefühl

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Ruth Händler Gabriele Llopis

Seite 38-48

Seite 50

Jedes Gesicht eröffnet einen neuen Raum

Ein anderer Mensch kann uns durch seine Anwesenheit Raum schaffen, auch wenn er uns, körperlich gesehen, Platz nimmt.Wie der Raum auf uns wirkt, ob er unseinengt oder Weite verschafft, ob er uns traurig macht oder fröhlich, das hängtvon uns ab und vom jeweiligen Menschen.Meistens vermuten wir die Persönlichkeit eines Menschen in seinem Gesicht.Aberwenn wir uns an einen nicht

Seite 54-55

GESTATTEN, ICH WAR DER NACHBAR VON LEO CASTELLI

Früher stand die Stasi vor der Tür, wenn Gerd Harry Lybke in seiner Leipziger Dreizimmerwohnung Avantgardekunst austellte.Heute feiert der 33 Jahre alte Galerist Erfolge in Sydney und Paris Tokio und New York

Seite 56

Michelangelo hat in Peking nichts zu melden

Dichtgedrängte Ziegelhäuser, hohe, abweisende Mauern, Sandwege undSchrotthaufen - das Dorf Fuyuanmen im Nordwesten Pekings sieht aus wie vieleDörfer in China, doch das Leben im Schatten des alten kaiserlichenSommerpalastes hat eine ganz eigene Note: Glückssucher aus dem ganzen Land haben sich hier niedergelassen, Tagelöhner und Handwerker.Der Zuzug in die achtMillionen Einwohner

Seite 60-65

Wer war dieser Salvador Dali wirklich?

KOLUMNE Zwei aufseherregende Bücher untersuchen den Mythos des großen Surrealisten Salvador Dali.Wieland Schmied, 64, bis 1993 Präsident der Münchner Akademie der Bildenden Künste, hat sie für ARTZ gelesen

Seite 66-68

Die Kunst ist heiter, nicht zum Lachen

Keine menschliche Regung ist den Künsten fremd.Wo das alltägliche Spektrum von Gefühlen und Cefühlsäußerungen aufhört erkunden Künstler die unbekannten Tiefen der Seele doch eines wesentlichen Merkmals des Menschen scheinen sie übersehen zu haben: Das Lachen, so entdeckte ART-Autor Rainer Hagen, ist in der Malerei vom Mittelalter bis zur Gegenwart selten.Die Cioconda lächelt verhalten.Könige blicken würdevoll, aber kaum je ist zu sehen, daß einer lauthals herausplatzt oder sich prustend auf die Schenkel haut.Ein Essay untersucht, warum

Seite 72-77

Außen glänzend und innen hohl

Mit Kunststoff und Lackfarbe geben zeitgenössischee Bilder einer Teit Ausdruck, in der Schein und Oberfläche die Wirklichkeit bestimmen, ihre figurativen Kunstwerke sind wie die Welt der Medien, des Comic strips und der Reklame: bunt, banal und beliebig

Seite 78-83

Seite 84-87

Seite 88-89

Goldhelm aus dem Schmelztiegel der Völker

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Seite 90-91

GOLDHELM AUS DEM SCHMELZTIGEL DER VOELKER

Frankfurt: Goldhelm, Schwert und Silberschätze

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DIE POLIZEI VERBOT DAS PLAKAT FUER DIE ''BRUECKE''

Bietigheim-Bissingen / Berlin: Fritz Bleyl

Seite 92

Ein großes Fest für Auge und Ohr

Bonn: ?Buneuel!Auge des Jahrhunderts

Seite 94-95

Pannen und Peinlichkeiten

Berlin: first europeans

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Seite 96-97

Mahnung in bedrohter Zeit

München: Widerstand-Denkbilder für die Zukunft

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DER GESCHMAEHTE 'SCHUHKARTON' WURDE GALERIE FUER AEGYPTISCHE KUNST

DER GESCHMAEHTE 'SCHUHKARTON' WURDE GALERIE FUER AEGYPTISCHE KUNSTbeiden größten Museen New Yorks, das Brooklyn und das Metropolitan Museum,haben Tausende Quadratmeter Schauraum hinzugewonnen ohne anzubauen oderaufzustocken.Seit den dreißiger Jahren waren weite Teile des Westflügels im Brooklyn Museumnicht mehr für Ausstellungen genutzt worden; die langgestreckten

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Nach 25 Jahren endlich viel Platz für die Schätze der Bürger

Das Musee Grenoble besitzt die umfangreichste Sammlung aller französischenProvinzmuseen.Doch die Kunstschätze aus der Zeit von der Antike bis heuteverstaubten in viel zu kleinen, muffigen Räumen aus dem 19.Jahrhundert.Jetzt hat es ein neues Gebäude bekommen - einen Flachbau mit 4000 QuadratmeterAusstellungsfläche (Kosten: rund 61 Millionen Mark) in einem Park zwischen denhistorischen

Seite 112

Zehn Millionen für ein Namensschild

Für den stolzen Preis von zehn Millionen Dollar (17,6 Millionen Mark) erkauftesich der New Yorker Bauunternehmer Samuel J.LelFrac das Privileg, seinen Namenin Bronze-Buchstaben am Guggenheim Museum lesen zu können.Für diese Spende ansMuseum, die größte, die es in 34 Jahren je erhalten hat, wird noch in diesemMonat eine Tafel in bronzenen Buchstaben am Eingang den spiralförmigen Bau

Seite 112

'ICH KAEMPFE BIS ZU MEINEM ABSCHIED UM DIE ZUKUNFT DES MUSEUMS'

Nachgefragt: Dierk Stemmler verläßt das Museum Abteiberg

Seite 112

24 Galerieleiter In Baden-Wuerttemberg bilden eine 'Notgemeinschaft'

Kulturpolitik: Musee durch Etatkürzungen in Existenznot

Seite 113

Eröffnung des neuen Berliner Museums wurde auf 1996 verschoben

Nationalgalerie: Der Hamburger Bahnhof nimmt die Sammlung Marx auf

Seite 113

Statt zu wandern, lagert die mobile Plastik im Hamburger Depot

Folgekosten: Auftragswerk von Maria Nordman wird nicht angekauft

Seite 114

Lernen von USA oder spenden?

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WENIG SPIELRAUM

Keine "Konfektion von der Stange", sondern "Haute Couture" wünscht sich BerlinsBausenator Wolfgang Nagel für die Neugestaltung des Pariser Platzes. Berlinsoberster Bauherr gab jetzt grünes Licht für die Bebauung des Areals amBrandenburger Tor.Am Anfang der "kritischen Rekonstruktion" stand die Wiederherstellung derGartenanlage. Im Frühjahr werden dann das klassizistische Palais

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Nur die Wand mit dem Gemälde soll vor der Abrißbirne gerettet werden

Denkmalschutz: Streit um Stuttgarter Schlemmer- Wandbild

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Wenig Spielraum für die Architekten

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Zum Trost ein neues Depot

Der documenta-Macher Jan Hoet muß mindestens zwei Jahre länger auf ein eigenesGebäude für sein Genter Museum zeitgenössischer Kunst warten.Eigentlich hätte er schon in diesem Jahr ins benachbarte Kasino umziehen sollen.Das liegt nureinige Meter vom Königlichen Museum für Schöne Künste entfernt, wo er sich als"obdachloser Museumsdirektor" (Hoet) fast 19 Jahre lang mit zwölf Sälen

Seite 116

DER STREIT UM DEN 'GELIEBTEN INVALIDEN' DES STEDELIJK GEHT WEITER

Prozesse: Restaurator Daniel Goldreyer darf Wim Beeren verklagen

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Gegengabe: eine gefälschte Expertise

Weil der angesehene holländische Kunsthändler Pieter van Voorst van BeestSteuerschulden hatte, wollte er zwei Gemälde aus seinem Privatbesitz über seineFinna verkaufen, allerdings ohne als Besitzer aufzutreten.Den mimte für ihn derVersicherungsvertreter Henk ter H., der dafür eine Gegengabe verlangte: eineExpertise für 22 Gemälde holländischer Künstler des 19.Jahrhunderts.Diese

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Direktor Rudi Fuchs trauert, doch das Bild hing meist im Depot

Sammlungen: Amsterdammer Stedelijk Museum verliert seinen Monet

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Die Biennale soll wieder ein Ort für Experimente und Forschung werden

Interview: Venedigs neuer Bürgemeister zu seinem Kulturprogramm

Seite 117

Vom Dach droht Lebensgefahr, die Fundamente sind weggesackt

Sanierun: 250 Millionen France für die Rettung des Grand Palais

Seite 118

Ein neues Museum soll die Tradition der Sowjetunion wahren

Privatinitiativen: In Moskaus Kunstszene kommt Bewegung

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IIM 'DORF' LEBEN ALTE, BEHINDERTE UND BETREUER ALS NACHBARN

IIM 'DORF' LEBEN ALTE, BEHINDERTE UND BETREUER ALS NACHBARNZwanzig pastellfarbige Satteldach-Häuschen, alle geometrisch-verspieltdekoriert, mit freundlichen Sprossenfenstern und hübschen Vorgärten, säumen zubeiden Seiten den trompetenförmig geöffneten Platz. " Seine südwestliche Eckewird von einem bizarr-sakralen Kundbau mit gelb, rosa und hellblau verputztenTürmen beherrscht.

Seite 119

Im ''Dorf'' leben Alte, Behinderte und Betreuer als Nachbarn

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Im ''Dorf'' leben Alte, Behinderte und Betreuer als Nachbarn

Seite 119

Jubiläumsmesse mit Sonderschau

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Seite 120

Kurz mitgeteilt

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Hotelzimmer statt Kunstmesse

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Jan van Eycks Trick: Ei im Öl schützt die Farbe vor schädlichem Sonnenlicht

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HOTELZIMMER STATT MESSEHALLE

Kunstmessen, findet die Kölner Galeristin Gabriele Rivet, seien "nicht nur vielzu kühl und geschäftsmäßig geworden, sondern auch zu teuer". Also ersann sieeine Alternative, die sie am 9. Februar unter dem Slogan "Art Hotel" startet -eine unkonventionelle Kunstschau, die nicht in einer Messehalle stattfindet,sondern in vier Etagen des Amsterdamer Hilton Hotels. Bis zum 13. Februar zeigen

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JAN VAN EYCKS TRICK: EI IM OEL SCHUETZT DIE FARBEN VOR SCHAEDLICHEM SONNENLICHT

Forschung: Wie ein Alter Meister seine Farbe haltbar machte

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Arco: Sowenig Ausländer wie nie

An der 13, internationalen Messe der Gegenwartskunst Arco werden sich wenigerausländische Galerien denn je beteiligen: 54 Galerien werden zur Eröffnung dersechs Tage dauernden Messe am 1 0.Februar erwartet, im Vorjahr waren es noch 67.Die Ausfälle wären sogar noch deutlicher, hätte die Messeleitung nicht dieKunst Belgiens zum Schwerpunktthema erhoben und zehn belgische Galerien

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Ein Katalog ganz ohne Papier

Auf dem Monitor schwebt ein Karton aus dem Regal; Textzeilen wachsengeheimnisvoll aus dem Nichts, lösen sich sacht auf, die Schachtel gleitet insBord zurück: bewegte Bilder aus dem ersten deutschen Ausstellungskatalog, fürden kein Papier verbraucht wurde.Den Schritt in die digitale Zukunft wagte Ende 1 993 in Köln derKonzeptkünstler Peter Zimmermann.Anstelle eines Katalogs wird

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Die Galerien aus Krakau und Prag fühlten sich verschaukelt

Kunstmarkt: Bilanz der Messe "Art" in Hamburg

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Leitfaden durch den Götterhimmel der Antike

Angelo Walther: Von Göttern, Nymphen und Heroen.Die Mythen der Antike in der bildenen Kunst.Edition Leipzig. 224 Seiten, 175 Abbildungen, davon 60 in Farbe. 98 Mark

Seite 122

Ergreifende Foto-Chronik der achtziger Jahre

Herve Guibert: Photographien.Schirmer/Mosel Verlag, Münchenchen. 144 Seiten, 123 Duotone-Tafeln. 78 Mark

Seite 122-123

Nachdenken über das Theater der Armseligkeit

Gerhard Richter: Text.Insel Verlag, Frankfurt am Main und Leipzig. 275 Seiten, 54 Schwarzweißabbildungen. 48 Mark

Seite 122

Schmuck und Tafelgeschirr aus der Weimarer Schule

Monika Rudolph: Naum Slutzky, Meister am Bauhaus, Goldschmied und Designer.Arnold'sche Verlagsanstalt, Stuttgart. 276 Seiten mit 242 Abbildungen, davon 17 in Farbe. 128 Mark

Seite 122

KURZ ANGEKUENDIGT

KURZ ANGEKÜNDIGT Emma Kunz-Forscherin, Naturheilpraktikerin, Künstlerin.AT Verlag, Aarau. 184 Seiten, 87 farbige Abbildungen. 98 Mark

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Werkverzeichnis zum zehnten Todestag

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Gerd Presler: Franz Radziwill.Die Druckgraphik.Eigenverlag des Autors, 76356 Weingarten, Tulpenstr.8. 96 Seiten, 59 Abbildungen. 120 Mark

Seite 123

Zugang zu Macke

Rudolf von Bitter: August Macke.Biografie zusammengestellt von Ernst-Gerhard Güse.Verlag Bruck mann, München. 160 Seiten mit 204 Abbildungen, davon 124 in Farbe. 29,80 Mark

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Unbestechlicher Verist

Rainer Beck: Otto Dix.Zeit-Leben-Werk 1891-1969.Verlag Stadler, Konstanz. 192 Seiten, 328 Abbildungen, davon 95 in Farbe. 78 Mark

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Ein Pendel macht noch keine moderne Kunst

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Nützlich ist nicht genug

Hanno Wolfsberger: Architektendämmerung. 10 Abgänge auf einen Berufsstand.Campus Verlag, Frankfurt. 204 Seiten. 38 Mark

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Gesichert

.Der Ausstellungsbetrieb der Frankfurter Schirn Kunsthalle, über deren Schlie-ßung diskutiert worden war, ist bis 1 997/98 .DerAusstellungsetat (bislang 3,3 Millionen Mark) wurde allerdings um eine Milliongekürzt.Hellmut Seemann, bisher Verwaltungsleiter, wurde Nachfolger vonChristoph Vitali als Geschäftsführer der "Kulturgesellschaft", zu der auch dieSchirn gehört.Die Position des

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Gestorben

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Entscheidung

.Die Konkurrenz zwischen der schottischen Hauptstadt Edinburgh unddem Rivalen Glasgow ist entschiedendas neue National Museum of Scottish Art wird in Glasgow gebaut.Das zuständigeKuratorium der schottischen Nationalgalerien entschied sich für den zentralgelegenen Kelvingrove Park als Standort, weil es dort mehr Besucher als inEdinburgh erwartet.Die Europäische Kommission in

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Personalien

.Der Maler Lucian Freud ist von Königin Elisabeth in den Order ofMerit aufgenommen worden.Der Erste Geschäftsführer der Stiftung zum Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche, Claus-Dieter Heinze, ist von seinem Amtzurückgetreten.Er war wegen seiner aggressiven Marketing-Strategien kritisiertworden und kündigte, "weil ich die Vorstellungen, mit denen ich an die Arbeitgegangen bin, nicht

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Maulbronn und Bamberg sind nun ''Weltkultur''

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Maulbronn und Bamberg sind nun ''Weltkultur''

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Sanierung

.Die Bayerische Vereinsbank hat 1 00 000 Mark zur Renovierung derCranach-Höfe (AKT 1 1/ 1 99 1) in Wittenberg gespendet.Sie sollen zur der vom Verfall bedrohten Wohn- und Arbeitsstätten von Lucas Cranach dem Älteren (1472 bis 1 553) und seinem Sohn beitragen.Ein neues Nutzungskonzept siehtvor, die Elemente aus Renaissance und Barock gleichermaßen zu erhalten.ImVorderhaus des Gebäudes

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Diebstähle

.Ein Frühwerk von Giovanni Battista Tiepolo (1696 bis 1 770), "DieErziehung der Jungfrau", ist aus der Kirche Santa Maria della Fava in Venediggestohlen worden.Der Wert des Bildes wird aufzwei Millionen Mark geschätzt.Ausdem Jüdischen Museum in Budapest raubten Diebe religiöse Kunstgegenstände undSchriften im Wert von mehreren hundert Millionen Mark.Die Einbrecher kamenvermutlich über

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Urteil

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.Die Welfen dürfen ihr "Silberzimmer" nicht ins Ausland verkaufen.DasLand Niedersachsen hatte den Schatz aus dem 1 8.Jahrhundert auf die Liste desnationalen Kulturgutes gesetzt; das Bundesverwaltungsgericht bestätigte jetzt,daß solche Kunst- und Kulturgüter nicht außer Landes veräu-ßert werdendürfen.Die Klage des Hannoveraner Adelshauses wurde damit in letzter Instanzabgewiesen.

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Wiedergefunden

.Drei von acht Gemälden, die im November aus dem StockholmerModerna Museet gestohlen worden waren, fand die Polizei: Picassos "Der Maler"(1930), "Frau mit blauem Kragen" (1931) und "Die Libelle" (1929).Die anderenfünfvon Picasso und Georges Braque - sollen bereits ins Ausland verkauft wordensein, Als die Wanderausstellung "Gabriele Münter - Retrospektive" im Aprilvergangenen

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Zerstörung

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Preise

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Für Elisabeth

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.Eine Großnichte Vincent van Goghs hat auf dem Dachboden ihresHauses im niederländischen Amersfoort unbekannte Dokumente des Malers entdeckt - einen handgeschriebenen Gedichtband und ein Fotoalbum.Der Gedichtband sollfür seine Schwester Elisabeth bestimmt gewesen sein.

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