Ausgabe: 12 / 1994
Seite: 165

Deng Lin

Von

63, malende Tochter des chinesischen Staatschefs Deng Xiaoping, hat dem westlichen Publikum erstmals im Pariser "Espace Pierre Cardin" ihre ungegenständlichen Bilder vorgestellt.Daß Chinas großerFührer Mao die Abstraktion als "bürgerliche Kunst" einst verurteilte, schert die überzeugte Kommunistin, deren Gemälde ab 5000 Dollar (7500 Mark) zu haben sind, wenig."Ich suche, an die Mittel der traditionellen chinesischen Malerei anzuknüpfen", erklärt sie.