Ausgabe: 12 / 1994
Seite: 72-86
Wo Kunst ein Fest für die Menschen ist
Von Swantje Strieder Thomas Hpker
MUSEUM OF MODERN ART Das MoMA, wie es in der Szene kurz genannt wird, ist eine der ersten Adressen für die Kunst von Picasso bis Pop - aber auch für exklusive Parties, auf denen sich die Filmstars und Industrie-Tycoons der New Yorker High-Society spendabel zeigen
Kleine, weiße Dampfschwaden wabern aus den Gullis in die Dunkelheit.Die Fifth Avenue,
New Yorks Prachstraße, dünstet Manhattans Tagesschweiß aus, das Pflaster vor den Glitzerfassaden von Fortunoff bis Lady Godiva ist abends um neun noch sonnenwarm und wohltemperiert wie eine Rheumadecke, auf der sich die Obdachlosen zur Ruhe begeben.Zur Ruhe? Eine schier unendliche Taxi-Flotte biegt in die 53 " Straße ein.Rhythmisches Klacken der Autotüren, Stakkato von Blockabsätzen; eine duschfrische Spur von "Arrogance" und "Roma" hängt in der Luft."The event", das Ereignis des Abends, findet heute im Museum statt, nicht in irgendeinem natürlich, sondern im berühmten "Museum of Modern Art", von Freunden und Gönnern in aller Welt knapp MoMA genannt. New Yorks feinste Gesellschaft trifft sich zur Preview für den heiter-abstrakten Maler Cy Twombly.Heute abend sind nur die "Benefactors" und "Patrons", die Wohltäter erster Klasse, geladen.Etwa 600 handverlesene Gäste wedeln im Foyer mit ihren Einladungen - die genaue Zahl gibt das Museum taktvollerweise nicht preis.Das MoMA leistet sich ein fein abgestimmtes Einladungsritual: Morgen abend sind die ärmeren Reichen und mittelstarken Spender, etwa Zahnärzte, Rechtsanwälte und Firmenvertreter, in Festgarderobe dran, bei der nächsten Preview für die Ehrenmitglieder und die gehobenen Beitragszahler reicht schon der Straßenanzug, und die Vorschau für die normalen Mitglieder, ihre Familien und Abo-Studenten läuft ganz ohne Kleider-Comment.Erst danach wird die Ausstellung für das gemeine Publikum zu sehen sein. Cy Twombly, um den es heute abend geht, ist ein scheues Reh auf New Yorker Fluren, er hat sich schon vor fast 40 Jahren nach Italien zurückgezogen - und auch diesmal ist er wieder nur in seinen 97 ausgestellten Werken anwesend. "Dabei habe ich den Cy hier eben noch gesehen!" wundert sich eine füllige Rotblonde in langem Lametta-Kleid und läuft suchend durch die Räume.Wahrscheinlich hat der Künstler die Flucht ergriffen, als die Smoking-Schar der Wohltäter und ihre meist blonden Begleiterinnen im schwarzen Mini mit modischen Kampfstiefeln anrollten.Warum nur?Viele der geschätzten Gäste stiften dem Museum of Modern Art jedes Jahr fünf- bis sechsstellige Dollarbeträge, steuerlich absetzbar, versteht sich.Nur um einmal mit dem Künstler auf ein Glas kribbelndes Pellegrino-Wasserzusammenzustehen.Also, wirklich kein Grund davonzulaufen, Cy! Es ist schon ein prächtiges Bild, von der luftigen Empore im dritten Stock des MoMA auf die gläsernen Rolltreppen hinabzuschauen, wo die Beautiful people wie auf dem Laufsteg der Haute Couture auf- und abwogen.Da schweben die blonde Sylvia Miles, ewiges Partygirl aus den sechziger Jahren und Muse des Andy Warhol, Stars wie der Komiker Steve Martin mit Begleiterin, der Verpackungskünstler Christo und seine Frau Jeanne-Claude.Robert Rauschenberg, James Rosenquist, Claes Oldenburg und der uralte Philip Johnson, Großmeister der modernen Architektur und erst kürzlich von der New Yorker "Landmark Conservancy", einer Vereinigung, die sich normalerweise um den Schutz von Werken der Baukunst kümmert, zum "lebenden Denkmal" gekürt - sie alle flanieren vor Twomblys "Vier Jahreszeiten".Wo bleibt nur der Herr Rockefeller? Museumsdirektor Richard E.Oldenburg, den alle Dick nennen, steht im Foyer.Untadelig in seinem Smoking und immer freundlich, dabei hat er einen der härtesten Jobs in New York."How are you" und "nice to meet you" und "hope to see you soon" moduliert er in immer wieder neuen Variationen.Heute feiert Dick seinen 61 " Geburtstag, seit 23 Jahren steuert er das noble Haus durch die konjunkturellen Höhen und Tiefen des Kunstmarkts, führt Finanzen und Bilanzen und hält die gefürchteten "Trustees", die Treuhänder, bei guter Laune. Seit einem Jahr möchte er in Pension gehen - um endlich einmal Zeit für Kunst zu haben, aber offensichtlich ist kein Nachfolger zu finden.Sechs Smokings und unendlich viele weiße Hemdbrüste hat Oldenburg im Dienst verschlissen wie andere ihre Malerkittel: An die 1 000 Ausstellungen mit jeweils vier, fünf Previews hat er eröffnet und dabei den kleinen, mittleren und kapitalen Spendern des MoMA das schöne Gefühl gegeben, daß ihr Scherflein hier gut untergebracht sei. Was unterscheidet einen amerikanischen Museumsdirektor von seinem in der Regel mit öffentlichen Mitteln gut versorgten deutschen Kollegen?"Fundraising, fundraising, fundraising!" sagt Oldenburg, das Eintreiben von Spenden - und verbeugt sich höflich vor einem Japaner.Vielleicht ist es einer von "Sony" oder der "Fuji Bank". Auch diese glänzende New Yorker Nacht mit Mineralwasser, leichtem Soave-Wein und ohne Kaviar ist pures Marketing, das sich am Jahresende in klingender Münze und diskreten Schecks für die Stiftung MoMA niederschlagen wird.Die 1 "8 Millionen Besucher, die sich hier Jahr für Jahr von Vincent van Gogh, Pablo Picasso, Henri Matisse, Jackson Pollock oder Louise Bourgeois bezaubern lassen, bestreiten nämlich mit ihren Eintrittskarten zu acM Dollar höchstens ein Achlel der laufenden Kosten, und da der Staat nichts zuschießt, braucht das Museum eine effiziente Maschinerie im Hintergrund, eine Treuhandgesellschaft, die wie eine Investmentfirma geführt wird: dem Guten, Schönen, Wahren zugetan, aber bitte mit Kapitalertrag.Die Aufsichtsratsliste liest sich wie ein Auszug aus dem "Who ist Who" - Vorsitzender: David Rockefeller jr" Präsidentin: Agnes Gund, Unternehmerin aus Cleveland, Vizepräsident: Ronald S.Lauder, Sohn und Geschäftsführer der Kosmetik-Riesin Estee Lauder, Richard E.Salomon, Investmentbranche, etc. etc. Die Geschichte des 65 Jahre alten MoMA erzählt denn auch vom Ruhm der Rockefellers und anderer New Yorker Familien, der Guggenheims oder Whitneys (die später wiederum ihre eigenen Kunstmuseen stifteten).Und sie spiegelt den Geist jenes in Europa leicht belächelten und doch so bedeutenden amerikanischen Philantropentums wider, die hübschen Marotten von Machern, die niemals den Penny umdrehten, wenn sie Gutes nach eigenem Gutdünken tun konnten. Es war die bizarre Idee von drei Multimillionärinnen, Abby Aldrich Rockefeller - der oft kopierte, nie erreichte Skulpturengarten des MoMA trägt ihren Namen - und ihren Freundinnen Mary Sullivan und Lillie P.Bliss, ihre Landsleute mit einem Museum für Modernes beglücken zu wollen.In den zwanziger Jahren machten die Amerikaner nämlich ihrem Ruf als Kulturbanausen alle Ehre: Paul Gauguin, Max Beckmann oder Edvard Munch hielten sie bestenfalls für dekadenten Unsinn, manche Hardliner sahen im Expressionismus gar eine bolschewistische Verschwörung. Das Datum war so verwegen wie das Experiment.Am 7.November 1929, keine zwei Wochen nach dem Schwarzen Freitag, als alle Börsen dieser Welt in Trümmern lagen, öffnete das avantgardistische MoMA seine eher bescheidenen Räume in einem New Yorker Bürohaus.Die drei steinreichen Museums-Musen hatten nicht nur ihre eigenen Sammlungen, Geld und Kunstverstand eingebracht, sondern sich auch den richtigen Mann als Leiter des Hauses geangelt: Der 27 Jahre alte Alfred Barr aus Detroit, ein beschlagener Kunsthistoriker und gläubiger Bauhaus-Anhänger, war nur auf den ersten Blick ein unerfahrenes Bürschchen.Schon bald entpuppte er sich als energisch zupackender Neuerer, der vor Kreativität explodierte und die Gründerinnen und spätere Trustees mitriß, ob sie wollten oder nicht. Barr hatte Ehrgeiz: Er wollte nicht nur die besten Stücke von Auguste Rodin und Henri Rousseau, Pablo Picasso und Georges Braque nach Amerika bringen, sondern nach Bauhaus-Vorbild alle modernen Künste, Technik, Grafik, Foto, Film und Desig nunter einem Dach vereinen. Der "Missionar", wie Andy Warhol ihn nannte, wollte nicht nur die revolutionäre Entwicklung der modernen Malerei und Skulptur von 1880 bis heute dokumentieren, er legte auch den Grundstein für das bedeutendste Foto-Archiv der Welt mit Aufnahmen etwa von Alfred Stieglitz, Edward Steichen, Henri Cartier-Bresson und Diane Arbus.Das MoMA wacht auch über das größte internationale Film-Kunst-Archiv der USA mit 10000 Filmen von Ernst Lubitsch über Charles Chaplin bis Alan Clarke, hat die zwei beliebtesten New Yorker Vorführ-Kinos im Keller und besitzt drei Millionen Standfotos - vom "Blauen Engel" bis zu "Stagecoach". In den dreißiger Jahren beauftragte Barr den jungen Philip Johnson mit dem Aufbau der Architektur- und Design-Abteilung.Heute arbeitet der 88 Jahre alte Architekt, dessen Bauten Amerika geprägt haben, wie das AT&T-Hochhaus in New York oder die gläserne kalifornische "Crystal Cathedral", noch täglich in seinem Büro im "Lippenstift"-Hochhaus, Entwurf: Philip Johnson.Dem MoMA ist der alte Herr als kreativer, manchmal querulatorischer Mäzen, Stifter und Treuhänder verbunden. "Ohne Barr hätten die Amerikaner Schinkel, Le Corbusier, Gropius und Mies van der Rohe nie kennengelernt", schwärmt Johnson noch heute.Und ohne seinen radikalen Direktor wäre das MoMA wohl nie die Wiege des guten Geschmacks und der schönen Industrieform geworden, ständen der windschnittige, knallrote Sportwagen "Cisitalia 202" von Pinin Farina (1946), Marcel Breuers Stühle aus gebogenem Stahlrohr, die "Tizio"-Tischlampe oder der silberne Braun-Toaster bis heute nicht in der Design-Abteilung auf der vierten Etage. In nur zehn Jahren, von 1929 bis 1939, war das avantgardistische Museum zur "Zitadelle der Zivilisation" gereift, wie der amerikanische Präsident Franklin D.Roosevelt lobte, aber die eher konservativen Treuhänder hatten ihren rastlosen Geschmacksdiktator bald satt.Barr überforderte sie mit seinen bahnbrechenden Ausstellungen wie "Edward Hopper" ( 1933), "Maschinenkunst" ( 1934), "Phantastische Kunst, Dada, Surrealismus" ( 1936/37) und mit seinem Pathos: "Das Museum of Modern Art ist ein Labor", befahl er seinem Publikum."Die Öffentlichkeit wird gebeten, an den Experimenten teilzunehmen."Das Labor hatte gerade seine heutige Adresse, ein sechsstöckiges, funktionales Gebäude an der 11 West 53.Straße, bezogen, in der es sich heute intim und bescheiden ausnimmt.Aber damals war es ein Faustschlag gegen die kleinen Stadthäuser drumherum. 1943, auf dem Höhepunkt des Zweiten Weltkriegs, die Rockefellers und Whitneys hatten andere Sorgen, als etwa die komischen Aktbilder eines Morris Hirshfield zu finanzieren, wurde Barr als Direktor abgesetzt.Der Schöpfer des MoMA kam zwar durch die Hintertür als Kurator wieder hinein, aber er war nicht mehr der Alte. In den fünfziger und sechziger Jahren dümpelte der Dampfer MoMA so dahin, hinter den Kulissen manövrierten risikoscheue Treuhänder und dickschädelige Kuratoren im Zickzackkurs und wechselten die Direktoren allzu häufig.Erst 1972 mit Dick Oldenburg, dem Bruder des Pop-Künstlers Claes Oldenburg, kam das MoMA wieder in Fahrt.Nun mußte sich das Museum gegen-über starker Konkurrenz - dem Pariser Centre Georges Pompidou, deutschen Galerien und Kunsthallen und in einer immer schneller rotierenden New Yorker Kunstszene - als Präzeptor beweisen.Die kleinen Ausstellungsräume, die nur einen Bruchteil der 100000 Werke zeigten, waren dem Ansturm der Besucher nicht mehr gewachsen.Umoder Neubau - das war die Frage, deren Lösung sich das MoMA 1980 mit einem genialen Streich, dem lukrativen Verkaufseiner Himmelsrechte, finanzierte. Kann man Luft verkaufen?In New York ja.Über dem Westflügel des Museums baute der Architekt Cesar Pelli den 52 Stockwerke hohen Museum Tower, ein Büro- und Apartmenthaus, das dem MoMA jährlich eine stolze Pachtsumme beschert und trotzdem das alte Gebäude ästhetisch nicht erdrückt.Um den Ausstellungsraum zu vergrö-ßern, baute Pelli eine lichte Glashausstruktur zum Innenhof, ohne wiederum den lauschigen Skulpturengarten mit Picassos Ziege, Joan Miros Mondvogel oder Alexander Calders Schwarzer Witwe zu entweihen.Das alles sicherte dem MoMA Platz, Kapital und Schlagzeilen zur Wiedereröffnung 1984, nun konnte es immerhin 800 statt vorher 600 Meisterwerke der Moderne präsentieren. Durch die wilden achtziger Jahre, als Reagonomics das Geschäftsleben bestimmten und der Kunstmarkt Kapriolen schlug, manövrierte sich das MoMA mit Geschick.Die alte Garde der Mäzene war zwar dahingeschmolzen, aber nun hatte die Wirtschaft ihr Herz fürmoderne Kunst entdeckt.Die Corporations spendeten fleißig und wollten nicht einmal Einfluß, nur ein bißchen Glanz auf den Namen.Noch 1988 konnte das MoMA van Goghs Porträt des Briefträgers Joseph Roulin für angeblich 30 Millionen Dollar erwerben."Wir wußten", kommentiert der Chefkustos für Malerei und Skulptur Kirk Varnedoe den großen Coup, "wenn wir jetzt nicht zupacken, schaffen wir es nie mehr." Goldene Zeiten!Heute hat das MoMA gerade mal 300 000 Dollar im Jahr zum Ankauf.Und wenn dann tatsächlich ein Gönner wie der Museums-Vizepräsident Ronald S.Lauder eine 30 Tonnen schwere Plastik von Richard Serra für eine Million Dollar stiftet, dann hat das Haus nicht einmal Platz für das Geschenk. "Das schlimmste ist, daß die spendierfreudigen Firmen, etwa die Autound Computerbranche, ihre Prioritäten geändert haben", sagt Agnes Gund, die Präsidentin des MoMA, "sie stiften heute lieber für Aids oder Obdachlose."Das kann die sozial engagierte Frau gut verstehen, schließlich schenkt sie selber einen Großteil ihres Vermögens für sozial Schwache her, aber als Präsidentin eines Museums muß ihr diese Entwicklung Sorge bereiten. Es ist Agnes Gunds Verdienst, daß das elitäre MoMA sich nicht mehr hinter seinen Mauern versteckt, sondern Kunsterziehung in den desolaten New Yorker Slum-Schulen organisiert.Und daß die ewig gehetzten New Yorker mittags zu den "Brownbag Lectures" mit derbraunen Lunchtüte ins Museum dürfen, um Hamburger oder Hot dogs vor Paul Cezannes "Badenden", Mirös sattfarbigen Bilderrätseln oder Matisse' "Tanz" zu verschmausen."Wir tun, was wir können", sagt Agnes Gund, "um das Museum für alle zu öffnen." Nur die Künstlerszene in SoHo beklagt sich, daß die alte Dame MoMA selbstgefällig auf ihren Arbeiten von Picasso und Matisse und Mondrian sitze und die jüngsten Trends verschlafe.Kirk Varnedoe kann da nur lachen."Alfred Barr hat gesagt, daß ein Museum stets zwei Schritte Abstand von den neuesten Moden halten sollte", zitiert der dynamische Museumsmann den Meister, legt die Füße auf die Schreibtischkante und wippt im Sessel zurück wie Harrison Ford bei einer Action-Szene. Einer aber schritt zur Selbsthilfe.Nur mit einem Klebestreifen bewaffnet, schmuggelte der bis dato unbekannte Paul Rabhan eins seiner Werke, Kleinstformat, in die heiligen Hallen des MoMA und hängte es zwischen Jasper Johns und Claes Oldenburg."Geschenk von Herrn und Frau Trump" stand auf dem Kärtchen darunter.Zwei Tage zogen die Besucherschlangen bewundernd an dem Kuckucksei vorbei -bis es endlich ein Wächter entdeckte. Minuten der Ruhe und Harmonie Das MoMA liegt mitten im Geschäftsbezirk von Manhattan; viele New Yorker nutzen die Nachbarschaft und kommen in ihrer Pause auf einen Sprung ins Museum - etwa um vor dem Gemälde "Tanz" (1909) von Henri Matisse Entspannung zu suchen Bilder; die Epoche machten Zwei Schritte Abstand zur neuesten Mode sind die Kegel im MoMA - dafür bietet dos Haus Spitzenwerke der gesicherten Moderne, etwa die "Refrospektive Frauenbüste" (1933) von Salvador Dali oder dos Gemälde "Christinas Welt" (1948) von Andrew Wyeth (rechts unten) Nebenan brodelt die Großstadt Gleich vor der Tür beginnen Hektik und Lärm der Metropole, doch im Raum mit den Skulpturen des Rumänen Constantin Brancusi umfängt meditative Ruhe die Besucher.Das Museum versteht sich - auch - als Insel der Entspannung und Erholung Großartig und erhoben erstreckt sich das rote Farbfeld über eine *reite von mehr als fünf Metern.Das 1950/51 entstandene Gemälde Vir Heroicus Sublimis" von Barnett Newman gehört zu den Heldentafen der amerikanischen Malerei Die Legende ist immer noch streitbar Seine kühnen Hochhäuser prägten das Bild Amerikas; heute ist der Großmeister der Architektur längst selbst ein lebendes Denkmal: Philip Johnson, 88, baute die berühmte Abteilung für Architektur und Design auf
