Ausgabe: 12 / 1994
Seite: 99
KUNST-SZENE NEW YORK ART UNTERWEGS
Von Susanne Lingemann
Mit als 150 Museen, freilich nicht alle st ausstellen, hat New York seinen 7,3 Millionen Einwohnern und seinen 2,5 Millionen Gästen Jahr für Jahr mehr Schauvergnügen zu bieten als jede andere Stadt der Welt. Außer den Museen gibt es Kunsthallen, Skulpturenparks, alternative Kunstorte, Galerien, Antiquitätengeschäfte und viel Kunst auf den Straßen. Natürlich ist New York auch nach Menge und Qualität seiner Kunstmuseen eine Metropole, die mit Paris und Sankt Petersburg konkurrieren kann. Zum Angewöhnen schlendern wir zunächst über die Museumsmeile auf der Fifth Avenue zwischen der 70. und der 105. Straße.MUSEEN Die Museumsmeile zwischen der 70, und der 1 05. Straße The Metropolitan Museum of Art (5. Avenue/82. St.; So, Di-Do 9.30-17. 15, Fr, Sa 9.30-20.45) ist das bedeutendste Kunstmuseum der USA. Auf mehr als zwei Millionen Quadratfuß (das sind fast 19 Hektar) verteilen sich in dem 1870 gegründeten Privatmuseum über drei Millionen Werke aus allen Epochen der Menschheit und aus allen Kontinenten. Zu den Höhepunkten zählen der Tempel von Dendur (23 bis 10 vor Christus), ein Geschenk der ägyptischen Regierung, und die Abteilungen für Europäische Gemälde und Skulpturen des 19. Jahrhunderts mit den 50 impressionistischen und postimpressionistischen Gemälden der berühmten Sammlung Annenberg. Ein Museum im Museum sind auch die neuen Florence and Herbert Irving Galleries für asiatische Kunst. Die Skulptur des Gottes Vishnu aus dem 8. Jahrhundert ist eine der wichtigsten Hinduskulpturen außerhalb Indiens. Im Amerikanischen Flügel kann man sich in einem Innenhof vor Jugendstilfenstern von Louis Comfort Tiffany von langen Rundgängen erholen. Im Lehman-Flügel sind antike Möbel zu bewundern, und das Kostüm-Institut zeigt regelmäßig Haute Couture vergangener Jahre. Überhaupt die Wechselausstellungen: Alles, was teuer, rar und transportabel ist - von den Gemälden eines Vincent van Gogh bis zu Kunstschätzen aus Dresden, von erlesenen Skulpturen aus China bis zur Malerei von Delacroix und Ingres: Dieses Museum macht seinen eigenen Beständen stets auch durch Leihgaben aus den berühmtesten Kollektionen der Welt Konkurrenz. Seine Kustoden sind sicher, dabei gut abzuschneiden. Und längst ist dieses Museum auch ein Hort der Gastronomie.
Schr g gegen ber das architektonisch aufregendste Museum der Stadt, das Solomon R. Guggenheim Museum (10715. Avenue; So-Mi 10-18. Fr. Sa 10-20). Prachtvoller denn je pr sentiert sich das Schneckenhaus nach seiner Erweiterung. Es ist das einzige Bauwerk des Architekten Frank Lloyd Wright in Manhattan. Kritiker n rgeln zwar ber den kastenf rmigen Anbau, doch seit es ihn gibt, kann das ganz der Moderne verpflichtete Museum erstmals auch sperrige zeitgen ssische Kunst aus den sechziger und siebziger Jahren zeigen. Am besten f hrt man mit dem Aufzug nach oben und schlendert dann gem tlich die Spiralwege in diesem gigantischen Blumentopfhinunter. Bei den spektakul ren Sonderausstellungen erf hrt deutsche Kunst von Joseph Beuys bis Rebecca Horn in diesem Haus viel Beachtung. Im Thannhauser-Fl gel sind impressionistische Gem lde und fr he Bilder von Pablo Picasso versammelt - hier begegnet man auch dem Stolz des Museums: ber 200 Bildern von Wassily Kandinsky und noch mehr Skulpturen von Constantin Brancusi, als sie das Museum of Modern Art besitzt. In einem vom japanischen Architekten Arata Isozaki renovierten Geb ude in SoHo hat das Museum eine Filiale.
Angebaut hat auch das Jewish Museum (5. Avenue/ 92. St.; So-Do 11-17.45, Di bis 20). Hier ist die gr áte Judaica-Sammlung der USA untergebracht. Doch das Museum ist auch ber hmt f r seine Ausstellungen zeitgen ssischer Kunst und seine Filmprogramme, die jedes Experiment zur Diskussion stellen. Besonders beeindruckend: George Segals Figurengruppe "The Holocaust" von 1982. Sie zeigt todgeweihte KZ-H ftlinge hinter Stacheldraht.
Ein paar Schritte weiter liegt das International Center of Photography (5. Avenue./94. St; Di 11-20, Mi-So 11-18), das mit einer Kollektion von mehr als 12 500 Originalfotos. Labors und Vorf hrr umen sowie Wechselschauen nur dem Lichtbild gewidmet ist. Vor 20 Jahren wurde das Institut vom "Life"-Fotografen Cornell Capa gegr ndet. In einer Dependance ( 1133 Avenue of the Americas/43. St.) zeigt es Fotografien des I 9. Jahrhunderts, aber auch Werke von Zeitgenossen wie Mary Ellen Marck, Cindy Sherman oder Annie Leibovitz.
Nur dem Design gewidmet ist das Cooper-Hewitt Museum (2 E. 91 St.; Di 10-21 " Mi-Sa 10-17, So 12-17), eine Filiale der Smithsonian Institution. Es haust im 64-Zimmer-Prachtbau des Industriellen Andrew Carnegie von 1903 und zeigt in der st ndigen Sammlung alles von der Werbung bis zur Salatsch ssel. Ber hmt ist die Textilsammlung mit Beispielen von der Gr nderzeit bis heute. Dazu kommen Wechselausstellungen ber Architektur, Fotografie, Werbung oder Kunsthandwerk.
Im ehemaligen Wohnsitz der Vanderbilts (5. Avenue/86. St.) wird im Fr hjahr oder Sommer 1995 ein neues Museum f r Kunst des deutschen und sterreichischen Expressionismus er ffnet. Eine Stiftung des aus Wien stammenden Sammlers und Kunsth ndlers Serge Sabarsky finanziert das Haus, in dem unter anderem Werke von Emil Nolde, August Macke. Franz Marc, Max Beckmann. Karl Schmidt-Rottluff. Paul Klee und Oskar Kokoschka gezeigt werden sollen.
Weiter s dlich an der Ecke der 70. Straáe ist die Frick Collection (1 E. 70. St.; Di-Sa 10-18, So 13-18), eine der sch nsten und wertvollsten New Yorker Kunstsammlungen. Im Luxusheim des Stahlbarons Henry Clay Frick wirken die Bilder von Rembrandt, El Greco, van Dyck, Vermeer, Fragonard und Boucher durch das sogf ltig bewahrte private Ambiente besonders eindringlich. Ein Atrium mit Springbrunnen l dt zum Verweilen ein.
Ein paar Blocks weiter stlich, auf der Madison Avenue an der 75. Straáe, widmet sich das Whitney Museum (Mi. Fr-So 11-18, Do 13-20) ausschlieálich der modernen und zeitgen ssischen amerikanischen Kunst. Der Betonbau von Marcel Breuer beherbergt eine exquisite Sammlung von Werken des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart, darunter fast 2000 Bilder und Zeichnungen von Edward Hopper. Eine Filiale unterh lt das Whitney Museum im Philip Morris Building (120 Park Avenue/42. St.; Mo-Fr 11-18, Do bis 19.30). Es zeigt Skulpturen, unter anderem von George Segal, Claes Oldenburg und Roy Lichtenstein sowie h ufig wechselnde Installationen, etwa von Lorna Simpson. Zwei Museen im Zentrum von Manhattan Das 1929 gegr ndete Museum of Modern Art (11 W. 53. St.; Sa-Di 11-18, Do, Fr 12-20.30), von New Yorkern MoMA genannt, besitzt die wohl bedeutendste Sammlung von Kunst des 20. Jahrhunderts. Der Gang durch die Moderne beginnt bei Paul Cezanne, Paul Gauguin und Vincent van Gogh. Zu den H hepunkten des Bestands von 100000 Werken z hlen Pablo Picassos "Demoiselles d'Avignon" und Henri Rousseaus "Schlafende Zigeunerin". Den Abstrakten Expressionismus repr sentieren Mark Rothko, Jackson Pollock, Willem de Kooning, Franz Kline und Philip Guston. Pop Art und Minimal Art sind ppig vertreten, und in den sogenannten Project Rooms ist auch junge Kunst zu sehen.
Die Filmabteilung des Mo-MA besitzt 13500 Filme und zeigt sie in einem eigenen Kino. Schon seit 1932 hat das Haus eine Fotoabteilung mit heute ber 15000 Lichtbildern. Ein Tip: Am Donnerstag und Freitag nach 17.30 Uhr d rfen die Besucher selbst bestimmen, wieviel Eintritt sie zahlen wollen.
In einem f rstlich wirkenden Stadtpalast von 1906 ist die Pierpont Morgan Library untergebracht (29 E. 36. St, an der Madison Avenue; Di-Fr 10.30-17, Sa 10.30-18, So 12-18). Sie ist eine der gr áten Privatsammlungen seltener B cher, zu deren Sch tzen auch eine Gutenberg-Bibel geh rt. In den pr chtigen R umen mit Gem lden von Hans Memling und Lucas Cranach sowie einer italienischen Deckenmalerei aus dem 16. Jahrhundert finden Wechselausstellungen statt. Im neu berdachten Innenhofgibt es ein intimes Cafe. Absiecher nach Brooklyn und Harlem Das Brooklyn Museum (200 Eastern Parkway, Brooklyn mit der IRT Subway 2 oder 3 von Manhattan aus zu erreichen; Mi-So 1 0-17) ist nach seiner Renovierung f r 31 Millionen Dollar nach Entw rfen desjapanischen ArchitektenArata Isozaki um 3 000 Quadratmeter Schaufl che reicher geworden. Die gyptische Abteilung im vierten Stock geh rt zu den besten der Welt und wird als " gyptische Frick-Kollektion" gelobt. Viele der Grabstatuen, Reliefs, Sarkophage und Mumienschreine sind frei aufgestellt, so daá man sie von allen Seiten betrachten kann. Die Eingangshalle des Museums nutzen Zeitgenossen wie der Glask nstler Dale Chihuly f r raumspezifische Installationen.
Das 1967 gegr ndete Studio Museum in Harlem ( 144 W. 125. St.; Mi-Fr 10-17, Sa, So 13-1 H) hat Amerikas afroamenkanischen K nstlern, darunter David Hammons, Faith Ringgold, Romare Bearden, Elizabeth Catlett und Alison Saar, mit seinem "Artists-in-Residence"-Programm erste wichtige Ausstellungsm glichkeiten geboten. Aktuelle Museumsmeile Broadway Der Broadway zwischen Houston Street und Prince Street ist Manhattans j ngste Kulturmeile. Guggenheim Museum SoHo (575 Broadway; So, Mi-Fr 11-18, Sa 11-20). Ein denkmalgesch tztes Geb ude an der Ecke Prince Street hat der Japaner Arata Isozaki in eines der sch nsten und vielseitigsten Kunsth user der Stadt verwandelt. Das Programm reicht von deutscher Fotografie, japanischer Avantgarde und Bildern von Wassily Kandinsky aus der St ndigen Sammlung bis zu Minimal Art aus dem Ankauf der Kollektion des italienischen Sammlers Graf Panza die Biumo.
New Museum of Contemporary Art (583 Broadway; So, Mi-Fr 12-18, Sa 12-20). Seit ber 15 Jahren zeigt die fr here Whitney-Kustodin Marcia Tucker im denkmalgesch tzen Astor Building vielbeachtete Ausstellungen - h ufig mit politisch korrekten und provokativen Inhalten. Wichtige Einzelauftritte bei ihr hatten Leon Golub und Hans Haacke.
Museum f r African Art (593 Broadway; Di-Fr 10.30-17.30, Sa 12-20, So 12-18). Es bietet zeitgen ssische und klassische Kunst vom Schwarzen Kontinent, aber auch Performances, Tanzveranstaltungen, Videovorf hrungen und einen geschmackvollen Museumsladen. Die Architektin und Bildhauerin Maya Lin hat mit vorwiegend dunklen Farbt nen ein nichtwestliches Ambiente erreicht, ohne in folkloristische Afrika-Klischees zu verfallen. Kaufen im Museum Das Museum of Modern Art hat gleich zwei L den in Reichweite: die Buchhandlung mit einer guten Auswahl an Kunst-, Design- und Architekturb chern, Postern und Postkarten sowie den Design Store gegen ber dem Museum. Neben Teppichen von Sol LeWitt und anderen K nstlern offeriert er autorisierte Wiederauflagen von Objekten der Klassiker, die meist zur Design-Sammlung des MoMA geh ren. Darunter sind Vasen von Alvar Aalto, Lampen von Isamu Noguchi oder Eileen Grays klassischer Bibendum-Stuhl (1929). Aber auch preiswertes und n tzliches Design f r Haus und B ro wird angeboten.
Die Museumsl den des Guggenheim Museum verkaufen neben Postern, B chern und T-Shirts sch ne Mobiles, Krawatten und T cher, Modeschmuckst cke und Keramiken aus K nstlerhand, die edel, aber teuer sind.
Der Store Next Door, gleich neben dem Whitney Museum, bietet eine Mischung aus amerikanischer Folk Art, postmodernem Design, Kunsthandwerk und Modeschmuck.
Mehrals 500 Artikel umfaát das Angebot des Shop im Metropolitan Museum, darunter Replikate von Skulpturen, Silberarbeiten, Schmuck, Glas und Porzellan aus der eigenen Sammlung. Mit seiner Ladenkette in Cloisters, im RockefellerCenter, im Kaufhaus Macy's und in der Public Library erzieltdas Museum einen Umsatz von ber 30 Millionen Dollar pro Jahr; ein Versandkatalog wird in alle Welt verschicktund bildet einen wichtigen Verkaufsfaktor. Alle Einnahmen flieáen in das Budget des Hauses f r Ank ufe und Personal.
Kunsthandwerk aus Afrika findet man im geschmackvollen Laden des Museum for African Art. Ausruhen von und mit Kunst: die Oasen Wo kann ein von tausend Eindr cken berw ltigter New-York-Besucher der Kunst nahebleiben - und doch ein wenig ausspannen? Vielleicht in diesen vier "Oasen".
Warum nicht den Sonnenuntergang ber Manhattan im Dachgarten des Metropolitan Museum erleben? Das geht vom 1. Mai bis zum 30. Oktober an allen Donnerstagen und Freitagen, wenn das Museum bis 21 Uhr ge ffnet ist. Man genieát den Blick ber die Baumkronen des Central Park auf die Skyline, ist von Clematis-Duft umgeben und kann zwischen Plastiken von Auguste Rodin ("Die B rger von Calais"), David Smith ("Becca") oder Anthony Caro ("Odalisque") Espresso, Bier und Wein verzehren.
Die Eintrittskarte des Metropolitan Museum gilt auch f r seine Filiale The Cloisters (Fort Tyron Park, Die-So 9.30-17. 15). Sie liegt auf einer bewaldeten Anh he in Washington Heights im Norden von Manhattan und wurde in den dreiáiger Jahren Stein f r Stein aus Resten von f nf franz sischen Kl stern erbaut. Hier zeigt das Metropolitan Museum ausgew hlte Werke seiner Sammlung mittelalterlicher Kunst. In den Kreuzg ngen und G rten genieáen die Besucher himmlische Ruhe und ein fast authentisches mittelalterliches Ambiente. Ihr Gl ck ist vollkommen, wenn sie eines der Konzerte mit alter Musik erwischen, wie sie hier regelm áig gegeben werden.
In der Halle des Equitable Center (7. Avenue/51 " St.) ruht man w hrend der Gesch ftszeiten aus auf einer runden Marmorbank, die der K nstler Scott Burton um einen Pool mit Wasserpflanzen montiert hat. Dabei hat man das monumentale "Wandbild mit blauem Pinselschlag" ( 1986) von Roy Lichtenstein vor sich und kann daraus das k nstlerische Lebenswerk des Pop-Pioniers fast komplett erschlieáen.
Mit Battery Park City ist dem amerikanischen Architekten Cesar Pelli eines der sch nsten neuen Wohn- und Gesch ftsviertel von Manhattan gelungen. Im 38 Meter hohen Winter Garden mit seinem Glasdach und seinen eindrucksvollen Palmen finden regelm áig Konzerte statt. Die dazugeh rige Galerie bietet h ufig interessante Ausstellungen, organisiert etwa von den Exilrussen Komar & Melamid. Auf den groáz gigen Freifl chen von Battery Park City stehen Arbeiten von Siah Armajani, Scott Burton, Ned Smyth. Richard Artschwager und der Umweltk nstlerin Mary Miss. In Queens: Museen und ein Park In einem Backsteingeb ude aus dem letzten Jahrhundert, das einst eine ffentliche Schule war, ist das PS 1 Museum (46-0121 " St.; Do-So 12-18) in Long Island City, 15 junge internationale K nstler werden f r ein Jahr eingeladen, und ihre Ateliers stehen Besuchern nach Voranmeldung offen. Das Ausstellungsprogramm reicht von Fotos aus dem umk mpften Bosnien bis zu Skulpturen der Polin Magdalena Abakanovicz. Verpassen Sie James Turrells Himmelslicht-Installation "Meeting" ( 1980/86) kurz vor Sonnenuntergang nicht.
Isamu Noguchi Garden Museum (32-37 Vernon Boulevard; Mi, Sa, So 11-18; im Winter geschlossen). 350 seiner Arbeiten hat der japanisch-amerikanische K nstler (1904 bis 1988) im Lagerhausdistrikt von Long IslandCity noch selbstinstalliert. In zw lfAbteilungen ergibt sich ein imposanter Einblick in Noguchis Werk-von den figurativen Skulpturen der dreiáiger Jahre bis zu seinen Felsmonolithen und Brunnen in einem japanischen Garten mit Bambus, Kirschb umen, Birken und Efeu (samstags und sonntags verkehren Pendelbusse der Asia Society; Telefonauskunft unter 2 88 64 00).
Nur ein paar Blocks entfernt: Socrates Sculpture Park (Broadway/Vernon Boulevard am Ufer des East River). Mark Di Suvero, dessen Atelier gleich nebenan liegt, hatte die Vision, das verkommene, fast zwei Hektar groáe Gel nde in New Yorks gr áten Skulpturenpark zu verwandeln. Im Rahmen des st dtischen "Outdoor Studio Program" werden jetzt Bildhauer offiziell eingeladen, im Freien zu arbeiten. So entstehen zweimal j hrlich Ausstellungen (Telefonauskunft unter 718-9561819). Musik im Museum Kammermusik jeden Freitag und Samstag nach 17 Uhr im Metropolitan Museum auf dem Balkon ber der groáen Lobby.
Museum of Modern Art. Summergarden-Konzerte im Skulpturengarten an jedem Freitag und Samstag im Juli und August. Einlaá 18 Uhr, Musik ab 20.30 Uhr. In den brigen zehn Monaten des Jahres wird freitags von 17.30 bis 19.45 Uhr Live Jazz im Garden Cafe des Museums geboten.
Guggenheim Museum. Jeden Freitag und Samstag von 18 bis 20 Uhr Musik in der Rotunde mit Snacks und Getr nken von Dean und Deluca. SCHAUPL TZE An diesen Orten w chsten das Neue In den siebziger Jahren waren sie die Experimentierk chenjunger Kunst und boten Talenten wie Jeff Koons, Barbara Kruger oder Laurie Anderson erste M glichkeiten zu ffentlicher Entfaltung: New Yorks Non-profit-Organisationen und ihre "alternativen" Schaur ume, die halb Museum sind und halb Galerie. Sie werden mal privat, manchmal auch mit ffentlichen Zusch ssen unterhalten und bieten meist ein Programm mit Labor-Charakter. Das Drawing Center (35 Wooster St.; Di-Fr 10-18, Mi bis 20, Sa 11-18) hat raumspezifische Zeichnungen des Bildhauers Richard Serra und die kritisch-bissigen Bl tter und Installationen von Nicole Eisenman im anspruchsvollen und abwechslungsreichen Programm.
Gleich um die Ecke: der Talentschuppen Artists Space (38 Greene St.; Di-Sa 10-18). 1973 gegr ndet, lancierte er unter anderem die Karriere einer heute so wichtigen K nstlerin wie Cindy Sherman. Mehr als 2500 noch unentdeckte K nstler f llen mit Dias ihrer Arbeiten die Kartei. F r Aufsehen und dringend ben tigtes Geld sorgte ein von K nstlern eingerichteter Minigolf-Parcours.
Auf Performance spezialisiert ist Franklin Furnace (112 Franklin St.; Di-Sa 12-18) in Tribeca. Ihre wichtige Sammlung von B chern, die von K nstlern gestaltet wurden, verkaufte die Gr nderin Martha Wilson k rzlich ans Museum of Modern Art.
Im selben Viertel ist Clocktower ( 108 Leonard St.; Mi-Sa 12-18, Tel.: 2331096), ein Ableger des P. S. 1 Museum in Long Island City. Hier gibt es Performance-Veranstaltungen zu Installationen und Ausstellungen, etwa von Dennis Oppenheim und David Hammons.
Der K nstler Vito Acconci und der Architekt Steven Holl haben eine einsturzgef hrdete Ladenreihe zu einem der interessantesten Schaur ume f r Architektur umgebaut. Diese Storefront for Art and Architectare (97 Kenmare St.; Di-Fr 11-18) ist verbl ffend flexibel. So lassen sich die W nde drehen und die Fenster wegklappen, bis sich die Galerie auf der Straáe fortsetzt oder die Straáe im Ausstellungsraum.
Nach einer Finanz- und Identit tskrise ist das Dia Center for the Arts, 1974 vom ehemaligen M nchner Galeristen Heiner Friedrich mit Hilfe der texanischen Kunstm zenin und -sammlerin Philippa de Menil als "Dia Art Foundation" gegr ndet, unter der Regie ihres neuen Direktors Michael Govan wieder zur vitalen Kraft geworden. Die beiden sch nsten Dauerinstallationen in SoHo stammen vom Land-Art-Spezialisten Walter De Maria. Die eine ist "The New York Earth Room" (141 Wooster St.; Mi-Sa 12-18), wo 220 000 Pfund Erde in einem geschlossenen Raum zum kompakten Naturerlebnis werden, die andere, "The Broken Kilometer" (393 West Broadway; Mi-Sa 12-18), ist ein mit 500 blanken Messingst ben von je zwei Meter L nge best ckter meditativer Saal. Der Buchladen von Dia, Printed Matter (77 Wooster St.), ist inzwischen Amerikas gr áter Umschlagplatz von Kunstpublikationen. Eine umfangreiche Videothek enth lt das Hauptquartier von Dia (548 W. 22. St.). Hier gibt es regelm áig Vortr ge zur zeitgen ssischen Kunst, Dichterlesungen und Symposien. Der Performance Space von Dia befindet sich im Haus 155 Mercer Street (Telefoninformation zum Programm unter 9895912). Wechselnde Installationen, etwa von Katharina Fritsch, Ann Hamilton oder Robert Gober, werden im Dia-Hauptquartier (siehe oben, Do-So 12-18) meist ein Jahr lang neben Arbeiten aus der st ndigen Sammlung ausgestellt. Und schon wieder wird ein Lagerhaus umgebaut, um die umfangreichen Best nde von Cy Twombly, Joseph Beuys und Andy Warhol auf Dauer zeigen zu k nnen.
Gegen ber dem Dia-Hauptquartier liegt in einer ehemaligen Garage das Arnulf Rainer Museum (545 West 22 St.; Do-So 12-18), das den Bildern des sterreichischenMalers vorbehalten ist.
In NoHo, n rdlich des Galerienviertels SoHo, feiert im Fr hjahr 1995 die New York Kunsthalle (210 E. 5. St.) nach gr ndlichem Aus- und Umbau ihre Wiederer ffnung mit einer gro-áen Ausstellung der Werke von Vito Acconci. Finanziert wird die vom Schweizer Martin Kunz geleitete Halle von f nf deutschen und Schweizer Investoren. 1995 will Kunz, ehemaliger Direktor des Kunstmuseums Luzern, die Mitgliederwerbung verst rken und neben internationalen Themenschauen ("Malerei: Ein neuer Blick") den New Yorkern auch europ ische K nstler in Retrospektiven vorstellen, darunter die sterreicherin Maria Lassnig und den Schweizer Dieter Roth.
Der Ausstellungsort White Columns ( 154 Christopher St.; Mi-So 12-18) in Greenwich Village ist aufK nstler im Kommen spezialisiert. Schon fr h wurden hier Arbeiten der Gruppe um Jeff Koons, Ashley Bickerton, Meyer Vaisman und Peter Halley gezeigt. In den achtziger Jahren rangierten diese K nstler dann unter den Stars der internationalen Szene.
Wichtig ist auch der 1991 gegr ndete AC Project Room (558 Broome St.; Tel.: 2267271) des abstrakten Malers Paul Bloodgood und der Kunstgeschichtsstudentin Alissa Friedman. Zu den spannendsten Ereignissen geh rte dort die Schau des britischen Fotografen Steven Pippin.
Die zur Zeit interessantesten Happenings und die lebhaftesten Diskussionen ereignen sich in spontan organisierten Ausstellungen, die in Lofts von K nstlern oder in Behelfsquartieren wie leerstehenden Galerien und L den stattfinden. Unter den Gruppen, die sich um solche sten Diskussionen ereignen sich in spontan organisierten Ausstellungen, die in Lofts von K nstlern oder in Behelfsquartieren wie leerstehenden Galerien und L den stattfinden. Unter den Gruppen, die sich um solche Ereignisse k mmern, ist 4 Walls die bekannteste (138 Bayrd Street, Brooklyn, Tel.: 718-3883169). Es handelt sich um vier K nstler, die monatlich eine Ausstellung organisieren und ihr Atelier einen Abend lang f r Diskussionen ffnen (siehe Seite xx).
Das Alternative Museum (594 Broadway Suite 402, Tel.: 966444; Di-Sa 11-18) legt alles Gewicht auf kritische Kunst mit sozialen Themen und hat K nstler wie Lorna Simpson, Adrian Piper, Andres Serrano und Leon Golub gezeigt.
Exit Art/First World Gallery (548 Broadway, ffnungszeiten folgen) geh rt zu den wichtigsten New Yorker Nonprofit-Institutionen und k mmert sich- interdisziplin r, multikulturell - auch um Theater, Film, Video, Design und Mode. Die groáen Themenausstellungen des Teams Jeanette Ingberman und Papo Colon stellten mit Ausstellungen wie "Fever" oder "Skulpturen-Garten der L ste" sogar die Trend-Schau "Biennial" des Whitney Museum in den Schatten. Das "Cafe Cultura" der Galerie und ihr "Apartment Store" mit von K nstlern entworfenen Gebrauchsartikeln sind beliebte Treffpunkte.
Thread Waxing Space (476 Broadway) gibt jungen K nstlern wie dem Afroamerikaner Leonardo Drew ausreichend Platz zum Experimentieren in den R umen einer ehemaligen Spinnerei. GALERIEN SoHo ist das magische Viereck Ein Straáengeviert im S den von Manhattan, begrenzt von Houston Street, Broadway, Canal Street und West Broadway, ist das wichtigste K nstler- und Galerienviertel der Stadt. Nach einer Abk rzung der Bezeichnung "South of Houston Street" wird es SoHo genannt. Der monatlich erscheinende "Gallery Guide", eine gute Orientierungshilfe, die es in den meisten Galerien kostenlos gibt, verzeichnet allein f r diese Gegend mehr als 250 Kunsthandlungen. Die meisten zeigen klassisch moderne und aktuelle Kunst.
Leo Castelli, mit 87 Jahren der Doyen der Moderne, residiert im Haus Nummer 420 am West Broadway (Tel.: 4315160). Er verhalf Pop Art und Minimal Art zum entscheidenden Durchbruch und hatte groáen Anteil am Weltruhm von K nstlern wie Robert Rauschenberg, Jasper Johns, Roy Lichtenstein, Andy Warhol, Claes Oldenburg oder James Rosenquist. Andere Stars im Programm sind Bruce Nauman, Joseph Kosuth, Robert Morris und Ed Ruscha. Zu seiner j ngeren Garde z hlen die Fotok nstler Mike & Doug Starn. Im Fr hjahr 1995 sind Ausstellungen von Lawrence Weiner, Kenneth Noland, Edward Ruscha und Miquel Barcelo geplant.
Eine Etage h her vertritt Castellis Exfrau Ilena Sonnabend (Tel. : 9666160) in ihrer noch immer weltbekannten Avantgardegalerie neben etablierten K nstlern wie John Baldessari, Gilbert & George, Mel Bochner oder den Deutschen Bernd und Hilla Becher auch eine starke junge Garde. Terry Winters, Ashley Bickerton und die Schweizer Peter Fischli und David Weiss geh ren dazu. Von Jeff Koons trennte sie sich. Im selben Haus wie Ileana Sonnabend und Castelli stellt Charles Cowles (Tel.: 9253500) neben der Bildhauerin Beverly Pepper auch Glasskulpturen von Dale Chihuly aus.
Genau gegen ber, im Haus Nummer 417 am West Broadway, zeigt Mary Boone (Tel. : 4311 H 18), die sich in den achtziger Jahren sehr f r die deutschen Expressiven Georg Baselitz, Anselm Kiefer und J rg Immendorff eingesetzt hat, heute Werke von einheimischen Stars wie Ross Bleckner, Richard Artschwager, Sherrie Levine, Roni Horn oder Barbara Kruger.
Paula Cooper, Galeristin mit Sp rsinn f r Qualit t des Neuen und mit Mut zum Risiko, wagte 1969 als erste den Umzug ins Speicherhausviertel SoHo (155 und 149 Wooster St.; Tel.: 6740766). Sie z hlt heute zu den international angesehensten H ndlerinnen zeitgen ssischer Kunst und vertritt mit Carl Andre, Robert Gober, Elizabeth Murray, Lynda Benglis und Cady Noland einige der K nstler, die neu, noch oder wieder im Gespr ch sind. Im selben H userblock (136 Wooster St.; Tel.: 2282828) unterh lt der Galerist Larry Gagosian eine Filiale, und auch der Branchen-Riese Pace/Wildenstein ist in SoHo neuerdings mit einem Ableger pr sent (142 Greene St.; Tel.: 4319224). Im selben Haus setzt sich John Weber (Tel.: 9666115) f r so wichtige und einfluáreiche K nstler ein wie Hans Haacke, Adrian Piper, Alice Aycock oder Allan Mc-Collum.
Ein paar T ren weiter (150 Greene St.; Tel. 9258335) vervollst ndigt die Galerie Metro Pictures den Kanon derzeit tonangebender Amerikaner: Mike Kelley, Louise Lawler, Cindy Sherman und Robert Longo werden dort regelm áig gezeigt. Aber auch der deutsche Exzentriker Martin Kippenberger paát ins Programm.
Sperone Westwater zeigt in zwei Lokalit ten ( 142 und 121 Greene St.; Tel.: 4313685) immer wieder auch Kunst von Europ ern wie Mario Merz, Mimmo Paladino und Wolfgang Laib.
Von der 5. Avenue ist Holly Solomon, seit 30 Jahren der Avantgarde verpflichtet - Pop Art bis hin zum Pattern Painting und Kunst mit elektronischen Medien -, wieder nach SoHo gezogen (172 Mercer St.; Tel.: 9415777). Nam June Paik, William Wegman, Izhar Patkin und Robert Kushner z hlen zu den regelm áig gezeigten Favoriten.
Tony Shafrazi (119 Wooster St.; Tel.: 2749300) wurde durch seinen Einsatz f r K nstler wie Jean-Michel Basquiat, Keith Haring und Kenny Scharf oder Futura 2000 bekannt. Und weil er unentwegt nach kommerziell vielversprechenden Talenten Ausschau h lt, wirkt neben dem 27 Jahre alten Michael Ray Charles ein Maler wie Georg Jiri Dokoupil, 40, im Shafrazi-Stall schon wie ein Klassiker.
An gesellschaftspolitisch relevanter Kunst orientiert Barbara Gladstone (99 Greene St.; Tel.: 4313334) ihr Galerieprogramm, ohne dar ber die Sinnlichkeit des k nstlerischen Ausdrucks und die formale Innovation aus dem Blick zu verlieren. Namen wie Jenny Holzer, Vito Acconci, Matthew Barney, Anish Kapoor, Imi Knoebel und Rosemarie Trockel stehen f r dieses gute Gesp r. Gegen ber zeigt Jay Gorney ( 100 Greene St.; Tel.: 9664480) aufwendige Installationen von Joel Otterson, Justen Ladda oder Jessica Stockholder.
Die Ace Gallery (275 Hudson St.; Tel.: 2555599) hat mit ihren 2323 Quadratmetern mehr Ausstellungsfl che als das Whitney Museum. Zur Er ffnung zeigte sie im vergangenen Sommer tonnenschwere Felsbrocken des Land-Art-Pioniers Michael Heizer. Auf K nstler aus der ehemaligen Sowjetunion spezialisieren sich die Galerien Berman-E.N. (138 Greene St.; Tel. 4 31 1010), Phyllis Kind ( 136 Greene St.; Tel.; 9251200) und Stuart Levy (588 Broadway; Tel.: 9410009).
Amerikanische, europ ische und afrikanische Kunst vertritt Annina Nosei (100 Prince St.; Tel.: 4319253), die bei der letzten Basler Kunstmesse unter anderem Werke von Bruno Ceccobelli, Helmut Middendorf, Jenny Watson und Cheri Samba zeigte.
Wichtige Adressen f r junge Kunst in SoHo sind auáerdem Andrea Rosen (130 Prince St.; Tel.: 9410203) mit Felix Gonzalez-Torres, Andrea Zittel, John Currin und Sean Landers und die 303 Gallery (89 Greene St.; Tel.: 9665605). Spring Street und Grand Street Etwas weiter s dlich vom eigentlichen SoHo-Geviert, zwischen Spring Street und Grand Street, bl ht die Szene der jungen Kunst noch einmal auf: Die 1987 von Thomas Jones und Joe Fawbush am Broadway gegr ndete Fawbush Gallery hat 1990 in der Grand Street Nummer 76 (Tel. : 2740660) gr áere R ume gefunden.Seit Galeriegr ndung stellt die Bildhauerin Kiki Smith regelm áig bei Fawbush aus; und f r das Konzept, "unbeachteten Talenten ffentlich Anerkennung zu verschaffen", b rgen Namen wie Betty Goodwin, Christian Marclay, Rachel Lachowicz und Paula Hayes. Mit einer Matratzen-Installation in der Galerie von Paul Kasmin (74 Grand St.; Tel.: 2193219) wurde Nancy Rubins zum Stadtgespr ch - und 1993 in die "Aperto"-Abteilung der Biennale von Venedig eingeladen.
Nicole Klagsbrun (51 Greene St.; Tel.: 9255157) kommt aus Antwerpen und repr sentiert unter anderem den indianischamerikanischen K nstler Jimmie Durham, der j ngst im Hamburger Kunstverein seine erste deutsche Soloschau hatte. Jack Tilton (47--49 Greene St.; Tel.: 9411775) zeigt in seiner Galerie David Hammons und die engagierte K nstlerin Nicole Eisenman.
In der Greene Street Nummer 43 versammelt David Zwirner (Tel.: 9669074)- Sohn des K lnerExgaleristen RudolfZwirner - Arbeiten einer gemischten K nstlergarde, zu der documenta-Teilnehmer wie Franz West und Stan Douglas z hlen, aber auch die kalifornische Video-K nstlerin Diana Thater, Jason Rhoades und die Zwillingsschwestern Toba und Rachel Khedoori. Die Galerie Feature (76 Greene St.; Tel.: 9417077) hat ebenfalls einen documenta-Teilnehmer zu bieten, Charles Ray - ganz wie die Galerie American Fine Arts (40 Wooster St.; Tel.: 9410401 ) mit Peter Fend.
Zu den Oldtimern im Viertel, die aufeine lange und erfolgreiche Galeriearbeit zur ckblicken k nnen, geh ren Brooke Alexander (476 Broome/59 Wooster St.; Tel.: 9254338), der neben anderen Zeitgenossen die Plastiker Tom Otterness und John Ahearn zeigt, sowie Ronald Feldman (31 Mercer St.; Tel. : 2 26 32 32), der unter anderem die letzte Grafik von Andy Warhol verlegte: "Der Mann auf dem Mond". Bei ihm realisieren Konzeptk nstler aus der ehemaligen UdSSR wie Ilya Kabakov oder Komar und Melamid ihre Installationen. Andere Erfolgsk nstler von Feldman sind Ida Applebroog und der Deutsche Clemens Weiss.
Michael Klein (40 Wooster St.; Tel.: 4311980) zeigt Textilskulpturen von Beverly Semmes. Im Stockwerk dar ber residiert A.I.R. (Tel.: 9660799). In dieser ltesten New Yorker Frauenkunst-Kooperative, einem Non-profit-Unternehmen, hat die Feministin Nancy Spero bereits Ende der sechziger Jahre ausgestellt. Run auf WeChe West Chelsea, im Westen von Manhattan, H he 22. Stra-áe, verspricht das n chste Kunstviertel zu werden. Kristallisationspunkt und Publikumsmagnet ist das "Dia Center for the Arts" (Seite 103). Auch Matthew Marks, der als Wunderkind unter den New Yorker Galeristen gilt, hat hier bereits seine Filiale in einer ehemaligen Doppelgarage (522 W. 22. St.). Etwas weiter s dlich zeigt die LOK Gallery (407 W. 13 " St.) des 34 Jahre alten Hamburgers Thomas Moller vor allem Maler der deutschen Szene wie Milan Kunc, Jiri Georg Dokoupil, Gerhard Naschberger sowie Videoinstallationen von Andreas Kr ger und Sylvia Kirchof. Auch etablierte Galeristinnen wie Pat Hearn, Paula Cooper und Barbara Gladstone, heiát es, sehen sich nach R umen in West Chelsea ("WeChe") um. An der Museumsmeile Broadway Zu den Galerien, die am Broadway die Museen flankieren, z hlt Condeso/Lawler (Hausnummer 524; Tel. : 2191283). Sie hat 511 Quadratmeter Raum, um K nstler wie Nicholas Pearson, Mathew Brittan oder Patricia Colville angemessen zu pr sentieren. Zur Galerie geh rt ein Grafik-Verlag, dem der Meisterdrucker Orlando Condeso Profil verleiht. Die Galeristin Margarete Roeder (545 Broadway; Tel.: 9256098) hat 1979 mit Performance-K nstlern angefangen und sich im Lauf der Jahre immer mehr auf Druckgrafik und Zeichnungen europ ischer K nstler wie Georg Baselitz, G nther F rg, G nter Brus, Imi Knoebel und ArnulfRainer spezialisiert. Im Haus 560 Broadway betreibt Max Protetch (Tel.: 9665454) New Yorks f hrende Architektur-Galerie, wobei die Grenzen zur freien Skulptur flieáend bleiben. Star-Architekten wie Michael Graves, Zaha Hadid, Peter Eisenman oder Aldo Rossi hat Protetch ebenso ausgestellt wie die Installationsk nstler Ludger Gerdes, Siah Armajani und Julien Opie. Die ger umige Stark Gallery (594 Broadway; Tel.: 9254484) konzentriert sich seit 1988 auf abstrakte Kunst amerikanischer K nstler wie Erik Saxon, Marcia Hafif oder Alan Uglow, macht aber auch monochrome Kunst europ ischer Maler wie G nter Umberg, Ulrich Wellmann oder Adrian Schiess in New York bekannt. lm Dezember zeigt Eric Stark Skulpturen und Zeichnungen des Deutschen Frank Gerritz. Andrang an der 57. Straáe Auch auf der eleganten 57. Straáe konzentriert sich Manhattans Kunsthandel. 19 Galerien sitzen im Haus Nummer 41 East 57. St" darunter Andre Emmerich (Tel.: 7520124). der neben Klassikern der Moderne wie Sam Francis und Anthony Caro nun auch j ngere K nstler wie Judy Pfaff und den Maler Stephen Westfall vertritt. Robert Miller (Tel.: 9805454) bietet Arbeiten von Louise Bourgeois, Pat Steir, Eva Hesse an und hat eine exquisite Fotoabteilung. Kunsthandel mit Werken der Klassischen Moderne und von Zeitgenossen wie Roy Lichtenstein und Fernando Botero betreibt die Galerie von James Goodman (Tel. : 5933737). Schon seit 1932 handeln die ACA Galleries (Tel. : 6448300) mit moderner Kunst. In den vierziger Jahren wurden fr he Picassos gezeigt; Barnett Newman deb tierte hier, und auch die Bildhauerin Louise Nevelson verdankt ACA (American Contemporary Artists) ihren Durchbruch. Die Galerie mit Filiale in M nchen vertritt unter anderem die K nstler Alan Davie und Pierre Soulages. Daneben verwaltet sie wichtige Nachl sse (Joseph Cornell).
Auf der gegen berliegenden
Straáenseite (32 Ii. 57. St.; Tel.; 4213292) deckt die m chtige Galerie Pace/Wildenstein auf drei Etagen ein Spektrum ab, das von Alten Meistern bis zur j ngsten Gegenwart reicht. Zu den lebenden Stars des Hauses z hlen Julian Schnabel, Kiki Smith, Chuck Close, Georg Baselitz, Robert Mangold und die Lichtk nstler Dan Flavin und Robert Irwin. Pace/MacGill (Tel.: 7597999), eine Etage h her im selben Haus, ist eine wichtige Adresse f r Lichtbildkunst.
Die Marlborough Gallery (40 W. 57. St.; Tel. : 5414900) ist ein renommierter Ort f r Klassiker der Moderne von Kurt Schwitters bis Francis Bacon, aber auch f r Zeitgenossen wie die Polin Magdalena Abakanowicz und den Exilrussen Grisha Bruskin. Jetzt gab sie ihr Ausstellungsprogramm bis Mai 1995 bekannt: Raymond Mason, Neil Welliver, R. B. Kitaj, Jacques Lipchitz, Stephen Conroy und Richard Estes sind vorgesehen. Marian Goodman (24 W 57. St.; Tel.; 97771 60) geh rt zu den ersten Adressen f r Avantgardekunst mit europ ischem Akzent: Anselm Kiefer, Rebecca Horn, Lothar Baumgarten und Christian Boltanski werden regelm áig ausgesteltt und angeboten. Medison Avenue und Upper East Side An der vornehmen Madison Avenue und ihren Seitenstraáen bieten die Galeristen meist Werke der Klassischen Moderne von Museumsqualitc t. Knoedler (19 E. 70. St.; Tel.: 7940550) ist die lteste Galerie der Stadt. Sie wurde 1846 gegr ndet und geh rte bis zu dessen Tod im Jahr 1990 dem Milliard r und Kunstsammler Armand Hammer. Heute vertritt sie mit Frank Stella, Robert Rauschenberg und Helen Frankenthaler drei international beachtete Heroen der US-Nachkriegskunst. Nebenan zeigt die Galerie Hirschl & Adler (21 E. 70. St.; Tel.: 5358810) vor allem amerikanische Malerei des 18, bis 20. Jahrhunderts.
C&M Arts (45 E. 78. St.; Tel. : 8610020) legt das Schwergewicht auf die K nstler des Abstrakten Expressionismus. Meister des 19, und 20. Jahrhunderts, darunter Matisse und Cezanne, sind bei Acquavella ( 18 E. 79. St" Tel.: 7346300) zu finden. Die Galerie Wildenstein ( 19 E. 64. St.; Tel.: H 790500) hat, so heiát es, das weltgr áte Angebot von Kunstwerken Alter Meister. Adelson, im dritten Stock des Mark Hotels (25 E. 77 St.; Tel.: 4396800), f hrt Malerei amerikanischer Impressionisten.
Ubu Gallery ( 16 E. 78 St.; Tel. : 7944444) ist spezialisiert auf osteurop ische Avantgarde sowie Fotografie der zwanziger und dreiáiger Jahre. Der K lner Galerist Michael Werner (21 E. 67. St.; Tel. : 9881623) zeigt in einem eleganten Stadthaus neben Werken anderer K nstler die Deutschen Sigmar Polke, J rg Immendorffund Georg Baselitz sowie den D nen Per Kirkeby. Der deutsche Galerist Achim Moeller (52 E. 76. St.; Tel. : 9888483) ist Experte f r das Werk Lyonel Feiningers und stellt es unter wechselnden Aspekten immer wieder vor. Daneben pflegt er die Kunst anderer Expressionisten, zeigt aber auch Engagement f r Julius Bissier, Maurice Prendergast oder die Metallreliefstrukturen von Otto Fried. Larry Gagosian (980 Madison Avenue; Tel.: 7442313) pr sentiert in seiner Penthouse-Galerie immer wieder Ausstellungen von Museumsqualit t: 1994 zeigte er unter anderem Egon Schiele, Arshile Gorky und Francesco Clemente. Zuvor zelebrierte er Arbeiten von Max Beckmann, Alberto Giacometti, Edward Hopper und Richard Serra.
Der 32 Jahre alte Galerist Matthew Marks ( 1018 Madison Avenue; Tel. : 8619455) machte sich als Grafikh ndler einen Namen. Er erregte Aufsehen, als ihm und nicht der finanzkr ftigen Pace Gallery die Vertretung f r das Sp twerk von Willem de Kooning zugesprochen wurde. Brice Marden, Cy Twombly und Richard Serra stellten Zeichnungen bei ihm aus. ANTIQUITATEN Oft alles unter einem Dach Madison Avenue Antique Center (760 Madison Avenue/ 65. St.). In diesem Haus; 15 H ndler f r M bel, Glas, Bronzen, Lampen und Silber des 18. bis 20. Jahrhunderts, darunter zwei Spezialisten f r alte Spielwaren, zwei f r Lampen und Kronleuchter und eine Galerie f r amerikanische Folk Art des 19, und fr hen 20. Jahrhunderts.
Edith Weber (994 Madison Avenue; Tel. : 5709668) spezialisiert sich aufantiken Schmuck, und die seltensten Tiffany-Lampen hat Minna Rosenblatt (844 Madison Avenue; Tel.: 2880257) aufLager.
Als Zentrum des Antiquit tenhandels von New York gilt der Stadtteil Chelsea auf der Westseite zwischen 6, und 7. Avenue; H he 25. Straáe. Jeden Samstag und Sonntag ab halb neun bilden bis zu 400 H ndler den Markt The Annex Outdoor Antiques Fair (6. Avenue zwischen 24, und 27. Straáe). Nebenan ( 112 W. 25 St, zwischen 6. und 7. Avenue) erwarten nochmals rund 100 H ndler Kundschaft auf den zwei Etagen von The Garage, und einen halben Block weiter halten auf der Indoor Antiques Fairs ( 122 W. 26. St.) ber 85 H ndler M bel, Porzellan, Lampen, Schmuck, Bilder, Kleidung und auch Disneyana feil. Viel zu St bern gibt es auch im nahen Metropolitan Antiques Pavillon ( 110 W. 19. St.), der jedes Wochenende unter einem anderen Motto steht.
A la Vieille Russie, Inc. (781 5. Avenue; Tel.: 7521727) hat ein gutes Angebot an Faberge-Produkten, englischen Schnupftabakdosen und russischen Ikonen. Die feinsten Orientteppiche f hrt Vojtech Blau Inc. (800 B 5. Avenue; Tel.: 2494525). Alte Lampen und dekorative Accessoires sind bei Nesle, Inc. (151 E. 57 St.; Tel. : 7550515), antikes Silber und englisches Porzellan bei S. Wyler, Inc. (941 Lexington Avenue; Tel. : H 799848) vorr tig. AUKTIONEN Termine h ren rund um die Uhr Die beiden f hrenden Auktionsh user von New York sind Filialen ihrer Londoner Stammh user; Christie's (502 Park Avenue; Tel.: 5461000) und Sotheby's ( 1334 York Avenue; Tel.: 6067000). Ihre wichtigsten Kunst-Auktionen finden im Mai und im November statt. Die Vorbesichtigungen der zur Versteigerung aufgelieferten Werke sind gratis; zu den Abendauktionen muá man sich Karten besorgen. Neben Kunst versteigern beide H user auch Schmuck, edle Weine und Immobilien. Christie's inseriert sein programm in der "New York Times"; Sotheby's gibt telefonisch Auskunft rund um die Uhr (6067245).
Kleinere Versteigerer sind Swann Galleries, Inc. (104 E. 25. St.; Tel.; 2544710), Willi*m Doyle ( 175 E. 87 St.; Tel.: 4272730) und Tepper (110 E. 25. St" Tel. : 67753 00). HOTELS Ruhig nach Sonderpreisen fragen Bei der Buchung eines New Yorker Hotelzimmers lohnt es sich immer, nach "Speeial Rates" zu fragen. Viele H user gew hren im Hochsommer oder bers Wochenende erhebliche Preisnachl sse. Einige Agenturen wie "Quickbook" (Tel.; 5321660, Fax: 5321556, 9-17 Uhr New Yorker Zeit) und "Express Reservations" (Tel.: 303-4408481 " Fax: 303-4400166, Mo-Fr 9-18.30) hamstern Hotelzimmer zu Sondertarifen und vermitteln sie ohne Geb hr uáerst g nstig weiter. Bezahlt wird, wie blich, bei der Abreise an der Rezeption.
Eine preiswerte Alternative zum Hotel bieten "Bed and Breakfast"-Zentralen wie "City Lights", die gegen eine Geb hr Privatzimmer oder komplette Wohnungen auch in den Galerievierteln vermitteln (Tel.: 212-7 37 70 49; Fax: 212-5352755). Spezielle Wochenendarrangements - Hotel mit Fr hst ck, Lunch in einem teuren Restaurant, freier Eintritt in f hrende Museen, Stadtrundfahrt sowie Ticket f r eine Show am Broadway - werden zwischen Mai und September ab 199 Dollarangeboten (Tel.: 201 -8238687). Gediegene nicht billige Eleganz Ein Klassiker ist das ppig ausgestattete Plaza Hotel (768, 5. Avenue/59. St.; Tel.: 7593000, Zimmer ab 225 Dollar). Es liegt am Zentral Park und ist eines der besten der Stadt. Das frisch renovierte Waldorf Astoria (301 Park Avenue, Tel.: 3553000) ist das ber hmteste New Yorker Hotel neben dem Plaza. Einzelzimmer ab 170 Dollar, Doppelzimmer ab 200 Dollar). Die teuerste Suite kostet 5000 Dollar pro Nacht. Intimer ist das luxuri se Carlyle (35 E. 76. St.; Tel.: 7441600, Einzelzimmer 260 bis 360, Doppel 285 bis 385 Dollar). Das Plaza Athenee (37 E. 64. St.; Tel.: 7349100) ist ein Spitzenhotel mit 153 R umen von klassischer Eleganz. Einzelzimmer 285 bis 365 Dollar; Doppel 35 Dollar mehr.
Gegen ber dem Metropolitan Museum liegt das ruhige, edle Stanhope (9955. Avenue; Tel.: 2885800). 270 Zimmer, die mit sch nen alten M beln ausgestattet sind, werden zum Preis von 215 (Einzelzimmer) bis 235 Dollar pro Nacht (Doppel) vermietet. Zum Spezialtarif von 315 Dollar gibt es eine Suite mit Fr hst ck, dazu eine Flasche Wein, Eintrittskarten f r das Guggenheim oder das Metropolitan Museum. Mit Blick auf den Zentral Park; 365 Dollar. Alles was die Designer k nnen Die Avantgarde mit Geld steigt im Boyalton ab (44 W. 44 St.; Tel.: 8694400, Einzel 230 bis 380, Doppel 265 Dollar). Der franz sische Designer Philippe Starck hat dem Hotel das Flair eines Ozeanriesen der zwanziger Jahre verliehen. Preiswerter und auch von Starck entworfen, ist das Paramount (235 W. 46 St.; Tel. : 7645500; Einzel 99 bis 185, Doppel 195 bis 205 Dollar). Das Morgans (237 Madison Avenue; Tel.: 6860300, Einzel ab 200, Doppel 230 Dollar) wurde von der Franz sin Andree Putman eingerichtet und ist der Inbegriff des postmodernen Hotels. Die Badewannen sind aus blankem Stahl. Hinter der Fassade des Chelsea (222 W. 23. St.; Tel.: 2433700, Einzel 85 bis 155, Doppel 99 bis 175 Dollar) n chtigt die Boheme schon seit der Jahrhundertwende. F r 900 bis 3000 Dollar im Monat gibt es auch Apartments f r Dauerg ste. Das Chelsea liegt in der N he des neuen Kunstviertels beim Dia Center for the Arts.
Als "Hotel mit einer Schw che f r K nstler" empfiehlt sich das Boger Smith (501 Lexington Avenue/47. St.; Tel.: 7551400) und gew hrt ihnen den Discount-Preis von 125 Dollar gegen ber 160 bis 180 Dollar (einschlieálich Fr hst ck). Regelm áig organisiert der Besitzer James Knowles, selbst K nstler, "brown-bag art lunches" - Kunstdiskussionen beim Sandwich.
Nur f r abenteuerlustige Rucksack-Touristen ist das Carlton Arms im East Village ( 160 E. 25 St.; Tel.: 6790680) zu empfehlen. Fast jedes der winzigen Zimmerhat ein K nstler geschm ckt. Einzelzimmer 53, Doppel 65 Dollar. Ausl nder, die ihren Paá zeigen, kriegen Rabatt. G nstig und preiswert Sch n altmodisch ist das Algonquin (59 W. 44. St.; Tel.: 8406800), ein traditionsreicher Treffpunkt der Literaten. Gertrude Stein stieg hier so gern ab wie William Faulkner oder ames Thurber. Preise 155 Dollar bis 215 Dollar (Doppelzimmer 10 Dollar Aufschlag).
Nicht weit von Greenwich Village gelegen ist das Grametvy Park (2 Lexington Avenue; Tel.: 4754320; Einzel 125, Doppel 140 Dollar). Einfache Zimmer, aber sch ne ruhige Lage an einem Privatpark, zu dem der Portier den Schl ssel bereith lt. Noch preiswerter von Freitag bis Sonntag.
Zentral im Village und nah an SoHo gelegen ist das Washington Square Hotel ( 103 Waverly Place; Tel.: 7779515) mit 160 Zimmern, die bei 69 Dollar f r ein Einzel anfangen und je nach Ausstattung bis 100 Dollar kosten. Doppelzimmer 10 Dollar mehr. Ebenso g nstig liegt das Off SoHo Suites Hotel (11 Rivington St.,Tel.: 3530860) mit seinen schlicht, aber modern eingerichteten Zimmern, zu denen jeweils auch eine Kitchenette geh rt. Preise ab 79 Dollar. RESTAURANTS Speisen, wo auch Kunst erfrischt Barolo (398 West Broadway, zwischen Spring und Broome St.; Tel.; 2261102). Gute italienische K che undeinwunderbar schattiger Garten (Men 40 Dollar). Labend f r alle Sinne ist das japanische Lokal Honmura An ( 170 Mercer zwischen Prince und Houston St.; Tel.: 3345253), das ber hmt ist f r seine delikaten, aber ziemlich teuren Nudeln (35 Dollar). Jerry's (101 Prince St, zwischen Greene und Mercer St.; Tel.: 9669464) ist als Lunchplatz f r Galeristen und K nstler eine Institution in SoHo. Gute amerikanisclte K che (26 Dollar).
Ein guter Inder ist Baluchis ( 193 Spring St.; Tel. : 2262828), das auch einem Vegetarier eine reiche Auswahl bietet (20 Dollar). Weinproben sind die Attraktion in der SoHo Kitchen and Bar ( 103 Greene St, zwischen Prince und Spring St.; Tel.: 9251866); sehr trendy.
Bierdurst stillt die Manhatt*n Brewing Company (42 Thompson St.; Tel.: 9251515). Zum Bier sind Snacks zu haben. F r Vegetarier: groáe Auswahl im Spring Street Natural (62 Spring St./Lafayette St.; Tel.: 9660290), 23 Dollar.
Nicht nur bei Architekten beliebt ist das Cafe Architettura (25 Cleveland Place/Ecke Spring St.; Tel.; 2199334) mit franz sischer und italienischer K che aus Schweizer T pfen und einem lauschigen Garten (40 Dollar). Schmackhaft ist die Kost bei Zoe (90 Prince St.; Tel.: 9666722), wo auch das Design gelungen ist (40 Dollar). Edel und wirklich exzellent Der Restaurantf hrer "Zagat" w hlte Bouley (165 Duane St. zwischen Greenwich und Hudson; Tel. : 6083852) zum beliebtesten Restaurant der Stadt. Mit 32 Dollar ist das Festpreis-Men ein Schn ppchen (Dinner la carte etwa 68 Dollar). Ein Lunch zum Pauschalpreis im Grill des Dauerbrenners Four-Seasons (99 E. 52. St.; Tel.: 7549494) lohnt allemal seine 26,50 Dollar, w hrend ein Dinner um die 60 Dollar kostet.
Die Grand Central Oyster Bar liegt unter dem Grand-Central-Bahnhof (Tel.; 4906650) und bietet Meeresfr chte auf h chstem Frische-Niveau. Den besten Fisch der Stadt hat der Manhattan Ocean Club (57 W. 58. St.; Tel.; 3717777); die besten Steaks gibt es im 100 Jahre alten Restaurant Peter Luger (178 Broadway, Brooklyn; Tel.: 718-3 877400). Schon wegen des Blicks auf die Skyline von Manhattan lohnt sich das River Cafe (1 Water St.; Brooklyn, Tel.: 718-5225200). REISEN MIT art NEW YORK 1) Dia Center for the Arts 548 West 22nd Street Do-So 12-18 Andy Warhol; Die Abendmahl-Gem lde. Warhols (1928 bis 1987) letztes Hauptwerk, f nf monumentale Bilder aus der Serie zu Leonardo de Vincis "Abendmahl". Bis 25. 6. 1995. 2) Guggenheim Museum Soho 575 Broadway So, Mi-Fr 11-18, Sa bis 20 Japanische Kunst nach 1945 Schrei in den Himmel. Bis 8. 1. 1995. 3) Solomon R. Guggenheim Museum 1071 Fifth Avenue Fr-Mi 10-20 Die Italienische Metamorphose 1943-1968. bersichtsschau ber die Entwicklung von Kunst, Architektur, Design, Fotografie im Italien der Nachkriegszeit bis 1968 Bis 29. 1. 1995. 4) The Brooklyn Museum 200 Eastern Parkway Mi-So 10-17 Reich der Helden: Indische Malerei. Gezeigt werden 89 indische Miniaturen zum Thema Heldentum aus dem 16. bis 19. Jahrhundert. Bis 8. 1. 1995. Leon Polk Smith. Arbeiten von 1943-1992. Gezeigt werden 27 Gem lde und Arbeiten auf Papier des K nstlers (Jahrgang 1906), der zu den ersten Vertretern der abstrakten Kunst im Amerika der Nachkriegszeit z hlte. Bis 14. 5. 1995. 5) The Jewish Museum 1109 Fifth Avenue So-Do 11-17.45, Di bis 20 Mario Cavaglieri: Glanzvolle Jahre 1912-1922. Erste Einzelausstellung mit 36 Gem lden des italienischen K nstlers (1887 bis 1969), die des Leben der j dischen Gesellschaft in Italien zu Beginn des Jahrhunderts widerspiegeln. Bis 29. 1. 1995. J disches Leben im Zarenreich. Mit ber 300 Objekten dokumentiert die Ausstellung Kultur und Alltagsleben russischer Juden vor dem Ersten Weltkrieg. Bis 5. 3. 1995. 6) The Metropolitan Museum of Art 1000 Fifth Avenue Di-So 9.30-17. 15, Fr, Sa bis 20.45 Impressionismus. Die Urspr nge 1859 bis 1869. Gezeigt werden 175 Gem lde, darunter Werke von Claude Monet und Edouard Manet, aus den Anf ngen des Impressionismus in Frankreich. Bis 8. 1. 1995. Fotografien von Edouard Baldus: Landschaften und Bauten in Frankreich. Baldus (1813 bis 1889) z hlt zu den Begr ndern der modernen Landschafts- und Architekturfotografie in Frankreich. Bis 31 " 12. Willem de Kooning: Gem lde. 75 Gem lde des Abstrakten Expressionisten aus der Zeit von 1937 bis 1985. Bis 8. 1. 1995. Gem lde und Illuminierte Handschriften der Fr hrenaissance in Florenz, 1300 bis 1450. 100 Tafeln und Handschriften von Florentiner Meistern der Fr hrenaissance. Bis 26. 2. 1995. Thomas Eakins und das Metropolitan Museum of Art.Zum 150. Geburtstag des K nstlers werden Gem lde, Papierarbeiten und Fotografien gezeigt. Bis 26. 2. 1995. Griechisches Gold- Eine umfassende Schau von Goldschmuck aus dem Griechenland des 5, und 4. Jahrhunderts vorChristus. Bis 26. 3. 1995. I Tell My Heart: Die Kunst von Horace Pippin. Gezeigt werden 60 Gem lde des afrikanischamerikanischen K nstlers (1886 bis 1946). 1. 2.-30. 4. 1995. R. B. Kitai: Retrospektive mit 100 Arbeiten des Amerikaners (Jahrgang 1932). 15. 2.-14. 5. 1995. Nadar. Erste bersichtsschau mit Arbeiten des franz sischen Fotografen Felix Nadar (1820 bis 1910). 6. 4.-9. 7. 1995. 7) The Museum of Modern Art 11 West 53rd Street Sa-Di 11-18, Do, Fr 1220.30 Cy Twombly. Eine Retrospektive. Arbeiten aus allen Werkphasen des Amerikaners (Jahrgang 1928) mit 90 Gem lden und Papierarbeiten. Bis 10. 1. 1995. New Photography 10. In der j hrlichen Ausstellungsreihe "Neue Fotografie" zeigt das Museam Arbeiten junger K nstler. Bis 10. 1. 1995. K nstlerb cher eines Jahrhunderts. Gezeigt werden ber hmte Folianten von Marc Chagall, Henri Matisse und Pablo Picasso, Avantgarde-Arbeiten von Sonia Delaunay und Robert Rauschenberg sowie zeitgen ssische K nstlerb cher von Louise Bourgeois, Frencesco Clemente und Anselm Kiefer. Bis 24. 1. 1995. Jacob Lawrence: The Migration Series. In seinen expressiven Gem lden von 1940 und 1941 besch ftigt sich der Amerikaner mit der Wanderung der Schwarzen aus den S dstaaten in die Industriest dte des Nordens w hrend des Ersten Weltkriegs und danach. 12. 1. 11 " 4. 1995. Wassily Kandinsky: Apokalyptische Kommpositionen. Ausstellung von vier Gem lden aus der Serie "Kompositionen 1 VII" mit 70 lskizzen, Aquarellen, Gouachen, Zeichnungen und Grafiken zu diesem Werkzyklus von 1909 bis 1913, der Kandinskys ( 1866 bis 1944) bergang von der figurativen zur abstrakten Malerei dokumentiert. 26. 1 "-25. 4. 1995. Grafiken von Max Beckmann. Gezeigt werden 85 Bl tter des Malers ( 1884 bis 1950) aus dem Besitz des Museums. Ende Januar bis Ende Mai 1995. Bruce Nauman: Inside/Our. Erste Retrospektive mit Zeichnungen, Neonarbeiten, Installationen, Videos und Skulpturen des amerikanischen K nstlers (Jahrgang 1941). 5. 3-23. 5. 1995. 8) The New Museam of Contemporary Art 583 Broadway Mi-So 12-18, Sa bis 20 Besuchzeiten. Installation eines Krankenzimmers von Performance-K nstler Bob Flanagan (Jahrgang 1953). Bis 31 " 12. Wer sind wir? Was sind wir? Woher kommen wir? Instellation eines "post-apokalyptischen Paradieses" von Rita Ackermann. Bis 31. 12. Andres Serrano: 50 Fotografien zu den Themen Rasse, Religion und Tod aus den Jahren 1983 bis 1994. 27. 1 "-9. 4. 1995. 9) The New York Kunsthalle 210 East 5th Street Di-So 12-18 Gegegebene Bedingungen. Installationen zeitgen ssischer amerikanischer und europ ischer K nstler. April bis Juli 1995. 10) Whitney Museum of American Art 945 Madison Avenue Mi, Fr-So 11-18, Do 13-20 Black Male. Darstellungen des Maskulinen in der zeitgen ssischen amerikanischen Kunst. ber 100 Bilder, Fotografien, Installationen und Videos von 29 K nstlern belegen eine ver nderte Sicht auf den schwarzen Amerikaner. Bis 5. 3. 1995. Fotografie, Malerei und Skulptur. 75 Arbeiten amerikanischer K nstler aus den Jahren 1960 bis 1990. Bis 26. 2. 1995. Franz Kline. Ausstellung mit 35 Gem lden und 15 Arbeiten auf Papier des Abstrakten Expressionisten (1910 bis 1962). 16. 12.-12. 3. 1995. 1995 Biennial Exhibitin. Die Biennale dokumentiert die Entwicklung der amerikanischen Kunst in den letzten zwei Jahren. 23. 3.-4. 6. 1995. Alle Termine beruhen auf Ausk nften der Aussteller, die sich nderungen vorbehalten.
