Ausgabe: 11 / 1994
Seite: 8

Kopf an Kopf

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Besucher, die im Wiener Museum für angewandte Kunst die große Ausstellungshalle betreten, stehen derzeit einem Hindernis gegenüber: einer Mauer aus 168 metallenen Köpfen.Derösterreichische Bildhauer Hans Kupelwieser, 46, hat die Installation "Staumauer" eigens für seine erste Museums-Einzelausstellung (bis 29.Januar) aufgebaut.Er ließ die Köpfe nach einer kleinen Porträtbüste aus den zwanziger Jahren abgießen.Die "Vergrößerung ins Monumentale und die serielle Wiederholung", heißt es in einer Mitteilung des Museums, "ermöglichen eine irritierende Befragung der traditionellen Skulptur".