Cindy Sherman - Happy birthday !

Cindy Sherman - © Burkhard Maus

Konzeption, Inszenierung und Identität: Cindy Sherman.

Die amerikanische Künstlerin verkleidet sich nicht. Keine Kostümierung!

Sie nimmt Rollen an und angeblich für einen Moment, der durch die Photographie zu einer Ewigkeit wird.
Alles wirkt authentisch. Sherman's Photographien  vermittelt einen Eindruck, der zu Auseinandersetzungen führt. Betroffenheit zunächst vor den realistischen Bildnissen.  Befindlichkeiten verbinden sich mit der eigenen Welt. Cindy Sherman inszeniert,  appelliert an die Aufmerksamkeit. Ihre Photographien reflektieren Situationen der portraitierten  Personen. Realistisch, Furcht erregend, dramatisch.
Sherman beschäftigte sich zunächst mit Malerei und Skulpturen, gelangte bald zum Genre Photographie und entwickelte schon früh konzeptionelle Photokunst. Bekannte Kunsthäuser wie das Museum of Modern Art (New York)  stellte sie aus. Ihre Arbeiten wurden zum Beispiel mit dem schweizerischen Roswitha-Haftmann-Preis, Goslarer Kaiserring und Wolfgang-Hahn-Preis ausgezeichnet.

Nach Oslo (Astrup Fearnley Museet) ist bis heute, 10h - 18h,  im Moderna Museet in Stockholm Sherman's Retrospektive zu sehen. Als letzte Station der in Kooperation entstandenen Ausstellung "Untitled  Horrors" bittet in Zürich das Kunsthaus die Kunstgemeinde vom 6.Juni bis  14.September 2014 zu sich, das erstmalig  Cindy Sherman eine monographische Schau ausrichtet.

Cindy Sherman feiert heute ihren 60.Geburtstag. Happy birthday !

Moderna Museet
Skeppsholmen
Stockholm
Telephon 0046852023503
www.modernamuseet.se

Kunsthaus Zürich
Heimplatz 1
CH-8001 Zürich
Telephon 0041442538484
Telefax 0041442538433
info@kunsthaus.ch
www.jkunsthaus,ch
www.kunsthaus.ch/de/ausstellungen/vorschau/cindy-sherman/?redirect_url=title%3Detape

Öffnungszeiten Dienstag, Freitag bis Sonntag 10h bis 18h
Mittwoch und Donnerstag 10h bis 20h

19 / 01 / 2014 - 2:44 Uhr - 0

Roswitha-Haftmann-Preis 2014: Rosemarie Trockel und Robert Frank

Roswitha Haftmann Stiftung - © Burkhard Maus

Der Roswitha-Haftmann-Preis geht 2014 an die deutsche Konzeptkünstlerin Rosemarie Trockel und den Schweizer Photokünstler Robert Frank. < mehr >

28 / 11 / 2013 - 11:26 Uhr - 1

Katharina Fritsch -   The Blue Cockerel is welcome on the column (Forth Plinth) !

Katharina Fritsch "6.Stilleben" - © Burkhard Maus

Absurd, der renommierten Künstlerin Katharina Fritsch eine Antipathie gegenüber Frankreich zu unterstellen. Nur weil ihr Ausstellungsbeitrag, ein blauer Hahn, den Trafalgar Square beehrt. < mehr >

04 / 05 / 2013 - 23:12 Uhr - 1

Beat Wismer: Seit März 2007 hier …, jetzt mit El Greco

Beat Wismer

Zur Zeit laufen die Vorbereitungen für eine wohl Aufsehen erregende Kunstschau: "El Greco und die Moderne". < mehr >

25 / 04 / 2012 - 0:58 Uhr - 1

Jean-Michel Othoniel -  Calme et silence

Jean-Michel Othoniel

Wer durch Paris flaniert und sich vom Louvre aus dem Palais Royal nähert, passiert den "Kiosque des Noctambules" von Jean-Michel Othoniel zwangsläufig. < mehr >

11 / 03 / 2012 - 22:49 Uhr - 0

Christopher Wool - eine Auktion - ein Erfolg

Christopher Wool

Für ihn spricht seine Malerei,  weil er ungern über sich das Wort ergreift.
Keine Eitelkeit oder Arroganz. Nein. Seiner Kunst lässt er den Vortritt. < mehr >

22 / 02 / 2012 - 0:54 Uhr - 0

Günter Haese - Einzigartiges Filigran

Günter Haese "Westwärts"

Immer noch von  Unruhe umgeben ist der durch seine Kinetischen Werke bekannt gewordene Günter Haese. Und mit 87 Jahren denkt der aus Kiel stammende Künstler weiterhin an Unrast.

Günter Haese "Santos"

Dass er, gerade aus dem Norden Deutschlands stammend,  zu dieser Kunstart gelangte, führt er u. a. auf die Atmosphäre des Rheinlandes zurück. Schwerelosigkeit und auch Dichte, die sich in seinen Skulpturen ausdrücken, sind  nicht substanziell und typisch für seine Heimat.

Günter Haese "Santos" (détail)

Günter Haese "Costa Rica"

In den Exponaten, denen man vielleicht all zu leichtfertig die Nähe zu Zero unterstellt, finden sich Raum und Umriss wieder. So sehr sie sich als Ganzes bis Endgültiges  begreifen, lassen die Werke ihre Offenheit und Visionen zu. Haeses kinetische Arbeiten sind von einer Leichtigkeit und Zartheit, dass man sie durch den Raum schwebend sich vorstellen könnte.

Günter Haese - in seinem Atelier (détail)

Der Künstler, Student an der Akademie in Düsseldorf bei Ewald Mataré  und Meisterschüler (1956), fand rasch national und international Anerkennung. Das Museum of Modern Art in New York widmete ihm 1964 eine Einzelausstellung und im gleichen Jahr erreichte Haese eine Einladung zur documenta III.  Den Pavillon Deutschlands auf der Biennale von Venedig, 1966  kuratiert von Eduard Trier, bespielte er zusammen mit Horst Antes und Günter Ferdinand Ris - drei Bildhauer.

Günter Haese "Orenda"

Arbeitsmaterialien sind zum Beispiel feine Drähte, Spiralen, und das Herz einer Uhr, die Unruh. Ohne sie läuft nichts in einem klassischen Uhrwerk. Und so geht es zum Teil auch den Werken Haeses.

Günter Haese "Atos"

Günter Haese "Atos" (détail)

Neben einer weiteren Schau in der Kunsthalle Düsseldorf 1967 wurde das Museum Bormanns van Beuningen in Rotterdam auf ihn aufmerksam. Und auch in den Folgejahren - bis heute - war und ist  er Thema von Einzel- und Gruppenausstellungen.

Günter Haese - Blick in die Ausstellung (détail)

Zur Zeit (bis 6.August 2011) und erstmalig in Köln zeigt die Galerie Reckermann Skulpturen aus der Zeit von 1973 bis heute. Danach geht's nach Niebüll und für 2012 erreichten Günter Haese bereits mehrere Anfragen.
Eine Bestätigung für seine Kunst und eine für seine Lebenseinstellung, sein Schaffen nicht einzustellen.

30 / 07 / 2011 - 20:42 Uhr - 1