Gilad Ratman, Alligatoriver, 2006, Video 21 min., Ed. 5, videostill
In der jüngsten August-Ausgabe der ART wendet sich die Titelgeschichte der jungen Szene in Wien zu. Wie immer, wenn es in den Underground geht, schaffen es die Scouts, unbekannte Trüffel ans Licht zu bringen. Dass ihnen dabei die eine oder andere Kostbarkeit entgeht, mag geschmäcklerisch anmuten. Wir ergreifen trotzdem die Chance zum erweiterten Update zwischen Karlsruhe und Wien. < mehr >
Abb. Im Stuttgarter Studio mit der Moderatorin Franziska Storz (Foto: FGS)
Was haben Galeristen zu sagen? Auf Einladung von SWR Redakteurin Ellinor Krogmann sprachen Lukas und Sebastian Baden in der Sendung Dschungel | Machete mit Franziska Storz über das tägliche Business in der Galerie, sportliche Hintergründe, familiäre Abgründe und das Ehebündnis mit der Kunst. < mehr >
Uwe Breckner vor seinen Mini-Autoscootern (Foto: Volker Elsen)
Ein beliebtes Kinderspiel ist der Titel einer Ausstellung in der documenta-Halle in Kassel, die derzeit Werke von Künstlern mit Autismus zeigt. Und mit diesem Hinweis auf die besondere Lebenswelt der beteiligten Künstler haben die künstlerischen Leiter der Ausstellung, Volker Elsen und Katharina Dietz von der Initiative AKKU, eine durchaus griffige Metapher für die Produktionsverhältnisse der ausgestellten Kunstwerke gefunden. Eine Vielzahl von Werken und unterschiedlichen Medien ist in der Ausstellung zusammengekommen und beeindruckt sowohl durch die haptischen Qualitäten, die faszinierenden Text-Bild Kombinationen wie auch die oft bis ins allerkleinste Detail durchgearbeiteten Skulpturen. Im Rahmen der Ausstellung sollte am Samstag eine Expertenrunde mit Lis Marie Diehl, Stefan Wespil, Katharina Dietz, Beate Brieden, Jan Hoet, Volker Elsen, Daniel Niemann und mir in der Diskussion über die „Diversität im Kunstbetrieb“ die Chancen und Behinderungen von Künstlern mit Autismus in Argumente fassen. Es ergaben sich überraschende Einsichten. < mehr >
Blick in die Jurysitzung im BVR Hauptgebäude in Berlin (Foto:BVR)
Es ist üblich, bei jungen Künstlern mit besonderer Aufmerksamkeit auf den Jahrgang zu achten, um dann zu bemerken: Oh, soo jung, wo kommt der denn her? Nur Jahrgang 2003, das macht schon stutzig – wer will da wohin? Diese Generation und einige davor spielen mit in der jüngsten Kunstszene, deren Nachwuchspotential vom „jugend creativ“ Wettbewerb seit 40 Jahren ausgelotet wird. Länger gibt es in Deutschland nur die documenta und den Kölner Kunstmarkt, was die Top-Ten des internationalen Kunstmarktes angeht. Der BVR – jugend creativ Wettbewerb – ehrt schrittweise seine Preisträger aus Deutschland, Luxemburg, Österreich, der Schweiz und Italien/ Südtirol bis zur höchsten internationalen Vergleichsebene. Vergangene Woche fand im BVR Headquarter in Berlin die Jurysitzung statt, an der ich auf besondere Einladung gerne teilgenommen habe. < mehr >
v.l.n.r.: Johan Holten, Kestutis Svirnelis (Stuttgart), Florian Klette (Stuttgart), Jasmin Werner (HfG Karlsruhe), Naneci Yurdagül und der Schauspieldirektor des Heidelberger Theaters, Jan Linders. Foto: S. Baden
Im Heidelberger Kunstverein, vergangenes Jahr ausgezeichnet mit dem AdKV-Preis für den besten Deutschen Kunstverein 2009, ist eine Ausstellung zu sehen, die das Potential der jungen Gegenwartskunst im Südwesten der Republik auslotet. Da die Stadt Heidelberg zwar die älteste deutsche Universität, aber keine Akademie der Bildenden Künste zu ihren Lehr- und Forschungsanstalten zählt, soll mit der Ausstellung „eine Brücke zur jüngsten Kunstszene in der Umgebung geschlagen werden.“ Unter der klugen Regie des dänischen Kurators Johan Holten, der mit zu den jüngsten Leitern deutscher Kunstvereine zählt, wurde eine Ausstellung zustande gebracht, für die aus vielen Bewerbern 26 Künstlerinnen und Künstler von Kunsthochschulen der Region ausgewählt wurden. < mehr >
Leni Hoffmann in der Druckerei DuMont Schauberg, über ihre Schulter blitzt der Aktionsgast Bernd Müller (Foto: FGS)
Die Künstlerin und Professorin der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, Leni Hoffmann, hat über Nacht in Köln eine neue Endloszeichnung ihrer „Pizzicato“ Serie produziert. In einer Auflage von rund 138000 Exemplaren erschien am Dienstag der Kölner Stadt-Anzeiger mit der CMYK Linienzeichnung der Künstlerin.
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Peter Böhnisch, präsentiert von Ferenbalm-Gurbrü Station zur Artissima 16 in Turin
Spricht man von Turin, denkt wohl jeder zuerst an das Heilige Grabtuch oder an die berühmte FIAT Teststrecke auf dem Lingotto Fiere. Doch 2009 pilgern weniger christliche Heerscharen oder Autofans als vielmehr Kunstinteressierte aus aller Welt nach Turin zur Artissima 16.
Ein Blick in den Galeristen Ausnahme-Alltag, zwei Tage quasi non-Stop im Transporter und ein Ausflug in die schönste Stadt der Kunst. So begann die Woche – mit Kippenberger, Oehlen, Büttner, Pierre Soulages und Kit Brown im Musée Igor Balut, Paris. < mehr >
Die Absprungrampe auf dem Niederhorn/ Berner Oberland mit Blick auf Stockhorn und Thuner See, (Foto: FGS)
Der Goldene Herbst will genossen sein. Nach den Hitzegefechten im Sommer und dem engen Terminkorsett des vergangenen Septembers gibt der Tag der Deutschen Einheit Gelegenheit zum Ausflug und zur Visite in der Schweiz bei einer kleinen Sammlung mit Werken von le Suisse-Marocain, dessen Ausstellung “le Retour d’Héphaistos” kommende Woche in Koblenz eröffnet wird. Der Besuch im Atelier von Uwe Lindau geschah bereits am Freitag, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Für den Galeristen gilt es, die Höhe des Olymp schon vorzukosten, aus der Hephaistos dann vom großen Zeus zur Erde geschleudert wurde. Für Uwe Lindau und David Hardy dit le Suisse Marocain kein Problem. Ihre Sammler haben schon angerufen und die ersten Werke reserviert. Ob dem Galeristen nun zum Abheben zumute ist? Zuerst müssen die Früchte der Arbeit eingefahren werden, bevor das Erntedankfest angegangen werden kann.
Underwater-Art: le Suisse-Marocain et ses amies, Piscine Paris 2009, Foto: Le manifeste coloré 2009
Vor uns die Sintflut? Underwaterart in Istanbul? Morgen will die 11. Istanbul-Biennale eröffnen. Einmal mehr müssen sich die Kuratorinnen die existenzielle Frage stellen: “What keeps Mankind alive?” Die ersten Künstler haben bereits Ausstellungsalternativen zu den Fluten des Bosporus gefunden, müsen aber noch warten, bis der Amphibienverkehr die Metrobusanschlusstselle zum Kuratorenbüro ansteuert. Da ist es gut, dass die Deutsche Forschungsgemeinschaft einen Trupp Experten ins Krisengebiet sendet, um das Problem auch kunstwissenschaftlich zu betrachten. < mehr >

einfach köstlich - bitte mehr davon...
Sehe ich auch so! Und schickt dazu noch schrecklich schicke ...
Bildende Kunst und Christoph Schlingensief: Schlingensief...
Wer glaubt, Hello Kitty wäre in Japan nur für Kleinkinder in...
Sind wir nicht alle irgendwie Tim?...
Lieber Tim, Selbstekel oder Weltekel?...
Ist das Leben eines Abenteurers anstrengend? Nach der Fra...
danke, das ist ja mal eine luzide analyse, die mal paar ding...
Hä?...
"D’ailleurs, c’est toujours les autres, qui meurent!"...