v.l.n.r.: Johan Holten, Kestutis Svirnelis (Stuttgart), Florian Klette (Stuttgart), Jasmin Werner (HfG Karlsruhe), Naneci Yurdagül und der Schauspieldirektor des Heidelberger Theaters, Jan Linders. Foto: S. Baden
Im Heidelberger Kunstverein, vergangenes Jahr ausgezeichnet mit dem AdKV-Preis für den besten Deutschen Kunstverein 2009, ist eine Ausstellung zu sehen, die das Potential der jungen Gegenwartskunst im Südwesten der Republik auslotet. Da die Stadt Heidelberg zwar die älteste deutsche Universität, aber keine Akademie der Bildenden Künste zu ihren Lehr- und Forschungsanstalten zählt, soll mit der Ausstellung „eine Brücke zur jüngsten Kunstszene in der Umgebung geschlagen werden.“ Unter der klugen Regie des dänischen Kurators Johan Holten, der mit zu den jüngsten Leitern deutscher Kunstvereine zählt, wurde eine Ausstellung zustande gebracht, für die aus vielen Bewerbern 26 Künstlerinnen und Künstler von Kunsthochschulen der Region ausgewählt wurden. < mehr >
Leni Hoffmann in der Druckerei DuMont Schauberg, über ihre Schulter blitzt der Aktionsgast Bernd Müller (Foto: FGS)
Die Künstlerin und Professorin der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, Leni Hoffmann, hat über Nacht in Köln eine neue Endloszeichnung ihrer „Pizzicato“ Serie produziert. In einer Auflage von rund 138000 Exemplaren erschien am Dienstag der Kölner Stadt-Anzeiger mit der CMYK Linienzeichnung der Künstlerin.
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Peter Böhnisch, präsentiert von Ferenbalm-Gurbrü Station zur Artissima 16 in Turin
Spricht man von Turin, denkt wohl jeder zuerst an das Heilige Grabtuch oder an die berühmte FIAT Teststrecke auf dem Lingotto Fiere. Doch 2009 pilgern weniger christliche Heerscharen oder Autofans als vielmehr Kunstinteressierte aus aller Welt nach Turin zur Artissima 16.
Ein Blick in den Galeristen Ausnahme-Alltag, zwei Tage quasi non-Stop im Transporter und ein Ausflug in die schönste Stadt der Kunst. So begann die Woche – mit Kippenberger, Oehlen, Büttner, Pierre Soulages und Kit Brown im Musée Igor Balut, Paris. < mehr >
Die Absprungrampe auf dem Niederhorn/ Berner Oberland mit Blick auf Stockhorn und Thuner See, (Foto: FGS)
Der Goldene Herbst will genossen sein. Nach den Hitzegefechten im Sommer und dem engen Terminkorsett des vergangenen Septembers gibt der Tag der Deutschen Einheit Gelegenheit zum Ausflug und zur Visite in der Schweiz bei einer kleinen Sammlung mit Werken von le Suisse-Marocain, dessen Ausstellung “le Retour d’Héphaistos” kommende Woche in Koblenz eröffnet wird. Der Besuch im Atelier von Uwe Lindau geschah bereits am Freitag, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Für den Galeristen gilt es, die Höhe des Olymp schon vorzukosten, aus der Hephaistos dann vom großen Zeus zur Erde geschleudert wurde. Für Uwe Lindau und David Hardy dit le Suisse Marocain kein Problem. Ihre Sammler haben schon angerufen und die ersten Werke reserviert. Ob dem Galeristen nun zum Abheben zumute ist? Zuerst müssen die Früchte der Arbeit eingefahren werden, bevor das Erntedankfest angegangen werden kann.
Underwater-Art: le Suisse-Marocain et ses amies, Piscine Paris 2009, Foto: Le manifeste coloré 2009
Vor uns die Sintflut? Underwaterart in Istanbul? Morgen will die 11. Istanbul-Biennale eröffnen. Einmal mehr müssen sich die Kuratorinnen die existenzielle Frage stellen: “What keeps Mankind alive?” Die ersten Künstler haben bereits Ausstellungsalternativen zu den Fluten des Bosporus gefunden, müsen aber noch warten, bis der Amphibienverkehr die Metrobusanschlusstselle zum Kuratorenbüro ansteuert. Da ist es gut, dass die Deutsche Forschungsgemeinschaft einen Trupp Experten ins Krisengebiet sendet, um das Problem auch kunstwissenschaftlich zu betrachten. < mehr >
The Forgotten Bar - sie, er, kennt sich
Aus Baden nach Berlin gekommen, suche ich Anschluss. Wie wunderbar, dass da gerade das “Forgotten Bar Project: Grand Re-Opening” stattfindet. Die Termine: 21., 22., 27., 29. Aug 2009, von Sept an: Dienstag, Donnerstag, Samstag, täglich 19:00-1:00 in der Boppstr. 5, 10967 Berlin.
Von der schon Geschichte gewordenen unforgotten Forgotten Bar Nr. 1 erzählt Gunnar Lützow auf verwandten Seiten. Wer über die Weltkunstszene etwas erfahren will, muss in die Forgotten Bar kommen, dort gibt es keine Geheimnisse. < mehr >
Axel Heil, on a dune, 2005, C-print auf Leinwand, 80 x 100 cm (courtesy Ferenbalm-Gurbrü Station, Karlsruhe)
Was tut der Galerist im Sommer? Sonnenbaden beim Yachturlaub mit Megasammler in Griechenland? Abkühlung bei Kleinwildjagd mit special agent im schottischen Norden? Recession pricelist rundmailen? Oder mit Ray Ban getarnt auf die Suche nach neuen Künstlergenies gehen? < mehr >
Borderline Pleasure
Eröffnung: 10. Juli 2009, 19-21 Uhr
Ausstellungsdauer: 11. Juli bis 29. August
Für die Ausstellung “Borderline Pleasure” hat die Galerie Michael Janssen die Zwillinge Lukas und Sebastian Baden (Karlsruhe/ New York) eingeladen, eine Werkschau zu kuratieren, die zusammen mit ausgewählten Gästen einen Ausschnitt des künstlerischen Programms von Ferenbalm-Gurbrü Station zeigt.

Sehr geehrte/r D. Bodin, schön wäre eine etwas inhalsvollere...
Es geht doch nicht darum, die Ausstellung zu verbieten. Mein...
Nun hört's aber auf, der eine findet es ekelhaft und der and...
Ich frage mich, warum die Art-Redaktion die Artikel von Wald...
Ekelhaft!...
Einfach perfekt.Es ist doch in der Tat sehr anerkennenswert ...
Ich wäre auch für eine totale Straight-Edge-Kultur!...
Das finde ich auch. Genauso wie Alkohol trinken. Ich finde g...
Da kann man noch so idealisieren, Rauchen stinkt, löst todbr...
Architekten sind ein seltsames Völkchen....