Baden Brothers

Ferenbalm-Gurbrü Station

Lukas und Sebastian Baden

Webseite: http://www.ferenbalm-gurbruestation.de/

Ferenbalm-Gurbrü Station ist eine Galerie für aktuelle Kunst im Zentrum Karlsruhes, ganz in der Nähe der Staatlichen Kunsthalle gelegen. Eigentümer seit März 2006 und verantwortlich für die Konzeption des Ausstellungprogrammes sind die Zwillinge Lukas und Sebastian Baden und Associates. Die Gebrüder Baden haben an der Staatlichen Akademie für Bildende Künste in Karlsruhe studiert. Sebastian und setzte sein Studium als Promotion an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe fort und Lukas hat 2009 einen MA in modern art and curatorial studies an der Columbia University in New York City abgeschlossen.

Mit dem Hintergrund kunstpraktischer und kunstwissenschaftlicher Ausbildung ist Ferenbalm-Gurbrü Station ein Unternehmen, welches die grundlegende Philosophie des Galeriebetriebs als Entdeckungsleistung und scouting strategy vertritt.

Der Schwerpunkt der Förderung liegt auf jungen künstlerischen Positionen der eigenen Generation mit einem großen Anteil von Absolventen der Karlsruhe Kunstakademie. Die repräsentierten Arbeiten zeichnen sich durch Aussagekraft und Inhaltlichkeit aus, und selbst formale Gesten besitzen suggestiv-narrative Kraft. Entsprechend dem Schwerpunkt, "Inhaltskunst" zu zeigen, konzentrierte sich Ferenbalm-Gurbrü Station im ersten Jahr des Bestehens auf thematisch kuratierte Gruppenausstellungen mit Beteiligung internationaler sowie bereits etablierter Künstler.

Die aus den Kooperationen entstandenen Verbindungen mit Künstlern und Galerien auf nationaler Ebene und im europäischen Ausland beweisen, dass das Profil von Ferenbalm-Gurbrü Station Standhaftigkeit und Attraktivität besitzt. Ferenbalm-Gurbrü Station arbeitet auch mit jungen Galerien und Projekten in Deutschland sowie mit privaten Sammlungen zusammen, um Ausstellungskonzepte konsequent durchzusetzen.

Im November 2007 wurde die erste Doppel-Show in den Räumen von Ferenbalm-Gurbrü Station gezeigt. Es folgte eine Serie von Gegenüberstellungen künstlerischer Positionen, in welchen eingeladene Künstler den Kontrast zum eigenen Programm bildeten. Damit setzte Ferenbalm-Gurbü Station seinen konzeptuellen Ansatz fort, die kommunikativen Effekte zwischen Kunstwerken und Kunstschaffenden zu verstärken.

Das dritte Jahr des Bestehens von FGS wurde im Juni 2008 von einer großen Einzelausstellung des Hamburger Künstlers Dirk Meinzer eingeleitet. In Zukunft werden sich weitere umfassende Einzelpräsentationen mit kuratierten Gruppenausstellungen abwechseln. Im Zuge des Wandels in der Ausstellungskonzeption für den Hauptvorführungsbereich wurde parallel die Möglichkeit eingerichtet, kleine Einzelpräsentationen im dritten Stockwerk zu realisieren, die sachte an neue Werke heranführen, ohne die jungen Positionen zu verausgaben.

Ferenbalm-Gurbrü Station ist inspiriert vom DADA-istisch anmutenden Namen einer Bahnstation zwischen der deutsch- und französischsprachigen Schweiz im Berner Seeland. Der Zug hält nur auf Verlangen.