11 / 05 / 2012 - 21:35 Uhr

Heinz-Peter Schwerfel – “Kino der Kunst” – ab April 2013 in München

Burkhard Maus

Heinz-Peter Schwerfel (bei Aufnahmen zu "Monumenta avec Daniel Buren") im Grand Palais

Nachdem Köln, letztmaliger Austragungsort der KunstFilmBiennale, sich die Chance offensichtlich entgehen liess, griff die bayerische Hauptstadt zu.Im April 2013 startet mit Heinz-Peter Schwerfel   in München “Kino der Kunst”.
Schwerfel (Jahrgang 1954), Künstlerischer Leiter der Veranstaltung und erfahren in diesem Metier, fiel in der Vergangenheit auch mit wunderbaren Filmen aus dem Bereich der contemporären Kunst auf wie Portraits  von Annette Messager, Anish Kapoor, Alex Katz und Christian Boltanski. Am 3.Juni 2012 berichtet ARTE um 15h35 über die grosse Pariser Kunstausstellung “Monumenta”  im Grand Palais und zeigt dort unter anderem Schwerfels Beitrag “Monumenta 2012 avec Daniel Buren”.

Heinz-Peter Schwerfel

Der in Paris lebende Autor, Kunstkritiker und Filmemacher begann als Redakteur für Politik bei Agence France Presse, war als freier Autor für verschiedene Fachjournale tätig und schreibt seit viele Jahren als Frankreich-Korrespondent für das Kunstmagazin ART.
In München geht es um “Kino der Kunst” – oder – ” Wie zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler mit neuen filmischen Formen der Narration umgehen”. Die Kunstfilmtage bieten ein umfangreiches Programm, schreiben einen mit Preisen dotierten Wettbewerb aus und laden zum Besuch von Projektmesse bis Ausstellungen ein.
Orte des Geschehens sind zum Beispiel Hochschule für Film und Fernsehen, ArriHaus, Haus der Kunst und andere Museen. Schwerfel – von ihm stammt auch die Idee “Kino der Kunst” – ist davon überzeugt, dass  mit diesem Filmfestival  Kunstschaffenden  Möglichkeiten ihrer Präsentation in einem adäquaten Rahmen geboten werden.

11 / 05 / 12 - 21:35 Uhr

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Kommentieren Sie diesen Artikel

2 Leserkommentare vorhanden

macel

10:06 Uhr  

15 / 05 / 2012 // 

na den Termin muss man sich ja gleich rot im Kalender anstrichen.

Kling wirklich interessant.

evi_m

9:13 Uhr  

13 / 12 / 2012 // 

kein wunder, dass köln das nicht mehr wollte: siehe der call for entry, das konzept ist sowas von altbacken! erlaubt sind ausschließlich film-filme, single channel, und bitte narrativ und fiktional. das ist so ein alter hut: bitte nur ölbilder im format 40×60, bitte nur querformat und bitte nur portrait oder landschaft. die kunst ist seit anfang des 20. jahrhunderts beschäftigt, sich mit dem kinematografischen auf unterschiedlichste weise auseinanderzusetzen, siehe ausst “future cinema” am zkm. kunst ist nicht glelch kino und dass alle formen des künstlerischen ausgeschlosen werden, ist sensationell konservativ. auch die digitale kultur wird völlig ausgeblendet. erstaunlich, dass sowas von der BKS finanziert wird.