22 / 02 / 2012 - 0:54 Uhr

Christopher Wool – eine Auktion – ein Erfolg

Burkhard Maus

Christopher Wool

Für ihn spricht seine Malerei,  weil er ungern über sich das Wort ergreift.
Keine Eitelkeit oder Arroganz. Nein. Seiner Kunst lässt er den Vortritt.Was wollen Betrachterin und Betrachter mehr. Seine Arbeiten begeistern eben.
Während er noch vor drei Jahren mit dem  100.000 EUR dotierten Wolfgang-Hahn-Preis 2009 ausgezeichnet wurde, erbrachte  jetzt bei Christie’s in London  anlässlich der Auktion  eines seiner Grossformat 4,35 Millionen Pfund. Dass dieses Resultat einen Rekord darstellt, bedeutet ein Überraschung und lässt Neugierde ob seiner artistischen Zukunft zu.
Wool zeigt mit seinen Werken, dass nicht unbedingt ein Pinsel zu seinem “Schanzzeug” gehört, was auch die Exponate erkennen lassen. Der Künstler nutzt anderes Handwerkszeug und beweisst seine Kompetenz und Kreativ mit Hilfe von Sprühpistolen, Schablonen,  Rollen und Gegenstände, die seine Wischtechniken unterstützen.

Wool, in Boston (Massachusetts) 1955 geboren, kam schon viel herum. Wichtige Häuser zum Beispiel Musée d’Art Moderne et Contemporain Strasbourg, Stedeljik Museum, Museum Boijmans van Beuningen, Kunsthallen von Basel, Bern, Bremen und Düsseldorf, Kunsthaus Graz, Museum of Modern Art New York, Staatsgalerie im Haus der Kunst München, Museum Ludwig und Instituto Valenciano de Arte Moderno öffneten für Christopher Wool die Tore.
Und nun ein Erfolg für “Untitled” aus dem Jahre 1990 in London.

22 / 02 / 12 - 0:54 Uhr

Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • TwitThis
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Webnews
  • Digg
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit
  • Furl
Kommentieren Sie diesen Artikel

0 Leserkommentare vorhanden