11 / 09 / 2011 - 15:42 Uhr - 0

Tatiana Trouvé: Frauen-Zimmer

Tatiana Trouvé "Ohne Titel" (détail)

Um “Frauenzimmer” – oft als  Verbalinjurie gegen sie verwandt und  natürlich nur aus einer bestimmten Ecke kommend, – geht es bei der am heutigen Tage eröffnenden Exposition in dem Museum Morsbroich auf keinen Fall. < mehr >

11 / 09 / 2011 - 14:04 Uhr - 0

Adriàn Villar Rojas: Jetzt in Paris

Adriàn Villar Rojas "Poems for earthlings" (détail)

Nachdem Adriàn Villar Rojas (1980) sein Heimatland Argentinien würdig auf der diesjährigen Biennale in Venedig vertrat, stellt er nun im Jardin des Tuileries aus. < mehr >

09 / 09 / 2011 - 2:28 Uhr - 1

10 Jahre nach 9/11 ist der Terrorismus im Museum

Zu sehen bei C/O Berlin: Christoph Draeger, WTC, 2004, Digitaldruck auf Puzzle, 8000 teilig, 136 x190 cm, courtesy FGS, Karlsruhe.

Ganz im Sinne des weltweit beachteten zehnten Jahrestages der Terroranschläge vom 11. September 2001 eröffnen – wie zu erwarten war – zahlreiche Kunstausstellungen, die sich den Topoi der Antizipation, Erinnerung und Bewältigung als ästhetischen Reaktionen auf den Terrorismus widmen. Im MoMa PS1/ New York, der Halle 14 Leipzig/ Nürnberg und bei C/O Berlin sind in aktuell drei großen Ausstellungen verschiedene herausfordernde Kunstwerke zu sehen, die sich in den letzten 40 Jahren mit terroristischen Ereignissen, Bildern und politischen Ursachen oder Folgeerscheinungen des Terrorismus auseinandersetzen. < mehr >

08 / 09 / 2011 - 15:54 Uhr - 0

Fünf Dinge!

Es gibt die Anekdote von Niels Bohr, der in einem Gespräch mit Werner Heisenberg über das Verhältnis von Naturwissenschaft und Religion von einem Bekannten erzählt, der ein Hufeisen über der Eingangstür seines Hauses angebracht hat. „Aber bist du denn so abergläubisch?“ wird er gefragt, „Glaubst du wirklich, das dir das Glück bringt?“ Und antwortet „Natürlich nicht! Aber man sagt, das es auch hilft, wenn man nicht daran glaubt.“ Die Geschichte ist bezeichnend für den modernen Menschen. Natürlich lassen wir uns nicht so einfach auf materielle Dinge reduzieren. Natürlich glauben wir nicht an die magischen Fähigkeiten von Erbstücken und Glücksbringern. Unser magisches Verhältnis zu Dingen ist viel zu selbstverständlich: das geerbte Schmuckstück von der Tante, die Schuhe, in denen wir etwas besonderes erlebt haben und sie deswegen niemals wegwerfen würden, die Erstausgabe unseres Lieblingsautors, die wir uns geleistet haben, obwohl wir gerade kein Geld hatten und die immer vorne im Regal stehen wird…

Von der Stecknadel bis zum Auto soll jeder Europäer etwa 10.000 Dinge besitzen. An die meisten von ihnen verschwenden wir keine Gedanken. Sie sind einfach da, erfüllen ihren Zweck, werden wieder weggeworfen oder verschwinden aus unserem Alltag, ohne das wir es wirklich bemerken. Manche aber sind uns wichtig, werden mit Bedeutungen, Wünschen oder Geschichten aufgeladen, können vielleicht sogar manchmal unser Leben verändern.

Für die Sammlung an Kleinigkeiten, die große Geschichten erzählen, haben die Berliner Journalistin Okka Rohd, die Wiener Art Direktorin Karolina Stasiak und ich ein Projekt begonnen: Fünf Dinge ist eine website, auf der Menschen ihre fünf liebsten Gegenstände beschreiben. Seit Mitte August sind wir online und freuen uns über Besucher und jeden, der uns seine Dinge mitteilen will!

06 / 09 / 2011 - 22:46 Uhr - 0

05 / 09 / 2011 - 20:24 Uhr - 0

Köln: Klaus Peter Schnüttger-Webs Museum wiedereröffnet

Klaus Peter Schnüttger-Webs Museum (détail)

Nach 25jähriger Pause wird nun das Klaus-Peter Schnüttger-Webs Museum (Simultanhalle) in Köln wieder eröffnet. < mehr >

03 / 09 / 2011 - 23:26 Uhr - 0