14 / 09 / 2011 - 2:07 Uhr
PHOTOQUAI 3 – Images du monde – Paris
Burkhard Maus
Das Musée du Quai Branly lud zum Dialog der Kulturen . – die nun 3.Biennale des images du monde folgte der Aufforderung.Das Aufgebot an junger Photographie kann sich sehen lassen. Immerhin 46 Photographinnen und Photographen vertraten 29 Länder: Südafrika, Demokratische Republik Kongo, Äthiopien, Nigeria, Tanzania, Togo, Brasilien, Chile, Kolumbien , China, Korea, Indien, Japan, Taiwan, Kambodscha, Indonesien, Laos, Malaysia, Singapour, Thailand, Kuba, Marokko, Tunesien, Australien, Neuseeland, Bahrein, Irak, Russland und Weissrusland.
Und alle hatten ihre Geschichten in Photographien mitgebracht. Betroffenheit auslösende Schicksale waren ebenso existent wie Originelles.
Jamal Penjweny aus dem kurdischen Teil des Iraks setzt sich mit der Gesellschaft ohne Saddam auseinander. Auch wenn er nicht mehr lebte – für einen Teil war er göttlich, für den anderen kriminell, so existiere er immer noch, als guter und als schlechter Saddam. Das zeigen Penjweny’s Photographien sehr.
Hélène Maouzou, eine der (sehr bedauerlich) wenigen Künstlerinnen – sie stammt aus Togo – fand in den Gärten des Musée du Quai Branly den richtigen Ort für ihre Ausstellung, einen Ort der Ruhe, um dort ihre intime Geschichte erzählen zu können.
Die Kuratorin Françoise Huguier und der Président du Musée du Quai Brandy Stéphane Martin haben mit der Ausstellung Einblick in die junge Photographie ausserhalb Europas gegeben.
Mack Magagane, 20 Jahre alt und aus Johannesburg, präsentiert seine Exponaten in für die gesamte Länderschau ungewöhnlichem Schwarz/Weiss. Nun liesse sich auch sein Thema nicht anders darstellen als mit dieser Art. Magagane beschäftigt sich mit den Suiziden von Jugendlichen in seiner Heimat und der letzten Lebensäuesserung eines danach Verstorbenen, dem Abschiedsbrief.
Der aus Thailand stammende Maitree Siriboon (28) nutzt die Theatralik als Stilmittel für seine thematische Darstellung von “Suggar Daddies” und sich der Prostitution zugewandten Homosexuellen. Ein Engel unter Engeln, gekonnt inszeniert. In Plüsch und rot.
Ungewöhnlich in den Motiven, in der Themenvielfalt und in ihrer Präsentation – sehenswert bestimmt – allerdings waren die Photographinnen völlig unterrepräsentiert .
Von heute an bis zum 11.November 2011 an der Seine und im Garten des Museums - in Paris
14 / 09 / 11 - 2:07 Uhr























Hallo Herr Maus, Ihre Bilder sind fantastisch gut. Vielen ...
Guter Bericht mit ausgezeichneten Fotographien über die Werk...
Classes are fun for kids. Musclehedz A cartoon series, stret...
Klamauck mit ck? Und von welchen "Massen" gehen die Veransta...
Hallo Herr Maus, ich finde es sehr schade, dass Sie Ihre...
Hervorragende Ausstellung!...
allet jute men jong :D...
Toller Artikel. Danke. Macht weiter so!...
Tony Craigg macht klasse Skulpturen. Bin immer wieder begeis...
Great photos! A great instrument ( your Leica) in the hands ...