31 / 08 / 2011 - 20:48 Uhr
Die Funding Phase ist gestartet
Nadine Freischlad und Anna Theil
Experiment, Tag 38 – Die ersten Tage der Funding-Phase
zum Bild: So wird das Konzept derzeit auf Startnext dargestellt. Man sieht Autor, Anzahl der Unterstützer und die eingegangenen Spenden.
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Anna schreibt:
In unserem Crowd-Experiment hatten wir dazu aufgerufen, ein spannendes Installationskonzept für die Lounge der Social Media Week (19.-23.09.) zu entwickeln, die im Planet modulor in Berlin Kreuzberg sein wird. Da Crowdsourcing die Chance kollaborativ und online an Ideen zu arbeiten, kam unsere erste Phase zu dem Ergebnis, dass sich 3 Künstler aus San Diego, Düsseldorf und Constanta in Rumänien zusammen gefunden haben, um gemeinsam an einem gemeinsamen Konzept getüftelt haben. Nach ungefähr einer Woche Planungsphase und einigen Skype-Gesprächen zwischen den Kreativen Maya Wisemann, Tizu Tiberiu und Holly McAlister steht nun das finale Konzept für das Crowd-Experiment …
Das Installations-Konzept “Praktikum Lab”
Das “Praktikum Lab” lädt Besucher dazu ein, obskures Wissen zu teilen und ebenso zu lernen. Als Mentor kann ich ein Mini-Praktikum anbieten und endlich Dinge erzählen, die ich unbedingt anderen beibringen oder loswerden möchte und als wissbegieriger Besucher kann ich nochmal in die Rolle eines Praktikanten schlüpfen. Das Crowdsourcing-Prinzip wird in dem Fall aus der Online-Welt einfach nur in die reale Welt – in den Ausstellungsraum im Planet modulor – übertragen. Die Auszeichnung “Made by the Crowd” kann die Installation also zurecht erhalten – ob es sich dabei im “ART” handelt, wäre zu diskutieren.
Um das Crowdfunding-Projekt zu starten, mussten folgende Schritte erfüllt werden: das Projekt wurde multimedial beschreiben, es wurden Dankeschöns (in gestaffelter Höhe) für die Unterstützer erarbeitet, das benötigte Budget wurde berechnet und die Deadline für den Finanzierungsprozess festgelegt.
Die Crowdfunding-Kampagne des “Praktikums Labs” ist nun seit ein paar Tagen live auf Startnext und wartet auf Unterstützung!
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Nadine schreibt:
Es ist das erste Mal, dass ich aktiv an einem solchen Crowd-Funding Prozess mitmische. Obwohl ich nicht Teil des Künstlerteams bin, fühle ich mich doch emotional mit dem Projekt verbunden. Bis jetzt gab es erst wenige Spenden (die “Spendenpakete” reichen von 5 bis 500 Euro, bisher sind 50 Euro zusammengekommen).
Ich frage mich, ob eine Art Herden-Effekt eintritt. Funktioniert Crowdfunding anhand von ungeschriebenen Regeln, wie etwa “Wenn x% erreicht wurden, folgt der Rest ganz schnell” oder “Wenn bis Tag x keine x% erreicht wurden, schafft es das Projekt nie”.
Die Bedingungen stehen doch gut: Wir haben theoretisch die jovoto Community, die Startnext-Leute, die Social Media Week und das persönliche Netzwerk der Künstler (und dieses Blog!) auf unserer Seite. 1500 Euro sind keine außerirdisch hohe Summe. Das Projekt macht Spaß, macht Sinn und wird von absolut sympathischen und unterstützenswerten Künstlern umgesetzt. Da hilft wohl nur eins: Nochmal gezielt Leute ansprechen, das Konzept erklären und verbreiten.
31 / 08 / 11 - 20:48 Uhr
1 Leserkommentar vorhanden
Noch zwei Tage lang können Apps eingereicht werden http://appcircus.com/event/appcircus-smw-in-berlin













Ich weiß gar nicht, warum´s hier so fein zugeht!? Ich als mi...
Hallo Herr Maus, Ihre Bilder sind fantastisch gut. Vielen ...
Guter Bericht mit ausgezeichneten Fotographien über die Werk...
Classes are fun for kids. Musclehedz A cartoon series, stret...
Klamauck mit ck? Und von welchen "Massen" gehen die Veransta...
Hallo Herr Maus, ich finde es sehr schade, dass Sie Ihre...
Hervorragende Ausstellung!...
allet jute men jong :D...
Toller Artikel. Danke. Macht weiter so!...
Tony Craigg macht klasse Skulpturen. Bin immer wieder begeis...