Die Funding Phase ist gestartet

Experiment, Tag 38 - Die ersten Tage der Funding-Phase

zum Bild: So wird das Konzept derzeit auf Startnext dargestellt. Man sieht Autor, Anzahl der Unterstützer und die eingegangenen Spenden.

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Anna schreibt:

In unserem Crowd-Experiment hatten wir dazu aufgerufen, ein spannendes Installationskonzept für die Lounge der Social Media Week (19.-23.09.) zu entwickeln, die im Planet modulor in Berlin Kreuzberg sein wird. Da Crowdsourcing die Chance kollaborativ und online an Ideen zu arbeiten, kam unsere erste Phase zu dem Ergebnis, dass sich 3 Künstler aus San Diego, Düsseldorf und Constanta in Rumänien zusammen gefunden haben, um gemeinsam an einem gemeinsamen Konzept getüftelt haben. Nach ungefähr einer Woche Planungsphase und einigen Skype-Gesprächen zwischen den Kreativen Maya Wisemann, Tizu Tiberiu und Holly McAlister steht nun das finale Konzept für das Crowd-Experiment …

Das Installations-Konzept "Praktikum Lab"

Das "Praktikum Lab" lädt Besucher dazu ein, obskures Wissen zu teilen und ebenso zu lernen. Als Mentor kann ich ein Mini-Praktikum anbieten und endlich Dinge erzählen, die ich unbedingt anderen beibringen oder loswerden möchte und als wissbegieriger Besucher kann ich nochmal in die Rolle eines Praktikanten schlüpfen. Das Crowdsourcing-Prinzip wird in dem Fall aus der Online-Welt einfach nur in die reale Welt - in den Ausstellungsraum im Planet modulor - übertragen. Die Auszeichnung "Made by the Crowd" kann die Installation also zurecht erhalten - ob es sich dabei im "ART" handelt, wäre zu diskutieren.

Um das Crowdfunding-Projekt zu starten, mussten folgende Schritte erfüllt werden: das Projekt wurde multimedial beschreiben, es wurden Dankeschöns (in gestaffelter Höhe) für die Unterstützer erarbeitet, das benötigte Budget wurde berechnet und die Deadline für den Finanzierungsprozess festgelegt.

Die Crowdfunding-Kampagne des "Praktikums Labs" ist nun seit ein paar Tagen live auf Startnext und wartet auf Unterstützung!

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Nadine schreibt:

Es ist das erste Mal, dass ich aktiv an einem solchen Crowd-Funding Prozess mitmische. Obwohl ich nicht Teil des Künstlerteams bin, fühle ich mich doch emotional mit dem Projekt verbunden. Bis jetzt gab es erst wenige Spenden (die "Spendenpakete" reichen von 5 bis 500 Euro, bisher sind 50 Euro zusammengekommen).

Ich frage mich, ob eine Art Herden-Effekt eintritt. Funktioniert Crowdfunding anhand von ungeschriebenen Regeln, wie etwa "Wenn x% erreicht wurden, folgt der Rest ganz schnell" oder "Wenn bis Tag x keine x% erreicht wurden, schafft es das Projekt nie".

Die Bedingungen stehen doch gut: Wir haben theoretisch die jovoto Community, die Startnext-Leute, die Social Media Week und das persönliche Netzwerk der Künstler (und dieses Blog!) auf unserer Seite. 1500 Euro sind keine außerirdisch hohe Summe. Das Projekt macht Spaß, macht Sinn und wird von absolut sympathischen und unterstützenswerten Künstlern umgesetzt. Da hilft wohl nur eins: Nochmal gezielt Leute ansprechen, das Konzept erklären und verbreiten.

31 / 08 / 2011 - 20:48 Uhr - 1

30 / 08 / 2011 - 10:28 Uhr - 0

The Massage is the Medium



Die Massage der Kunst: Shana Moulton, The Galactic Pot Healer, 2010, videostill, courtesy the artist

Podiumsdiskussion: Montag den 29.08.2011 um 20.00 Uhr

Kunsthalle am Hamburger Platz
Kunsthochschule Weißensee, Hamburger Platz, 13086 Berlin (Kreuzung Pistoriusstr. -Gustav Adolf Str.)
Straßenbahn M2, Haltestelle Prenzlauer Allee/ Ostseestrasse

"The Massage is the Medium: Erfolgreiche Kontaktpflege im Kunstbusiness"

Dieser im Titel etwas provokant formulierten Frage nach dem "sozialen Faktor" in der Kunst soll in einer Podiumsdiskussion nachgegangen werden, in der Künstler, Kuratoren, Kunstberater und Galeristen gemeinsam aus ihren persönlichen Erfahrungen im Bereich "Vernetzung" berichten.
mit Lukas Baden, Shila Khatami, Martin Kwade, Maud Piquion
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27 / 08 / 2011 - 17:21 Uhr - 1

25 / 08 / 2011 - 11:29 Uhr - 1

Baden im coolsten Mainstream

Eintauchen ins kühle Nass, Bern Bremgarten August 2011 (Foto: S.Baden)

Für viele Daheimbleiber und Urlaubvermeider in der Schweizer Bundeshauptstadt ist es ein leichtes, der Sommerhitze die kalte Schulter zu zeigen. Vor der Berner Haustür fließt nämlich die beste Erfrischung vorbei: Die Aare auf dem Weg in den Rhein.
Kilometerlang kann man sich vom sonnengewärmten Gletscherschmelzwasser aus den Berner Alpen davontragen lassen. Dieses ultimative Freizeit- oder Dienstreisevergenügen hat viele Freibadfreunde und bietet jedem die passende Geschwindigkeit. Auch mutige Gäste und Touristen lassen sich diese Abkühlung nicht entgehen, wie einschlägige BBC News berichten.
Um im coolen Mainstream der Badenden mittreiben zu können, muss man allerdings schwimmen können oder Vertrauen in eine Luftmatratze setzen. Über Wasser ist es aber lange nicht mehr so cool – deshalb: Mut fassen und gumpen!
An die Galeriekollegen im Rheinland schicken wir eine kleine Submarine vorab mit viel Glück für die Eröffnung der neuen Saison.
Marzili auf BBC via YOUTUBE

22 / 08 / 2011 - 16:55 Uhr - 0

Mischa Kuball: Mit Πλάτων um die Welt

Mischa Kuball

Πλάτων hat Mischa Kuball motiviert. Nun begab er sich  mit dem Philosophen  auf den Weg nach Sydney, der ersten ausländischen Station seines Ausstellungsvorhaben  "Platons's mirror".  Bereits im ZKM warf Kuball grosse Schatten. Das Projekt ist beeindruckend. < mehr >

22 / 08 / 2011 - 0:07 Uhr - 0

Das Konzept steht - doch ist es Kunst?

Experiment, Ende der Konzepthase - Tag 23. Planung der Crowdfunding-Kampagne!

Zum Bild: Man nehme ein bisschen von Konzept 1 und 2, füge eine Prise aus Konzept 3 hinzu, schnüre das Ganze zu einem gut gewürzten Paket zusammen und gebe es dann vorsichtig in den Startnext-Inkubator!

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Anna schreibt:

Am Ende der Einreichphase waren wir doch überrascht über die Anzahl und Durchmischung der Ideen für unser Crowd-Experiment: Insgesamt 28 Ideengeber haben sich auf jovoto beteiligt und sich mit dem Thema des Wettbewerbs "Friend, Foe, Fan, Follower and everything in between" aus ganz unterschiedlichen Perspektiven auseinandergesetzt. Nachdem die Community in den letzten 3 Wochen die Ideen kommentiert und bewertet hat, steht jetzt die Gewinneridee fest: Gewonnen hat die Gunst der Community die Idee der Grafikdesignerin mit dem Usernamen "AnnaNuthaThang" mit der Idee "digital confessions" . Es geht wie der Titel schon andeutet darum, dass wir in der scheinbaren Anonymität des Internets gern viele dunkle Sünden preisgeben, die wir im realen Leben gerne mal verschweigen. In der Installation "digital confessions" werden für den voyeuristischen Blick der Besucher diese Sünden visualisiert.

Schwierig bei der Gewinneridee ist allerdings die nun folgende Umsetzung, das Crowdfunding und die Vorbereitung der Ausstellung vor Ort: "AnnaNuthaThang" lebt in San Diego und damit kann sie ihre Idee nur in Kooperation mit anderen Usern umsetzen, die zumindest in der Nähe von Berlin, dem Ort der Ausstellung des geplanten Kunstwerks, sind. Schon während der Konzepthase haben wir gemerkt, dass sich die Konzepte teilweise inhaltlich überschneiden, so dass eine Verbindung von manchen Ideen das Konzept rund machen könnte. Die User "tyby82" aus Constanta (Rumänien) und "_Maya" aus Düsseldorf konnten sich schnell dafür begeistern, dass es spannend wäre, ihre drei Ideen zu verbinden. Die Idee von "_Maya" mit dem Projekttitel "Now Showing how" wurde von der Community auf den 2. Platz gewählt. In ihrer Vorstellung verwandelt sich der Ausstellungsort in ein "Praktikum lab", in dem jeder an einem kleinen Mini-Praktikum teilnehmen kann oder eins geben kann. Im Praktikum Lab kann ich also kleine Dinge lernen, die ich schon immer wissen wollte oder auch mein Wissen als Mentor im Praktikum lab weitergeben.
Der User "tyby82" hat eine ähnliche Idee wie "digital confessions" in den Wettbewerb eingebracht: die "The Whishing wall". Sein Idee kann man sich vorstellen, wie ein großes Schwarzes Brett für Wünsche (sh. Bild).

Alle drei Ideengeber feilen nun an DEM Konzept für die Ausstellung, bei der alle drei Ideen miteinander kombiniert werden. Eins steht aber mit der Wahl der Community jetzt schon fest: Die Themen Crowdsourcing und Schwarmintelligenz werden eine große Rolle bei der Ausstellung im September spielen. Wir sind gespannt, wie das finale Konzept aussieht, sobald das steht - werden wir es natürlich bekanntgeben und die Crowdfunding-Kampagne auf Startnext vorbereiten, damit wir mit der Phase 2 beginnen können.

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Nadine schreibt:

Schon erstaunlich. Dieses Kunstwerk - wenn es dann im September so weit ist - entstand dann in einem kollaborativen Prozess und wurde durch Mikro-Spenden von seinen Unterstützern finanziert.

Kein genialer Autor, der ein Werk aus sich heraus erschaffen hat. Kein Mäzen oder Sammler, der eine Fantasiesumme für ein Werk zahlt um es anschließend zu besitzen.

Stattdessen: Multi-Autorenschaft und die Demokratisierung der Produktion. Prozess, Partizipation und Transparenz sind Leitbilder, die durch das Internet von abstrakten Ideen zu gelebter Realität wurden und nun auch vor der Kunstwelt nicht halt machen.

Aber ist Kunst ohne Autor und ohne abgeschlossenes Werk dann überhaupt noch Kunst?

Da wo wir uns rumtreiben (Im Netz) hat es sich inzwischen jedenfalls gründlich erübrigt, von Kunst zu sprechen. Wo Bilder und Videos in sekundenschnelle herumgereicht und ge-remixed werden, wo tausende Meinungen jederzeit aufeinanderprallen und sich einander anheften, versendet sich jede künstlerische Intention. Die Botschaft kann nur noch im Auge bzw Hirn des Betrachters entstehen. Künstler ohne Botschaft, Künstler wider Willen oder per Zufall, deren eigentliches Bedürfnis schlicht darin liegt, dieser Welt etwas eigenes hinzuzufügen: nennen wir sie "Creators."

Die Creators pusten ihre kleinen Beiträge hinaus, und durch das Internet können diese (egal ob zufällig aufgenommenes Katzenvideo oder absolut professionell umgesetztes Comic) ein begeistertes Publikum finden. Das Tolle ist, dass dieses Publikum nicht zum stillen Genuss verdammt ist, sondern mitmachen kann, und durch Kommentare, Remixe und Spenden "Ihre" Kunst weiterleben lässt.

Schöne neue (Kunst)Welt!

18 / 08 / 2011 - 12:49 Uhr - 0

Vincent van Gogh in der KulturAmbulanz

Seit Sonntag zeigt die KulturAmbulanz als Veranstalter die Ausstellung "Durchgang zum Vielleicht. Aktuelle Positionen autistischer Künstlerinnen und Künstler" in der Galerie im Park des Klinikums Bremen-Ost. Unterstützt von der Initiative AKKU haben Volker Elsen und Achim Tischer damit eine weitere Ausstellung konzipiert, die sich als Fortsetzung der Werkschau "Ich sehe was, was du nicht siehst" der documenta Halle in Kassel 2010 versteht. Mit dieser Ausstellungsserie wird endlich Künstlern in Forum geboten, die sich sonst eher aus dem Showbizz heraushalten und ihre Werke unabhängig vom Galeriebetrieb produzieren. Diese Initiative, die vor allem Künstlern mit Autismus die Gelegenheit gibt, ihre Kunstwerke zu zeigen, ist ein Vorbild, dem sich auch neuere Ausstellungsreihen wie "Secret Universe" anschließen, die von Udo Kittelmann und Claudia Dichter im Museum Hamburger Bahnhof kuratiert werden, und ebenfalls "Außenseiter-Künstlern ohne jedes Netzwerk"(vgl. ART-Magazin 05/2011) den Weg in die offizielle Rezeption der Kunstgeschichte ebnen sollen.

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler:
Deniz Aras, Olaf Behnke, Adolf Beutler, Benjamin
Binder, Angelika Bienst, Felix Beilstein, Stefanie Bubert,
Kai Dürrbaum, Aaron Fahlefeld, Konrad H. Giebeler,
Karita Guzik, David Jünck, Mona Marecki, Menia, N.N.,
Stefan Schneider, Richard Schwaab, Marina Sonnenberg,
Matias Völksch, Stefan Wepil, Regina Welter-Wiesel, David
Wermuth, Philipp Wewerka, Nadine Wohld

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17 / 08 / 2011 - 16:18 Uhr - 1

Crowdsourcing + Crowdfunding = Co-Creation

Bild: Konzeptbild von “_Maya" für Now Showing How

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Experiment, Konzeptphase – Tag 17. Jetzt bewerten!
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Nadine schreibt:

In den letzten Tagen hat sich ganz schön was getan! Noch 13 weitere Vorschläge sind eingetrudelt, es wird schwierig, sich zu entscheiden. Vor allem 3 neue Konzepte haben es der Community angetan, darunter zum Beispiel die Idee von "_Maya": Now Showing How. Hier geht es um eine Aktion, in der "Praktikanten" mit "Mentoren" zusammengebracht werden. Jeder kann ein Kursangebot einreichen aber auch Kurse besuchen. So kommt man zu einer unverhofften intensiven Lernerfahrung und zu der Überlegung, welche Fähigkeiten oder welches Wissen man eigentlich selbst hat, und wie man diese anderen weitergeben kann.

Es haben sich auch einige Künstler-Teams zusammengefunden. So hat z.B. "Voto" nun mit der Hilfe von "Thirdbase" das Konzept Frame of Fame weiter ausgefeilt. Es ist jetzt tatsächlich viel stärker geworden!

Es sind jetzt noch 2 Tage Zeit, um für das Konzept zu stimmen, was während der Social Media Week umgesetzt werden soll. Klicken Sie hier um auch mit abzustimmen.

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Anna schreibt:

Die Idee für unser Experiment ART MADE BY THE CROWD kam Nadine und mir, weil wir uns täglich mit den Dimensionen des Crowdsourcings und damit mit neuen Formen der Realisierung kreativer Projekte auseinandersetzen. An den Projekten oder Ideen auf unseren Plattformen jovoto oder Startnext können wir beobachten, dass die Entwicklung und Realisierung von kreativen Ideen zunehmend ein gemeinschaftlicher Akt wird oder werden kann, wenn es denn gewollt ist.

Diese neue Formen der kollaborativen Zusammenarbeit im Netz, werden unter dem Begriff Crowdsourcing gesammelt: Der Begriff Crowdsourcing, eine Zusammensetzung von 'Crowd' und 'Outscouring' wurde erstmals 2006 von Jeff Howe, einem Autor vom Wired Magazine, geprägt. Beschrieben wird damit im Allgemeinen die Möglichkeit, Arbeits- und Kreativprozesse an die Masse der Internetnutzer - an die Crowd - auszulagern. Die Anwendungsmöglichkeiten von Crowdsourcing und die dazugehörigen Plattformen sind inzwischen vielfältig und können folgenden inhaltlichen Unterkategorien zugeordnet werden:

>> Crowd Wisdom: Die Community oder die 'Weisheit der Vielen' unterstützt die Organisation von Wissen.
>> Co-Creation: Die Community kreiert gemeinsam Inhalte oder ein kreatives Werk.
>> Crowdfunding: Die Community finanziert gemeinsam ein Projekt.
>> Crowd Voting: Die Community filtert und bewertet Ideen.

In unserem Kunst-Experiment tauchen alle Anwendungsmöglichkeiten des Crowdsourcings auf, so dass wir damit erforschen können, welche Chancen aber auch Grenzen Crowdsourcing für künstlerische Projekte haben kann. Im Zusammenhang mit unserem Crowd-Experiment stellen sich viele Fragen, mit denen wir uns in diesem Blog beschäftigen wollen. Dazu gehört beispielsweise die Frage nach der Urheberschaft von künstlerischen Ideen, die von oder in gemeinschaftlicher Arbeit der Crowd entstehen. „Unser geschichtliches Verständnis von Kunst ist geprägt von der Idee des einzelnen Schöpfers und der klaren Zuschreibung von kreativen Handlungen. Was passiert, wenn Ideen quasi durch Schwarm-Kreativität entwickelt werden? Wie formieren sie sich zu einer Aussage? Wie manifestieren sie sich zu einem Gesamtwerk?“ (Ela Kagel, Jury von Art: Made by the Crowd)

Die einzelnen Phasen unseres Experiments lassen sich den oben beschriebenen Unterkategorien zuordnen, obwohl die Grenzen der Kategorien natürlich fließend sind. Aktuell befinden wir uns in der Phase des Crowd-Votings: Die Community entscheidet, welche Idee für die Social Media Week im September umgesetzt wird. Wir sind gespannt, welche Idee die Stimme der Crowd bekommt!

12 / 08 / 2011 - 22:41 Uhr - 0

Pia Müller-Tamm - grandios

Pia Müller-Tamm

Dem Land Baden-Württemberg ist ein grosser Wurf gelungen, indem die Landesregierung für die Besetzung der vakanten Leitung der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe Pia Müller - Tamm auswählte. < mehr >

11 / 08 / 2011 - 0:36 Uhr - 0