BERLIN FASHION WEEK FOR SALE
Une-Haute-Couture-Installation by Daniel Josefsohn
Am Anfang ist die Vorstellung. Also stellen wir Sie uns vor: Suzy, Anna, Franca und die anderen. In der Konzentration liegt der Mehrwert. Wenn es eine Modemacht gibt, dann sitzt sie am 6. Juli 2011 im Pavillon neben der Volksbühne. Diesmal ist sie käuflich – BERLIN FASHION WEEK FOR SALE. Und der Stern dreht sich auch.
Opening: 6/7/2011, 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 6/7/2011 – 10/7/2011
Mit: Franca Sozzani / Vogue Italy Editor in Chief, Hilary Alexander / Fashion Director The Daily Telegraphs, Suzy Menkes / International Herald Tribune, Candy Pratts Price / Executive Fashion Director US_Vogue, Anna Wintour/ Vogue US Editor in Chief, Grace Coddington/ Vogue US, Filipa Fino/Vogue US Fashion Editor, Nina Garcia
29 / 06 / 2011 - 15:48 Uhr - 0
28 / 06 / 2011 - 12:08 Uhr - 2
OPENING 06.07.2011 19:00 pm till 10.07.2011 @ PAVILLON NEXT TO THE VOLKSBÜHNE BERLIN
SOUL OUT by FLORIAN WALDVOGEL
Alle warten auf die Wende. Ganz normale Freunde der gepflegten Textilkultur wie du und ich verspüren ein gewisses Unbehagen am „Fashiondesign“ dieser Tage. Alle wollen Mode irgendwie anders haben und irgendwie besser. Zur Hölle mit Millionenaufwand gescrabbelten, überreich mit Angestelltencouturiers bestückten und vor intellektuellem Charme der Fashionweek-Melancholiker nur so tugendoptimierten Stoffwerksmannschaften . Aus Pflichtgefühl, immer seltener aus Neigung, geiseln wir uns doch vor den Laufsteg.
Wer sein Abpudern gelernt hat, für Style und Skills sensibilisiert ist, wird um sein Vergnügen betrogen, weil man blind wird, die Augen schützen den Verstand. Wer sich etwas auf sein Stilempfinden zugute hält, muss sich plötzlich auf Secondhandabiturienten einstellen.
Die meisten Bekleiderscheinungen bieten allzu selten was fürs Herz, was aber den Modeerschöpfern angesichts toller Botoxlippen überhaupt nicht bedauern. Die Textil-Zyniker haben die emotionale Brücke zwischen Produzenten und Träger längst gesprengt. Sie verweigern uns das ganz emotionale Spektrum zwischen Abstraktion und Einfühlung.
Der um sein Herzklopfen geprellte Fashionfreund, auch nicht blöde, wird bestimmt auch anders fündig.
Und ob, so reichlich als gelte es, die letzten Sonnenstrahlen einer Goldenen Haute Culture zu fixen, bevor im Zeichen der Rezession die paktistanischen, achtlagigen Sparprogramme der Apokalypse greifen, entschädigte uns für die hungrigen Momente das neue, pünktlich zum Bar Mitzwa erscheinende Video von John Galliano. Den zynischen Auftritten anderer Elitecouturiers setzt er vollbesoffene Momente entgegen, dem Antisemitismus sei Dank.
Da stimmt dann wieder alles. Vor diesem Junge des einst Erkannten möchte man wieder fromm werden und all die Anstrengungen vergessen, die uns die Vietnamcommunity von heute so zumutet. Nicht jede Trickjacke ist schön, doch wenn sich die heiteren Momente, die Epiphanien auftun, erhellt sich das zauberhafte Gelingen, das Sich-selbst-genug-Seiende im Kunststoff.
So zielsicher wie eine amerikanische Wärmerakete ein Bagdader Waisenhaus, trifft mich Daniel Josefsohn, „und ich bin“, um mit Gottfried Benn zu sprechen, „am Boden bis halbneun“.
28 / 06 / 2011 - 9:32 Uhr - 0
Das provisorische Hausnummernschild verrät nicht, wer dort Herberge fand: Das grösste temporäre Museum Europas. < mehr >
26 / 06 / 2011 - 17:57 Uhr - 1
25 / 06 / 2011 - 12:13 Uhr - 0
Bereits bei Ihrer Antrittsrede als Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport im Kabinett der Landesregierung Nordrhein-Westfalens wies Ute Schäfer auf die Relevanz und Förderung von bildender Kunst – auch im ländlichen Raum – hin. < mehr >
19 / 06 / 2011 - 22:36 Uhr - 0
…. LIEBER HELMUT LIEBER GEORGE ICH WOLLTE AUCH MAL MIT DER EISENBAHN SPIELEN by DANIEL JOSEFSOHN @ DEICHTORHALLEN, HAUS DER PHOTOGRAPHIE
from june o9 till august 14. 2011
http://deichtorhallen.de/index.php?id=209
THANKS to Foto: Christian Charisius
17 / 06 / 2011 - 9:13 Uhr - 0
Dieser Tage lädt die beschauliche Stadt Basel wieder einmal zur Kunst ohne Grenzen an den Oberrhein. Seit gestern sind an der etablierten Kunstmesse ART Basel interessierte und kaufkräftige Gäste willkommen, um KünstlerInnen und Galerien in ihrer Kulturarbeit zu unterstützen. Die Brandung der Kunst hat viele Biennalegänger nach Norden gespült, man sieht sich wieder – schon wieder – und feiert weiter mit bekannten Gesichtern. Wie der erholte Markt das unbegrenzte Angebot aufnimmt, wird sich Ende der Woche zeigen – neben der ART Basel gibt es die gewohnten Satellitenmessen, die Kollegen halten ihre Euphorie jedoch noch zurück. Markantes Symbol innerhalb von viel Bedeutungsschaumschlägerei ist die buchstäblich aufgeschäumte Skulptur „Scale of Justice Carried by Shore Foam“ des gehypten Künstlerduos Allora & Calzadilla (präsentiert von der Galerie Chantal Crousel). Ganz oben thront eine goldene Waage über den Besuchern. Sitzt quasi an der Spitze der Messlatte die ästhetische Justizia? Der Humor wird sonst leider recht klein geschrieben im Parcours der „Unlimited“ – es wurde konform aufgetischt in diesem Jahr, niemand wagt große Reibung, man könnte auch sagen: Auf Sprossen ist im gemischten Salat verzichtet worden. So bleibt zu wünschen, dass die kommende Ausgabe wieder mehr gepflegte Polemik ins spaßige Kunstspiel bringt.
14 / 06 / 2011 - 17:10 Uhr - 0
Die Entscheidung der Jury, mit dem Goldenen Löwen den deutschen Pavillon und Christoph Schlingensief zu ehren, erfährt Kritik. < mehr >
13 / 06 / 2011 - 23:18 Uhr - 1
Jean de Loisy folgt nun Marc Olivier Wahler nach dessen sechsjähriger Amtszeit als Direktor des Palais de Tokyo. < mehr >
13 / 06 / 2011 - 17:45 Uhr - 0

Die beste Kunst befand sich noch nie in Privatbesitz und auc...
Hallo liebe Redaktion, es tut mit leid, aber für eine ART...
Ich weiß gar nicht, warum´s hier so fein zugeht!? Ich als mi...
Hallo Herr Maus, Ihre Bilder sind fantastisch gut. Vielen ...
Guter Bericht mit ausgezeichneten Fotographien über die Werk...
Classes are fun for kids. Musclehedz A cartoon series, stret...
Klamauck mit ck? Und von welchen "Massen" gehen die Veransta...
Hallo Herr Maus, ich finde es sehr schade, dass Sie Ihre...
Hervorragende Ausstellung!...
allet jute men jong :D...