06 / 05 / 2011 - 23:38 Uhr

Daniel Buren - Centre Pompidou-Metz

Burkhard Maus

Daniel Buren - Centre Pompidou-Metz: Galerie 3

Vor Ort zu experimentieren, zu arbeiten, zu entwerfen, bedeutet Herausforderung, Konzentration, An-Spannung und Neugierde, bei dem Artisten und für die Besucherinnen und Besucher des Centre Pompidou Metz.

Daniel Buren - "Échos - travaux in situ" (détail)

Mit Daniel Buren's "Échos - travaux in situ" und "La Ville empruntée, multipliée et fragmentée" hat das Haus ein Kunst-Stück zu bieten. Er, Jahrgang 1938, mehrfacher Teilnehmer der documenta (5, 6 und 7), Bildhauer und Maler mit dem Hang zur Konzeptkunst, verwandelte die Räume der Galerie 3. Sie zu begehen bedeutet, diese zu erfahren.

Daniel Buren -"Échos - travaux in situ" (détail)

Die couleurierten Wände geben Orientierung. Und jeder Raum erlebt sich anders. Ihre Architektur und die Unterschiedlichkeit der Farben führen dazu. Aber ein Labyrinth ist "ÉCHOS - travaux in situ" nicht. Man findet hinaus.

Daniel Buren - "Échos - travaux in situ" (détail)

Daniel Buren - "Échos - travaux in situ" (détail)

Daniel Buren - "Échos - travaux in situ" (détail)

Daniel Buren - "Échos - travaux in situ" (détail)

Und nebenan könnte nach der Enge eigentlich aufgrund der Grosszügigkeit ein anderes Gefühl entstehen. So etwas wie ein Mehr an Bewegungsmöglichkeit. Doch da empfängt Buren das Publikum mit Spiegelwänden und dem Panorama-Blick über einen Teil der Stadt Metz.

Daniel Buren - "La Ville empruntée, multipliée et fragmentée" (détail)

Daniel Buren - "La Ville empruntée, multipliée et fragmentée" (détail)

Viele streben zunächst an die Fensterfront und lassen sich von dem Ausblick bezaubern. Doch dann - von links und rechts - entgeht den Spiegelwänden nichts, wird man eingefangen und multipliziert. Mit "La Ville empruntée, multipliée et fragmentée" will Daniel Buren, wichtiger Vertreter der zeitgenössischen Kunst, Frankreichs mit der Vervielfachung durch Spiegel letztlich die Beliebigkeit des Einzelnen und als Teil des Ganzen publizieren.

Daniel Buren - "La Ville empruntée, multipliée et fragmentée" (détail)

Zwei Räume, zwei Welten, und Erfahrungen von und mit Raum - ab 8.Mai und bis 9.September 2011.

P. S. Unter dem Titel "Architecture, Contre-Architecture: Transposition" zeigt bis zum 22.Mai 2011 das Mudam-Luxembourg - Musée d'Art Moderne Grand-Duc Jean Daniel Buren. Und die Synagoge in Pulheim-Stommeln verlängerte seine Ausstellung "Multiplikationen, Arbeit in situ für eine Synagoge " bis 26.Juni 2011.

Im Cour d'Honneur du Palais Royal in Paris finden Sie seine permanente und wohltuende Präsenz "Les Deux Plateaux".

06 / 05 / 11 - 23:38 Uhr

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