15 / 01 / 2011 - 14:59 Uhr

Wäge ohne Harry – weso ?

Burkhard Maus

Gerd Harry Lybke – anlässlich der Art Basel 2008

Nimmt eine Galerie bereits öfters an einer Kunstmesse teil, ergibt sich daraus kein Gewohnheitsrecht auf eine Koje. Und auch eine erfolgreiche Präsentation auf einem Kunstmarkt mit bekannten Artistinnen und Artisten und excellenten Exponaten führen nicht zu einem Erbhof.

Aber, so geht wohl auch nicht. Der renommierten und wohl wichtigsten Galerie Ostdeutschland’s (und Berlin’s ?) eigen+art den Zutritt zur “Art I 42 I Basel” zu verwehren, kann nicht so nonchalance genommen werden. Es sei denn, die Verantwortlichen verraten der interessierten Öffentlichkeit die Voraussetzungen für eine Teilnahme an der Messe, welche der Galerist Gerd Harry Lybke nicht erfüllt haben soll.
Dass die Leitung der Art Basel Entscheidungen der Findungskommission nicht kommentiert, versteht sich. Dass aber die Konditionen für Zu- bzw. Absage ob eines Zulassungsbegehrens nicht transparent erscheinen, provoziert zwangsläufig Unterstellungen, die letztlich der Veranstaltung – auch langfristig – Schaden zufügen.
Sicherlich sollte auch anderen Ausstellerinnen und Ausstellern die Chance ihres ausserhäuslichen Auftrittes eingeräumt werden, aber dann anhand von publizierten Kriterien auch für Dritte, denen dieser verwehrt worden war.

Fragen, die ihre Beantwortung erwarten:

Wäge ohne Gerd Harry Lybke – weso ?

15 / 01 / 11 - 14:59 Uhr

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2 Leserkommentare vorhanden

Kerstin

17:04 Uhr  

15 / 01 / 2011 // 

Die Fragen häufen sich doch, gut 2010 war meines Erachtens die Auswahl von Lübke eher bescheiden, doch was war der wirkliche Grund.
Spekulationen wie die Galeriebissigkeit in Berlin stehen im Raum, möchte man eine renomierte Galerie als Konkurenten auf der ART ausschliessen – möglich wärs.

die nächste Frage die ich mir stelle, wieso haben die Juroren der einzelnen GALERIEN, ich führe mal nur Pressenhuber und Neugierriemschneider als Galerien an, die trotz Jurorensitz auch auf der ART vertreten sein dürfen,das sieht doch wirklich irgendwie nach Eigenjurieung unter der Auswahl aus.
Juroren sollten meines Erachtens nicht auf der Art vertreten sein dürfen,da sie für sich selber stimmen und das Privelegien sind die keinem zustehen.

nächste Frage wieso ausgerechnet Lübke, ich habe viele Galerien gefunden auf der Anmeldeliste,die die letzten 6 Jahre präsent waren.

und die Fragen häufen sich

Basel ansich ist der reinste Klüngel, doch wenn man jetzt auch noch bei der Messe dies auslebt, dann gute Nacht in der Kunstwelt.

Stutenbissigkeit ist das schlimmste was es gibt.

KATHARINA

11:16 Uhr  

28 / 01 / 2011 // 

Lübke kocht auch nur mit Wasser, doch Ungleich geht ja mal nun gar nicht, gibt es hier schon wieder eine Zweklassengesellschaft