14 / 07 / 2010 - 13:26 Uhr

Coole Kunst und heisser Sommer

Thomas Wulffen

Eine E-Mail aus dem Lenbachhaus in München brachte mich auf die Spur. Man muss nicht unbedingt in einem Auslieferdepot einer Eiswarenfabrik arbeiten, um dem heissen Sommer noch angenehme Seiten abgewinnen zu können..

Es reicht der Gang in das Museum. So verkündete das Lenbachhaus eine Innentemperatur im Kunstbau von 21 Grad Celsius. Da lässt sich atmen...

lenbach

und für den nächsten Winter trainieren, will man dem beigelegten Bild (als Anlage der Mail versandt) eine Bedeutung zumuten.

Es wäre eine statistischen Erhebung wert zu erfahren, zu welchen Jahreszeiten die jeweiligen Museen die höchsten Besucherzahlen aufweisen. Und welche Abhängigkeit von Kunstgehalt und Aussentemperatur sich aus dieser Erhebung schliessen lässt: Den Rousseau zeigen wir lieber im Winter, damit allen warm ums Herz wird. Im Sommer gibt es dann Sol Lewitt, der ist doch wirklich cool. Und Neo Rauch folgt dann im Herbst oder war es doch Via Lewandowski. Und wenn es noch heisser wird, holen wir wieder den Eis-BMW von Eliasson wieder heraus.

Gab es da nicht auch mal ein Eis von einem Künstler und das Holzstäbchen mitten drin bestand aus grünem Plastik und war sozusagen das Stück Kunst, das man mit nach Hause nehmen konnte? Ein solches Stäbchen, mittlerweile nur noch 'anonym', liegt noch in der  Besteckschublade.

Die nächsten Sommer bleiben heiss und jetzt warten wir noch auf die Liste der coolsten Kunsthäuser, im übertragenen Sinne natürlich...

14 / 07 / 10 - 13:26 Uhr

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