Une chance ratée …

Deutscher Pavillon (Biennale Venedig 2009)

Um den Pavillon Deutschlands auf dem Terrain Giardini (und der Biennale) in Venedig wird gestritten. Mittlerweile meldeten sich Baumeister lautstark zu Wort und forderten seinen Abriss.

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27 / 07 / 2010 - 23:23 Uhr - 0

Wien ist schöner!

Gilad Ratman, Alligatoriver, 2006, Video 21 min., Ed. 5, videostill

In der jüngsten August-Ausgabe der ART wendet sich die Titelgeschichte der jungen Szene in Wien zu. Wie immer, wenn es in den Underground geht, schaffen es die Scouts, unbekannte Trüffel ans Licht zu bringen. Dass ihnen dabei die eine oder andere Kostbarkeit entgeht, mag geschmäcklerisch anmuten. Wir ergreifen trotzdem die Chance zum erweiterten Update zwischen Karlsruhe und Wien. < mehr >

27 / 07 / 2010 - 15:20 Uhr - 0

Gestern saß ich mit meinem Freund Tim im Rialto, einem der letzten Restaurants, in dem man noch Rauchen darf. Keine Panik, diesmal geht’s nicht ums Rauchen!

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27 / 07 / 2010 - 10:20 Uhr - 5

26 / 07 / 2010 - 21:32 Uhr - 0

Haus ohne Hüter – oder das Ende der kunstFilmBiennale ?

Heinz-Peter Schwerfel - KunstFilmBiennale 2009

Es begann verheissungsvoll.
Mit Marie Hüllemkremer, Regina Wyrwoll und Heinz-Peter Schwerfel war ein grosser Wurf gelungen. Auf sie geht die Gründung der kunstFilmBiennale im Jahre 2002 zurück. Für die Stadt Köln ein kultureller Magnet, den es zu nutzen galt. < mehr >

24 / 07 / 2010 - 18:08 Uhr - 0

Die dritte Aufführung von “Das Kunstmonster” im Container der HfBK Hamburg, Jahresausstellung 2010.

24 / 07 / 2010 - 2:12 Uhr - 1

Zürich hat eine neue Bar

Text: Oliver Ross

Es gibt ein Bed & Breakfast in Zürich, wo schon lange Künstler und Reisende aus aller Welt nächtigen: Das „Dakini’s Bed & Breakfast“ in der Brauerstrasse 87. Die Inhaberin Susi Seiler hat nun im Erdgeschoss eine Cafe-Bar eröffnet, die sich gerade als neuer Treffpunkt für Kunstliebhaber und alle anderen entwickelt.

Foto: Silvio Ammann

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20 / 07 / 2010 - 18:00 Uhr - 0

Unterwegs auf dem HFBK-Rundgang 2010 – oder: Über das Kulturprekariat und das Prinzip Hoffnung

Text: Izabela Dabrowska-Diemert

Wie wahrscheinlich überall in Deutschland, stand auch die Eröffnung des diesjährigen Rundgangs an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg (HFBK) am Mittwoch vor einer Woche ganz im Zeichen des WM-Halbfinales. Während man im Hof des Eingangsbereichs – wie von Kunststudierenden zu erwarten – mit lauter, experimenteller Musik und einem fast schon konstruktivistisch anmutenden oder zumindest allgemein stark an die geometrische Formensprache der Moderne erinnernden Wodka- und Getränkestand sowie einem Kunstimbiss empfangen wurde, wurde in der Aulavorhalle des Universitätsgebäudes Fußball geschaut. Folglich interessierte sich während des Spiels auch keiner so recht für die Kunst, die die einzelnen Klassen aus den unterschiedlichen Bereichen der Bildenden Kunst, der Fotografie, der Grafik, des Films, der Zeitbezogenen Medien, dem Design oder dem Bühnenraum in kleinen und z.T. kuratierten Ausstellungen in den Studios, den Fluren, Gängen oder Treppenhäusern präsentiert haben. (Siehe für einen ausführlicheren Bericht die Rezension von Nora Gohlke: http://www.art-magazin.de/kunst/31495/jahresausstellung_hfbk_hamburg). Stattdessen saßen die meisten Studierenden vor den aufgebauten Leinwänden und verfolgten voller Spannung das Spiel und bewegten sich dabei emotional zwischen Bangen, Hoffen, Optimismus und schließlich Resignation und Enttäuschung. (vgl. Abb. 1)

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17 / 07 / 2010 - 10:10 Uhr - 1

HOLZ UND BROT Nr. 2

HOLZ UND BROT, so heißt ein Dateiordner auf dem Rechner von Oliver Ross. In ihm befindet sich diverses Bildmaterial, von dem der Künstler sich anscheinend formal und inhaltlich einen Erkenntnisgewinn erhofft. Außerdem lieferten diese 90 digitalisierten Weltstückchen bereits das Basismaterial für seine dichten Collagen. < mehr >

16 / 07 / 2010 - 16:53 Uhr - 1

Coole Kunst und heisser Sommer

Eine E-Mail aus dem Lenbachhaus in München brachte mich auf die Spur. Man muss nicht unbedingt in einem Auslieferdepot einer Eiswarenfabrik arbeiten, um dem heissen Sommer noch angenehme Seiten abgewinnen zu können..

Es reicht der Gang in das Museum. So verkündete das Lenbachhaus eine Innentemperatur im Kunstbau von 21 Grad Celsius. Da lässt sich atmen…

und für den nächsten Winter trainieren, will man dem beigelegten Bild (als Anlage der Mail versandt) eine Bedeutung zumuten.

Es wäre eine statistischen Erhebung wert zu erfahren, zu welchen Jahreszeiten die jeweiligen Museen die höchsten Besucherzahlen aufweisen. Und welche Abhängigkeit von Kunstgehalt und Aussentemperatur sich aus dieser Erhebung schliessen lässt: Den Rousseau zeigen wir lieber im Winter, damit allen warm ums Herz wird. Im Sommer gibt es dann Sol Lewitt, der ist doch wirklich cool. Und Neo Rauch folgt dann im Herbst oder war es doch Via Lewandowski. Und wenn es noch heisser wird, holen wir wieder den Eis-BMW von Eliasson wieder heraus.

Gab es da nicht auch mal ein Eis von einem Künstler und das Holzstäbchen mitten drin bestand aus grünem Plastik und war sozusagen das Stück Kunst, das man mit nach Hause nehmen konnte? Ein solches Stäbchen, mittlerweile nur noch ‘anonym’, liegt noch in der  Besteckschublade.

Die nächsten Sommer bleiben heiss und jetzt warten wir noch auf die Liste der coolsten Kunsthäuser, im übertragenen Sinne natürlich…

14 / 07 / 2010 - 13:26 Uhr - 0