19 / 04 / 2010 - 23:51 Uhr
Heimstatt für die Kunst – Archiv für Künstlernachlässe
Burkhard Maus

Archiv für Künstlernachlässe der Stftung Kunstfonds
Damit nichts verloren geht, ob zu Lebzeiten oder nach dem Tode, wurde heute ein Nachlass-Archiv eröffnet.
Auf dem Terrain der Abtei Brauweiler – im Besitz des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) – nahe Kölns finden jetzt
Werke relevanter Künstlerinnen und Kunstler, die mit ihren Arbeiten bedeutsame Positionen der zeitgenössischen Kunst
bezogen, ihre letzte Ruhe.

Archiv für Künstlernachlässe der Stiftung Kunstfonds
Allerdings geht es hier nicht um eine Mumifizierung der Kunstwerke.
Die Stiftung Kunstfonds Archiv für Künstlerinnen- und Künstlernachlässe setzt sich unterschiedliche Ziele. Neben Sicherung von Einlieferungen erfolgt ihre konservartorische Betreuung. Dann geht es um die Erfassung von Werkkomplexen, Erstellung von Werkverzeichnissen und letztlich sollen Forschung und Kunstinteressierte u. a. durch Expositionen in den Genuss dieser umfangreichen Arbeit kommen. Bereits jetzt fanden zum Beispiel Kunststücke von Renate Anger, Ludger Gerdes und Gerhard Wind Aufnahme.

Prof. Bogomir Ecker und Prof. Dr. Gerhard Pfennig
Stiftungsvorstand Monika Brandmeier, Stephan Berg und Bogomir Ecker mit seinem Geschäftsführer Gerhard Pfenning, ausgewiesene Kompetenzen, garantieren dies als Nachlassverwaltung, während VG Bild-Kunst und LVR die wirtschaftliche Sicherung darstellen.
Mit der Eröffnung dieses Archivs hat man der Kunst unheimliche Referenz erwiesen und der Welt eine grosse Gabe bereitet, in der Gegenwart und für die Zukunft.
19 / 04 / 10 - 23:51
1 Leserkommentar vorhanden
Margrit Himmel-Lehnhoff
11:54 Uhr
26 / 04 / 2010 //
Das ist eine hervorragende I dee. Ich habe mehrere Kunstwerke von Hannes Rompel, der in diesem Jahr 100 Jahra alt geworden wäre. Er hatte den Rom- und Corneliuspreis, hat in den 70er Jahren zweimal in der Galerie Schmela ausgestellt. Er ist auch in dem Buch Alfred Schmela besprochen und abgebildet. Ammeisten weiß das weiß das von-der-Heydt-Museum in Wuppertal, weil der 1910 in Wuppertal geboren wurde. Und wie mir einer der der Brüder von Schloss Moyland erzählte, auch viele Preise in den 50er Jahren bekommen. Auch Josef Beuys hatte eine hohe Meinung von ihm, ebenso Anatol. Gruß Margrit Himmel-Lehnhoff












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