Mathieu Lehanneur ist ein Pariser Designer, der gern Dinge entwirft, die sich mit den Funktionsweisen des menschlichen Körpers beschäftigen. Zum Beipiel einen Luftfilter, in dem eine Pflanze wohnt, die die Gifte aus der Raumluft filtert. Sehr motiviert alles. Nun zeigt Lehanneur in der Londoner Galerie The Carpenter’s Workshop „Flat Surgery“ – eine Reihe von Teppichen, die aus den Motiven menschlicher Organe zusammengestellt sind. Die Teppiche sollen den Lebensräumen entsprechend zum Einsatz kommen: Der Verdauungstrakt ins Esszimmer, das Gehirn ins Büro, Genitalien ins Schlafzimmer. Hmm, ob er glaubt, das die Foie Gras wirklich besser schmeckt, wenn man sie auf dem Abbild einer gesunden Leber verspeist? Ob die Ideen schneller fliessen, wenn man einen Hirn-Teppich unter den Schreibtisch legt? Ob Schwung ins Schlafzimmer kommt, wenn man den medizinischen Querschnitt der Prostata im Blick behält? Nicht sicher … aber das Unterbewußte soll ja eine geheimnisvolle Zone sein.
30 / 03 / 2010 - 11:09 Uhr - 0
hier , der Link
ODER, WERBUNG IST EIN PLEGEKIND DER KUNST ( ELTERNHAUS )
…AUCH GEHT : DU HASCHT SOOO GEILE KURVEN UND ISCH HAB KEINE BREMSEN
27 / 03 / 2010 - 7:57 Uhr - 0
Das schwache, pulsierende Leuchten, das man in diesem Film sieht, ist nicht besonders eindrucksvoll, könnte aber ein Ausweg aus Energiekrise und schwindenden Ressourcen sein. Sagt der Designer Joris Laarman. Der Niederländer zeigt noch bis zum 10. April in der Gallery Friedman Benda in New York eine Ausstellung, in der neben Möbeln, von Bäumen und Knochen inspiriert sind, eine Leuchte zu sehen ist, die zur Hälfte lebt: Half Life Lamp.
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25 / 03 / 2010 - 10:26 Uhr - 0
Erwin Wurm
Die Besucherinnen und Besucher werden von einem Renault 25 empfangen, der offensichtlich im Windkanal die Fahrtrichtung wechseln wollte. Da werden welche von dem Aufsichtspersonal dabei ertappt, wie sich sich an dem Wagen zu schaffen machen, indem sie der Versuchung unterliegen, den Kofferraum unbedingt öffnen zu müssen. < mehr >
24 / 03 / 2010 - 22:50 Uhr - 0
- Kaspar König
Köln hat Glück und kann sich freuen, dass Kaspar König, Direktor des Museum Ludwig, sich für weitere zwei Jahre verpflichtet hat.
Glück, das Haus in excellenten Händen zu wissen und Freude aus verschiedenen Gründen: < mehr >
22 / 03 / 2010 - 23:07 Uhr - 0
Eiko Hosoe
Die japanische Photographie ist in Deutschland kaum präsent.
Daher stellen Expositionen eine gewisse Rarität und Exotik dar, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Im Gegensatz zu unserer Hemisphäre publiziert man in Japan eher Photograpie-Bücher als dass sich diese in Expositionen wiederfinden. < mehr >
20 / 03 / 2010 - 19:56 Uhr - 0
20 / 03 / 2010 - 19:32 Uhr - 0
http://www.dailymotion.com/videoxcmlkf
ES WIRD ALLES GUT MUTTER / DANIEL JOSEFSOHN
DER KUNSTVEREIN HAMBURG 1-30.05.2010
19 / 03 / 2010 - 14:38 Uhr - 0
Dorothee Golz: Der Perlenohrring, 2009, C-Print/Diasec, 188 x 140 cm
Als ich die Einladungskarte mit diesem Bild auf der Vorderseite in der Hand hielt, war ich tatsächlich ebenso bezaubert wie abgestossen. Als hätte jemand den ‘Ulysses’ von James Joyce noch mal neu geschrieben oder die ‘Goldberg Variationen’ von Johann Sebastian Bach würden auf einer Hammond Orgel gespielt werden.
Dabei ist das Photo sicherlich ‘state of the art’, im wahrsten Sinne des Wortes. Was hier digitale Bearbeitung und Aufnahme ist, lässt sich nicht mehr entscheiden. Die Künstlerin selbst spricht von ‘Digitalen Gemälden‘. Und mit diesen Arbeiten ist sie bekannt geworden, wobei der digitale Effekt immer deutlich war.
In diesem Beispiel wird dieser Effekt in den Hintergrund gerückt, weil diese Ansicht sich von vornherein als eine Konstruktion gibt. Allerdings nicht für jene, die das Gemälde ‘Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge’ von Jan Vermeer van Delft (1623 – 1675) nicht kennen, dessen erhaltenes Werk sich auf 35 Gemälde reduziert. Das ‘Vorbild’ hängt heute im Mauritshuis in Den Haag und wird auf das Jahr 1665 geschätzt. Was man im Original sieht, ist der Frauenkopf mit Turban und Perlenohrring.
Das ‘Abbild’ von Dorothee Goltz ist dem gegenüber weitschweifig und setzt das Mädchen in ein Ambiente, das aus der Zeit gefallen ist. Lampenschirm und vor allem die Gläser auf dem Tisch können eine Art Referenz auf Vermeer sein. Aber die Figur des Mädchens in einer Stoffjacke und Jeans ist zeitgemäss. Im Hintergrund ist ein Metallkoffer zu sehen, der als ein Hinweis auf die Machart des Fotos gelesen werden kann, denn dieser Koffer könnte die Plattenkamera enthalten, mit dem das Bild aufgenommen wurde.
Was einem am Ende irritiert, ist die Tatsache, dass das Bild zu ausgewogen ist und dessen Inhalt jede Werbeanzeige von Deutscher Bank oder Deutsche Börse schmücken würde. Und in weiteren 345 Jahren drücken wir dann die Hand dieser Person und bewundern das herrliche Perlenohrgehänge, dessen Ursprung unsere Nachfahren nicht mehr kennen.
Ausstellung Dorothee Golz – Der Perlenohrring, Charim Galerie, Dorotheergasse 12, Wien 4. März – 10. April 201o
19 / 03 / 2010 - 12:52 Uhr - 1

Ich weiß gar nicht, warum´s hier so fein zugeht!? Ich als mi...
Hallo Herr Maus, Ihre Bilder sind fantastisch gut. Vielen ...
Guter Bericht mit ausgezeichneten Fotographien über die Werk...
Classes are fun for kids. Musclehedz A cartoon series, stret...
Klamauck mit ck? Und von welchen "Massen" gehen die Veransta...
Hallo Herr Maus, ich finde es sehr schade, dass Sie Ihre...
Hervorragende Ausstellung!...
allet jute men jong :D...
Toller Artikel. Danke. Macht weiter so!...
Tony Craigg macht klasse Skulpturen. Bin immer wieder begeis...