Lawrence Weiner – Künstler und Poet

Lawrence Weiner

Seine Art, Kunst und sich zu zeigen, ist sehr bezeichnend: Poesie, Kunst und Intellektualität – konzeptionell.

Lawrence Weiner (67) letzte Ausstellung im September 2008 (K21, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen) gab einen intensiven Einblick in seine Gedankenwelt. Einer der wohl letzten grossen poetischen Artisten.

Offensichtlich von ihm beeindruckt und überzeugt, die bauliche Gestaltung am Institut für Ingenieurwissenschaften der Universität Bochum adäquat zu realisieren, fiel die Wahl auf den gebürtigen New Yoker Weiner, der u. a. auf einem idyllisch gelegenen Kahn in einer Amsterdamer Gracht residiert.
Eine excellente Entscheidung.

22 / 01 / 2010 - 1:08 Uhr - 0

Warum sie nicht Gesundhäuser heißen

Der U1 des UK Eppendorf, gleich hinter der Glastür

Meine Freundin ist auf dem Eis ausgerutscht und mit dem Hinterkopf hingebumst. Also sind wir in die Ambulanz der Universitätsklinik gefahren, einem der “modernsten Krankenhäuser Europas” (Eigenpropaganda), gerade eingeweiht und schon reichlich in Architekturzeitschriften publiziert. Und da wurde doch der ganze Schlamassel der Architekturkritik offenbar. Denn wenn man fast vier Stunden auf den Arzt warten muss, der hier eine Ärztin war, dann wird manch flotte Rezensentenpoesie und die proper ausgeleuchteten Sommertagsbilder zur banalen Schlechte-Laune-Realität.

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21 / 01 / 2010 - 17:20 Uhr - 0

Militante Nichtraucher, wer kennt sie nicht. Wir erfreuen uns weiterhin der vollen Wucht ihrer Gesellschaft. Wenn sie da so vor uns stehen, vollgepisst vor Freude weil sie auf Vergeltung aus sind und ihre schorfigen Schenkel die warmen Urintropfen willkommen heißen. < mehr >

21 / 01 / 2010 - 16:30 Uhr - 13

Art goes Unterground in Köln

Heimo Zobernig, Tue Greenfort, Werner Reiterer - Katharina Grosse fehlte

Die Idee, Haltestellen des öffentlichen Personennahverkehrs künstlerisch zu gestalten, ist gewiss keine Neuigkeit. Für Köln allerdings.

Die Stadt, früher zumindest Europas Kunstmetropole, liess in letzter Zeit kaum etwas aus, was ihrem Renommée nicht hätte Schaden können. Die Konsequenzen: Galerien wanderten ab, suchten ihr Heil in der Flucht – zwanghaft nach und in Berlin. Der Stern der Art Cologne verblasste, das Gebäude der Kunsthalle machte man dem Erdboden gleich und letztlich verschwand das Stadtarchiv mit seinen Schätzen unter der Erde. Dass nun auch der Abriss des Schauspielhauses beschlossener Sache wurde, stellte in kulturpolitische Hinsicht keine Überraschung dar. Köln füllte Zeitungsseiten und war und blieb im Gespräch, zog Hohn, Spott und Häme auf sich. Also doch noch ‘was ausser Karneval – immerhin. Wäre da nicht das Museum Ludwig mit seinem excellenten Statthalter und dessen glücklicher Hand für interessante Exposition – als “Ehrenrettung” gewesen, Köln hätte nur noch mit dem Museum für Schokolade punkten können.
Aber genug des Negativen. Seien wir versöhnlich. Die Immigration der Galerien ist offensichtlich obsolet. Die Art Cologne 2009 brachte schon Erfolge, ebenso die Cologne Art Fine Antiques bewies positive Entwicklung. < mehr >

19 / 01 / 2010 - 22:38 Uhr - 0

Berlin – Paris / Paris – Berlin: Un échange de galeries – numéro deux

Un échange de galeries, Paris 6.Februar 2009

2009 wurde der Versuch des gegenseitigen Besuchs gestartet, indem Galeristinnen und Galeristen aus Paris nach Berlin kamen und einigen Wochen später dann ihre Berliner Kolleginnen und Kollegen mit ebenso ausgewählten Exponaten sich revanchierten. < mehr >

15 / 01 / 2010 - 23:51 Uhr - 1

Christan Boltanski  – maintenant

Christian Boltanski

Christian Boltanski zögerte nicht, der MONUMENTA-Einladung in das Grand Palais zu folgen:
Seine Exposition in dieser historische Stätte stellte schon eine Herausforderung dar – in jeder Hinsicht. Sie lautet: “PERSONNES” < mehr >

12 / 01 / 2010 - 17:51 Uhr - 0

http://www.dailymotion.com/videoxbtsju

Viral Spot for Theater Festival Impulse 2009 ( NEVER PUBLISHED )

12 / 01 / 2010 - 0:21 Uhr - 0

Nils Ohlsen geht …

Nils Ohlsen

Nach erfolgreichen zwölf Jahren u. a. als wissenschaftlicher Leiter der Kunsthalle Emden erreichte Nils Ohlsen der Ruf nach Oslo, dem er sich verständlicherweise nicht entziehen konnte.
Dort erwarten ihn neue Aufgaben und Herausforderungen. Er übernimmt die Direktion der Abteilung für ältere Kunst am Nationalmuseum und Leitung der Nationalgalerie der Hauptstadt Norwegens.
Ohlsen (Jahrgang 1967) promovierte über die Kunst Skandinaviens des 19. und 2o Jahrhunderts in Stockholm. Mithin ist er auch klimatischen Verhältnissen bestens vertraut.

Glückwunsch zur Berufung.

10 / 01 / 2010 - 13:29 Uhr - 0

http://www.dailymotion.com/videox34xxq

David , prost Neujahr !

09 / 01 / 2010 - 22:18 Uhr - 0

Boris Becker: 1984 – bis jetzt

Boris Becker

Ein stiller Künstler mit grossartiger Kunst: Boris Becker.

Die Exponate sind daher auch nicht laut, aber eindringlich und fordern die Betrachterin und den Betrachter zur Auseinandersetzung.

Sein erster öffentlicher Dialog mit Gesellschaft durch Architektur entstand in den monochromen Abbildungen von Häusern und Hochbunkern 1986 – zwischen den Studienzeiten in Berlin und Düsseldorf.
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08 / 01 / 2010 - 0:36 Uhr - 0