30 / 01 / 2010 - 12:34 Uhr

Was soll 'was soll'?

Thomas Wulffen

Numero zero

Das fängt ja gut an, mag sich der unbefangene Leser und die unbefangene Leserin jetzt denken: Schon bei der ersten Zeile stottert er, verschreibt sich oder oder kennt sich nicht aus im Programm.

Letzteres entspricht der Wahrheit, aber Programm bleibt Programm und mit einer Bedienungsanleitung lassen sich Fehler vermeiden. Und andererseits ist ein neues Programm ja auch eine Chance, zur Reflektion über die Mittel der Darstellung und/oder über den eigenen Status.

Und den Status der Kunst dieser Tage, dieses Jahres. Wer die Jahresrückblicke sich noch mal in Erinnerung ruft, dem ist vielleicht auch aufgefallen, dass die sogenannte Bildende Kunst kaum eine Rolle spielte. Das kann auch positiv gesehen werden, weil die Kunst dann eben das vergangene Jahr nicht mit großen Zahlen, seien es in Geld oder in Besuchern, und nicht mit Skandalen auftrumpfte.

Die Frage erhebt sich auf diesem Hintergrund wie von selbst: Was soll die Bildende Kunst? Schon die Frage 'was ist?' führt einen in die Unübersichtlichkeit zeitgenössischer Kultur. Aber zumindest lassen sich Grenzen bestimmen, Bildende Kunst ist keine Literatur, und umgekehrt. Oder?

Was soll Bildende Kunst? Das ist die eigentliche Frage, die wir vielleicht garnicht beantworten wollen. Aber die Frage ist ein Reflex auf ein Anspruchsdenken an die Kunst, das deren Erscheinungsweise verändert oder verändern kann. Beteiligt an diesem Denken sind sowohl die Museumsdirektoren, mit den gewohnten Ausnahmen, wie die Galeristen, mit den.., und das breite Publikum, ohne Ausnahme. An dieser Stelle schweigen wir noch darüber, was die Vermittler und Kritiker angeht.

Und gehen ins uns...was soll?

30 / 01 / 10 - 12:34 Uhr

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1 Leserkommentar vorhanden

Lotte

20:03 Uhr  

30 / 01 / 2010 // 

Wow, toller Blogbeitrag...