Dresden wieder aufbauen II

Ausnahmsweise Gottesdienst: Die Frauenkirche von innen

Vielleicht lag es am Buß- und Bettag, dass in der Frauenkirche Menschen tatsächlich der religiösen Beschäftigung nachgingen, die primärer Zweck der Kirche sein sollte – aber nicht ist: Denn für den Wiederaufbau Dresdens nach historischen Einsichten ist die Kirche vor allem ein einleuchtender städtebaulicher und architektonischer Vorfall, kein religiöser. Deswegen gehört sie eigentlich auch den Touristen. Aber schon diese drei Reklamationen von Konsumalternativen – Einkehr, Phantasie, Neugier –, bilden tragende sinnliche Argumente für die Forderung, das große Abenteuer einer vollständigen Rekonstruktion des Vorkriegs-Dresden mit einigen ausgesuchten Neubau-Inseln sofort zu beginnen.
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20 / 11 / 2009 - 17:33 Uhr - 0

Die Augensteine der Dorothee von Windheim

Dorothee von Windheim

Man entgeht ihnen nicht, den Blicken. Es ist schier unmöglich.

Auch seitwärts lassen die Augenpaare einen nicht los. Starr aber nicht unangenehm, in durch-sichtigen Blöcken ruhend und ihnen begegnend, flössen sie aber keine Furcht ein. Aber von ihnen droht keine Gefahr. Denn das, was sie sehen, behalten sie für sich – im Gegensatz zu den grossen Augen …..

Dorothee von Windheim schuf 13 dieser Augensteine -aus dem Zyklus ‘Salve Sancta Facies’.

Die 1945 in Westfalen geborene Künstlerin, mit Stationen in Florence und Paris, beschäftigt sich mit unterschiedliche Materialien. Nicht von ungefähr. Seit 1989 doziert die Professorin für Alte und Neue künstlerische Medien an der Kunsthochschule Kassel. Auch an der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst in Salzburg trifft man von Windheim, seit vielen Jahren Mitglied der Akademie der Künste Berlin.

Die Augensteine und weitere andere Werkgruppen präsentiert die Galerie Reckermann in Köln – vom 20.November 2009 bis 15.Januar 2010.

19 / 11 / 2009 - 20:49 Uhr - 0

Irgendwie sind Bartträger total unsympathisch. Aber warum ist das bloß so? < mehr >

19 / 11 / 2009 - 11:50 Uhr - 0

Dresden wieder aufbauen!

Alt und neu – in Dresden eine Lachnummer

Ich gebe zu, ich habe mich geirrt. Der Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche ist eine tolle Sache. Lange verspottete ich wie viele andere Kritiker die originale Rekonstruktion als ideologische Wohlfühlatrappe für Menschen, die Nostalgie für eine legitime Weltsicht halten. Aber jetzt war ich mal wieder da und muss gestehen, die alte Dame und der Platz, an dem sie steht, macht echt was her. Aber das ist nicht der Grund für meinen Gesinnungswechsel. Der Grund ist das neue Dresden, das moderne, zeitgenössische. Das ist zum Heulen und muss sofort wieder abgerissen werden. Warum? Weil es dort nur um Geld geht. < mehr >

19 / 11 / 2009 - 0:01 Uhr - 0

Ulrike Groos – daheim und unterwegs

Dr. Ulrike Groos

Noch lenkt sie die Geschicke der städtischen Kunsthalle zu Düsseldorf. Allerdings nur noch zur Hälfte ihrer Arbeitszeit. Mit der Differenz ist Ulrike Groos bereits in dem Kunstmuseum Stuttgart tätig – und am 1.Januar 2010 dann dort zu hundert Prozent . < mehr >

16 / 11 / 2009 - 22:32 Uhr - 0

La Générosité de Monsieur Ropac

Thaddaeus Ropac

Statt sich beschenken zu lassen, partizipieren andere an seinem Firmenjubiläum.

Das Museum der Moderne in Salzburg kommt in den kolossalen Genuss, anlässlich des fünfundzwanzigjährigen Galerie-Geburtstages die Schatzkammer stürmen und sich aus ihr bedienen zu dürfen.

Thaddaeus Ropac lässt Dritte an seiner Freude ob des Erfolges Anteil haben, indem u. a. das Museum freie Wahl ob der 25 Exponate hat. Ein sehr feiner Zug. Diese Grosszügigkeit ist wohl kaum zu überbieten.

Dass Ropac nicht mit drittklassiger Kunst handelt oder gar unbedeutenden Künstlerinnen und Künstlern seine Aufmerksamkeit widmet, zeigt die Liste seiner Schützlinge.
So befinden sich zum Beispiel Stephan Balkenhol. Georg Baselitz , Sylvie Fleury, Robert Wilson, Imi Knoebel, Lawrence Weiner, Jean-Marc Bustamante, Francesco Clemente, Anselm Kiefer und Robert Wilson in seiner guten Obhut.

Neben seiner Galerie in Salzburg, dem Mutterhaus, bezog er bereits vor Jahren im dritten Arrondissement in Paris Quartier in der Rue Debelleyme. Das Ambiente des Marais und die Nähe zum Musée national Picasso bestätigten die Richtigkeit seiner Entscheidung.

Und in Hinblick der erfreulichen prosperierenden Entwicklung in Frankreichs Metropole fürwahr eine weise Entscheidung.

Glückwunsch zum Geburtstag auch von hier.

15 / 11 / 2009 - 3:55 Uhr - 0

Während Bob sich völlig zum Affen macht, haben Esla und Julian gut
lachen. Sie bekommen nämlich Freikarten für den Zoo…

13 / 11 / 2009 - 17:00 Uhr - 1

MARRES – wer kennt es noch nicht ?

MARRES - Centre for Contemporary Culture

Mit dem Ort Maastricht verbindet man ein nettes Städtchen eben an der Maas und nahe der Grenze zu Deutschland. Vielleicht ist manch einem auch das Bonnefantenmuseum, das momentan bis 21.März 2010 die Malerin Elizabeth Peyton präsentiert, bekannt.

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10 / 11 / 2009 - 22:56 Uhr - 0

70 Jahre nach dem gescheiterten Attentat auf Adolf Hitler würdigt die Stadt München die mutige Tat eines Einzelnen. < mehr >

10 / 11 / 2009 - 10:34 Uhr - 2

Einzelgespräch bei Professor Rothenbach. Findet Julian endlich jemanden, der ihn versteht?

06 / 11 / 2009 - 19:57 Uhr - 0