15 / 11 / 2009 - 3:55 Uhr
La Générosité de Monsieur Ropac
Burkhard Maus

Thaddaeus Ropac
Statt sich beschenken zu lassen, partizipieren andere an seinem Firmenjubiläum.
Das Museum der Moderne in Salzburg kommt in den kolossalen Genuss, anlässlich des fünfundzwanzigjährigen Galerie-Geburtstages die Schatzkammer stürmen und sich aus ihr bedienen zu dürfen.
Thaddaeus Ropac lässt Dritte an seiner Freude ob des Erfolges Anteil haben, indem u. a. das Museum freie Wahl ob der 25 Exponate hat. Ein sehr feiner Zug. Diese Grosszügigkeit ist wohl kaum zu überbieten.
Dass Ropac nicht mit drittklassiger Kunst handelt oder gar unbedeutenden Künstlerinnen und Künstlern seine Aufmerksamkeit widmet, zeigt die Liste seiner Schützlinge.
So befinden sich zum Beispiel Stephan Balkenhol. Georg Baselitz , Sylvie Fleury, Robert Wilson, Imi Knoebel, Lawrence Weiner, Jean-Marc Bustamante, Francesco Clemente, Anselm Kiefer und Robert Wilson in seiner guten Obhut.
Neben seiner Galerie in Salzburg, dem Mutterhaus, bezog er bereits vor Jahren im dritten Arrondissement in Paris Quartier in der Rue Debelleyme. Das Ambiente des Marais und die Nähe zum Musée national Picasso bestätigten die Richtigkeit seiner Entscheidung.
Und in Hinblick der erfreulichen prosperierenden Entwicklung in Frankreichs Metropole fürwahr eine weise Entscheidung.
Glückwunsch zum Geburtstag auch von hier.
15 / 11 / 09 - 3:55












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