02 / 11 / 2009 - 1:21 Uhr

WOLFY - Gewinner des Internationalen Wettbewerbs

Burkhard Maus

Vasilj Sigarev

Vasilj Sigarev

Mit der Entscheidung der Jury, der Amira Casar, Julia Stoschek, Alex McQuilkin, Harun Farocki, Stephan Berg und Rolf Bier angehörten, endete heute die kunstFilmBiennale 2009. Erfreulich war u.a. die zunehmende internationale Beteiligung, die wiederum bei dem erstaunlich jungen Publikum grosses Interesse hervorrief.

In Bonn (Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland und Kunstmuseum Bonn) und Köln (Filmforum im Museum Ludwig, Filmpalette und Cinedom) wurde ein recht unterschiedliches cineseastisches Programm serviert. Genre als auch Filmlänge - vom Kurzfilm bis zum 93-Minuten-Streifen - boten eine Vielfalt mit zum Teil hohen Ansprüchen.

Künstlerischer Leiter Hans-Peter Schwerfel und sein Team haben mit der Filmauswahl bestimmt eine gute Resonanz bei den Besucherinnen und Besuchern erzielt.

In verschiedenen Kategorien wurden Preise vergeben:
1. Internationaler Wettbewerb - Preis der Filmstiftung Nordrhein-Westfalen für Filme ab 60 Minuten Länge- "WOLFY" von Vasilij Sigarev, Russland
2. Preis der kunstFilmBIENNALE bis 60 Minuten Länge - "EVOLUTIONS" von Jani Ruscica, Finnland
3. VG Bild-Kunst Förderpreis für experimentellen Film - "GREGOR ALEXIS" von Jana Debus, Deutschland; "RADFAHRER" von Mark Thümmler und "NOIR" von Mirko Martin, Vereinigte Staaten von Amerika
4. Preis des Verbandes der Deutschen Filmkritik - "SPREECH BUBBLE" von Adam Leech, Belgien

Begleitet wurde die kunstFilmbiennale von einem "Beiprogramm", indem u. a. Galerien (Buchholz, Baukunst, Karsten Greve, Christian Nagel, Figge von Rosen, Gisela Capitain, Kewenig) und Akademien (Kunsthochschule für Medien) und Institutionen (Kino Gesellschaft Köln, Praxis-Projektatelier Staab) sich mit speziellen Ausstellungen und anderen Aktivitätn an dem Filmereignis orientierten und somit ihre Reverenz erwiesen.

Bleibt zu hoffen, dass die kunstFilmBIENNALE in zwei Jahren wieder mit der Unterstützung von KUNSTSTIFTUNG NRW, VG Bild-Kunst, des Landes Nordrhein-Westfalen, SK Stiftung Kultur, Filmstiftung NRW und Stadt Köln rechnen kann, um sich weiteren Herausforderungen von Kunst und Film zu stellen und dass die traditionelle Kunstgemeinde endlich die längst fällige Beachtung dieser in Deutschland einmaligen Veranstaltung schenkt und begreift, dass Kunst und Film über Gemeinsamkeiten verfügen.

02 / 11 / 09 - 1:21 Uhr

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