Im Jahre 1970 wies Rainer Werner Fassbinder schon auf eine Gefahr hin, die von der heiligen Nutte ausging, in dem Film mit dem schönen Titel ‘Warnung vor einer heiligen Nutte’. Hinter dem Bild der heiligen Nutte versteckte sich das Metier des Filmemachens.
Wenn jetzt gerade eine Warnung vor einer Kuratorin die Schlagzeilen der Tageszeitungen schmückt, dann geht es in diesem Falle um das Metier des Ausstellungsmachers bzw. Ausstellungsmacherin. Die selbst ernannte Kuratorin stellt sich als solche in den dafür zuständigen Institutionen vor, um danach ein Hotelzimmer zu buchen auf Kosten der jeweiligen Institution. Dabei ist sie andererseits auch Kunstkritikerin, mit Zitat ‘ungepflegtem Äußeren’. Oder im Wortlaut: “Sie zeigte hier Sachverstand zum Thema Kunst, allerdings gab ihr Verhalten auch Anlass zu der Vermutung, dass Frau Hering an „Wahrnehmungsstörungen“ leiden könnte.”
Sollte sich hinter der Kuratorin vielleicht auch noch eine Künstlerin verstecken, die das bekannte ‘Betriebssystem Kunst‘ auf die Probe stellen will?
Und was lernen wir daraus? Die Kunst ist eine Nutte?
Bernard Frize - Titel der Exposition
“And How an Where and Who”, so der Titel der Exposition von Bernard Frize, dem das Museum Morsbroich seine Aufwartung macht. < mehr >
Globalisierung gibt es überhaupt nicht. Kulturelle Gleichschaltung? Diktatur der Marken? Mc Brain und TV Gaga? Alles Quatsch! Ein erschöpfender Bummel durch die Länderpavillons der diesjährigen Architekturbiennale zeigt vor allem eins: nationale Beharrungskräfte. Wenn die Länder in den Gardini von Venedig zeigen, worauf sie stolz sind, dann bestätigen sie vor allem Vorurteile und tun das, was sie schon immer taten. Brasilien zeigt Oscar Niemeyers Nachfolger, Finnland seine Schulbauten, und Venezuela ist geschlossen. Hier eine kleines Bilderrätsel: Erkennen Sie das Land an Hand seiner Verschrobenheit.
Zunächst, zum warm werden, etwas ganz Leichtes:
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Christoph Schlingensief "Church of Fear" - Biennale Venedig 2003
Sein Fleiss und Interesse, Herausforderungen anzunehmen, schien unerschöpflich. National und international. Kein Jahr verging ohne zeitgenössisch-künstlerische Lebenszeichen von ihm.
Noch 2009 nahm er eine Professur an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig an. < mehr >
…..PREVIEW FOR ME STYLE BERLIN COMING SEPTEMBER 2010 / 90 to 100 PAGE EDITORIAL BY JOSEFSOHN AND KATE BELLM / THANKS TO : SASKIA NADI , PETER KISUR , JOYCE MUNIZ , NICO BLANKENHORN , TRIGGERHAPPY PRODUCTIONS, RAINER SCHMIDT ,FRANK SEIDLITZ, ALEX BOHN AND PROUDLY PHOTOGRAPHED WITH THE NEW LEICA S2

einfach köstlich - bitte mehr davon...
Sehe ich auch so! Und schickt dazu noch schrecklich schicke ...
Bildende Kunst und Christoph Schlingensief: Schlingensief...
Wer glaubt, Hello Kitty wäre in Japan nur für Kleinkinder in...
Sind wir nicht alle irgendwie Tim?...
Lieber Tim, Selbstekel oder Weltekel?...
Ist das Leben eines Abenteurers anstrengend? Nach der Fra...
danke, das ist ja mal eine luzide analyse, die mal paar ding...
Hä?...
"D’ailleurs, c’est toujours les autres, qui meurent!"...