Ausstellung in Dresden
Das Paradies auf Erden – Flämische Landschaften von Bruegel bis Rubens

01.10.201615.01.2017
Kunsthalle im Lipsiusbau,  Dresden
Große Sonderausstellung mit über 140 flämischen Landschaftsgemälden, Zeichnungen und Drucken des 16. und 17. Jahrhunderts aus dem Bestand der Dresdner Sammlung ergänzt um hochkarätige Leihgaben bedeutender Museen wie dem Rijksmuseum Amsterdam oder dem Kunsthistorischen Museum Wien
Das Paradies auf Erden – Flämische Landschaften von Bruegel bis Rubens

Informationen zur Ausstellung: Flämische Landschaftsbilder des 16. und 17. Jahrhunderts zählen zu den besonderen Schätzen der Dresdner Gemäldegalerie Alte Meister. Trotz ihrer großen Zahl und hohen Qualität sind sie jedoch kaum bekannt. Die Ausstellung, die auch Zeichnungen und Druckgrafik aus dem Dresdner Kupferstich-Kabinett mit einschließt, rückt diese Meisterwerke nun endlich ins rechte Licht. Die Landschaftsmalerei hatte sich im ersten Drittel des 16. Jahrhunderts in den südlichen Niederlanden als neues, eigenständiges Genre etabliert. Maler wie Joachim Patinir und Pieter Bruegel d. Ä. schufen neue Landschaftstypen, etwa die sogenannte „Weltlandschaft“, die weite Verbreitung fanden. Die steigende Nachfrage nach Landschaftsgemälden führte zur Entstehung zahlreicher Untergattungen. Hochspezialisierte Malerwerkstätten arbeiteten für einen florierenden Bildermarkt. Im 17. Jahrhundert schließlich führten Peter Paul Rubens‘ bewegte, atmosphärische Szenerien die flämische Landschaftsmalerei zu einem neuen Höhepunkt. Die Künstler malten keine „Landschaftsporträts“, sondern im Atelier komponierte, ideale Darstellungen. Für ihre erdachten „Paradiese“ bedienten sie sich aus dem Formenrepertoire der Natur. Vor dem Betrachter entfaltet sich das facettenreiche Bild eines Landschaftsraumes, der zum größten Teil künstlerische Erfindung ist.  (Quelle: Pressetext)

l2698

Brühlsche Terrasse

01066 Dresden

Deutschland

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Öffnungszeiten Di–So 10–18