Ausstellung in Brühl
Jürgen Klauke – Selbstgespräche. Zeichnungen 1970 bis 2016

12.03.201702.07.2017
Max-Ernst-Museum,  Brühl
Im Mittelpunkt der Schau stehen die Zeichnungen des deutschen Performance-, Foto- und Medienkünstlers (*1943), der sich seit vierzig Jahren mit gesellschaftlich normierten Geschlechteridentitäten und sozialen Verhaltensmustern auseinandersetzt
Jürgen Klauke – Selbstgespräche. Zeichnungen 1970 bis 2016

Informationen zur Ausstellung: Jürgen Klauke (*1943) gehört zu den wichtigsten Performance-, Foto- und Medienkünstlern der Gegenwart und gilt als Pionier der Performance Art in Deutschland. Er hat im Bereich der Body Art und der kritischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlich normierten Geschlechter-Identitäten und sozialen Verhaltensmustern Wegweisendes in der Kunst geleistet. Der menschliche Körper steht im Zentrum seiner Arbeit, die er als „Ästhetisierung des Existenziellen“ umschreibt. Sein Werk wird durch Experimentierfreudigkeit und provokative Kraft charakterisiert, die Betrachterinnen und Betrachter nicht gleichgültig lassen können. Das Max Ernst Museum Brühl des LVR präsentiert mit retrospektivem Blick eine signifikante Auswahl aus Jürgen Klaukes umfangreicher zeichnerischer Produktion aus über vier Jahrzehnten. Die „Zeichnerei“ (Klauke) bildet die Ausgangsbasis seines künstlerischen Werkes und ist auch Bestandteil des kreativen Dialogs mit seinen inszenierten Fotografien. Das Spektrum reicht von seinen ersten „erotographischen“ Tagesberichten in Zeichnungen und Texten („Ich + Ich“, 1970/71), über zahlreiche zeichnerische Tagebücher in der Folge, die er mit „ziemlich“ (1979-81) abschließt, bis hin zu aktuellen Arbeiten, die in den letzten Jahren in gebundener Form, als Zeichnungsbuch, erschienen sind. Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Künstler.  (Quelle: Pressetext)

Comesstraße 42 / Max-Ernst-Allee 1

50321 Brühl

Deutschland

Website

Was ist die artCard?
Öffnungszeiten Di–So 11–18