Ausstellung in Alkersum/Föhr
Pure Nature Art. Naturmaterialien in der zeitgenössischen Kunst + Jopie Huisman (1922–2000) – Hommage an das einfache Leben

Rund 20 Installationen, Objekte und Skulpturen von 6 Künstlern, darunter Herman de Vries, Bethan Huws und Christiane Löhr, lenken den Blick auf die Fragilität und Schönheit von Naturmaterialien. Eine weitere Schau lädt dazu ein, das Werk des niederländischen Realisten Huisman (1922–2000) kennenzulernen
Pure Nature Art. Naturmaterialien in der zeitgenössischen Kunst + Jopie Huisman (1922–2000) – Hommage an das einfache Leben

Informationen zur Ausstellung: Pure Nature Art. Naturmaterialien in der zeitgenössischen Kunst Natur bildet in einem immer währenden Prozess des Werdens und Vergehens eine unerschöpflich fantastische Formen- und Farbenvielfalt aus. Der Mensch, selbst Teil der Natur, stellt sich zu ihr in Beziehung und versucht ihre Gesetzmäßigkeiten zu erforschen. Seit der Antike wird das Verhältnis von Kunst und Natur ausgelotet. Zwei Grundauffassungen stehen sich dabei gegenüber: Die eine geht von der Nachahmung der Natur aus, die andere spricht von der die Natur übertreffenden Kunst. Den Künstlern der Ausstellung „Pure Natur. Naturmaterialien in der zeitgenössischen Kunst“ geht es nicht um ein Übertreffen, sondern um eine sensible, respektvolle Aneignung und Interpretation des von der Natur Hervorgebrachten, das mal gefährdet und zerbrechlich erscheint, mal durch seine imposante Systematik visuell beeindruckt. Die Kategorie der Zeit spielt dabei eine besondere Rolle, denn in ihrer Vergänglichkeit verweisen die organischen Materialien zugleich auf Überzeitlichkeit. Die Ausstellung versammelt internationale zeitgenössische Positionen, deren Kunstwerke aus Naturmaterialien entstehen. Beteiligte KünstlerInnen: Bethan Huws (GB), Christiane Löhr (D), David Nash (GB), Giuseppe Penone (IT), Regine Ramseier (CH), Herman de Vries (NL) Hommage an das einfache Leben. Der niederländische Realist Jopie Huisman (1922-2000) Erstmals außerhalb der Niederlande wird die künstlerische Arbeit des friesischen Malers Jopie Huisman (1922-2000) präsentiert. Seine realistischen, anrührenden Gemälde und Zeichnungen sind Zeugnisse einfachen Lebens. Huisman, zugleich Lumpen- und Metallhändler, wurde als Autodidakt bereits zu Lebzeiten zur Legende und erlangte in den Niederlanden große Berühmtheit. Ihm ist ein eigenes Museum in Workum gewidmet. Seine Bilder von Schuhen, Lumpen oder Puppen galten ihm gleichsam als Porträts seiner Mitmenschen, denen er Würde und Bildwürde zusprechen wollte. Damit schuf er eine Hommage an das einfache Leben der Friesen, ihre Landschaft und Kultur. Die Werke, die oftmals den Blick auf Absurditäten des menschlichen Zusammenlebens richten, berühren dabei durchaus existentielle Fragen und sind mit einer Botschaft versehen, die von der Barmherzigkeit als etwas universell und zeitlos Menschliches erzählt. Was erkennen und wiedererkennen wir heute in seinen Bildern als etwas uns Geläufiges? Die Ausstellung präsentiert Werke aus dem Jopie Huisman Museum ebenso wie solche aus einer Schweizer Privatsammlung. Sie entstand in Kooperation mit dem Jopie Huismann Museum, Workum/NL. Ein reich illustrierter Katalog (dt., engl., nl. und friesisch) begleitet die Schau.  (Quelle: Pressetext)

Hauptstraße 1

25938 Alkersum/Föhr

Deutschland

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Öffnungszeiten Di–So 10–17