Plakatausstellung - Wien

Einfach plakativ

Das Österreichische Museum für angewandte Kunst in Wien (MAK) präsentiert nach Berlin, Essen und Luzern als vierte und letzte Station die Ausstellung „100 beste Plakate 06 – Deutschland, Österreich, Schweiz“
Schwere Entscheidung:Die 100 besten Plakate wurden ausgewählt

Unter den Gewinner-Plakaten: "Coda" ist eine Arbeit der Designerin Silvia Francia, Siebdruck

In einer Höhe von fast zehn Metern schweben mit Helium gefüllte Ballons frei im Ausstellungsraum. Daran befestigt sind die hundert Plakate der diesjährigen Gewinner des Wettbewerbs „100 beste Plakate“.
Die dynamische museale Inszenierung hat sich ein Semesterprojekts der Kunsthochschule Berlin-Weißensee einfallen lassen. Sie soll die Flüchtigkeit des Mediums Werbung noch unterstreichen.

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Strecken Teaser

Bereits im Frühjahr wählte eine fünfköpfige, international besetzte Jury die besten Einsendungen aus 1527 Arbeiten von Grafikdesignern, Werbe- und Kommunikationsagenturen, aber auch von Studenten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus.

Unter den hundert gleichberechtigten Gewinnern befindet sich die Agentur Demner, Merlicek & Bergmann aus Wien, die den schlafenden „Meinl-Mohr“, Österreichs Werbe-Ikone für Kaffee, in Szene setzt. Die Studentinnen Christina Föllmer und Catrin Sonnabend von der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main gewannen mit ihrem Fotoplakat, auf dem ein rot-weiß gewebtes Banner aus Absperrband mit der Titelaufschrift „Festival Junger Talente“ zu sehen ist. Zu den Schweizer Siegern zählt Silvia Francia vom Atelier BLVDR aus Genf, die mit einem Plakat aus der Serie für das Théâtre la Comédie de Genève das Rennen machte. Die typografische Arbeit aus Bild und Sprache trägt den Titel „Coda“.

Weitere Infos:

Die Ausstellung läuft vom 21. November bis zum 9. Dezember im MAK in Wien. Der dazugehörige Katalog „100 Beste Plakate 06. Deutschland Österreich Schweiz“ erscheint im Verlag Hermann Schmidt für 35 Euro.

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