MoMA - Fertighäuser

Das MoMA macht mobil

Diesen Sommer präsentiert das New Yorker Museum of Modern Art eine Architekturausstellung mit Fertighäusern. Insgesamt fünf Projekte wurden ausgewählt, die auf einem Grundstück neben dem MoMA realisiert werden. Ein wöchentlicher Blog dokumentiert bereits jetzt den Entstehungsprozess.
MoMA macht mobil:Eine Architekturausstellung mit Fertighäusern

Jeremy Edmiston & Douglas Gauthier, "Burst 003", North Haven, Australien

Die Zeiten, als Fertighäuser spießige Einfamilien-Bungalows aus Pappwänden waren, gehören der Vergangenheit an. Die Bausatzkästen sind längst in Mode gekommen. Dass sie nicht nur für extravagante Ideen stehen, sondern auch funktionstüchtig sind, will Barry Bergdoll, Chefkurator für Architektur und Design am New Yorker Museum of Modern Art (MoMA), diesen Sommer (ab 20. Juli) mit der Ausstellung "Home Delivery: Fabricating the Modern Dwelling" zeigen.

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Strecken Teaser

Fünf Architekturbüros, darunter drei amerikanische, ein österreichisches und ein Londoner Team, wurden unter 400 Bewerbern ausgesucht. Sie stellen ihre Fertighäuser auf dem noch leeren Grundstück auf der 53sten Straße auf, wo in naher Zukunft der neue 75-stöckige MoMA-Turm von Jean Nouvel entstehen soll.

Zu den Projekten gehört das fünfstöckige "Cellophane House" von Kieran Timberlake aus recyclebaren Materialien und das "Micro Compact House" von Richard Horden, das durch Windturbinen seine eigene Energie produziert und per Hubschrauber angeliefert werden kann.

Der Bausatzkasten von Lawrence Sass für die Opfer des Hurrikans "Katrina" in New Orleans besteht aus Sperrholzplatten. Die zukünftigen Besitzer können ihr neues Heim nach eigenen Vorstellungen mit dem Gummihammer zusammenzimmern.