Ra Paulette gräbt seit fast 30 Jahren begehbare Höhlen ins Felsmassiv. Keine muffigen, dunklen Verliese, lichtdurchflutete Kathedralen erschafft er unter der Erde, mit glattgeschliffe­nen Wänden, erhabenen Säulen und verspielten Reliefs. Wer sie betritt, sagt er, wird automatisch glücklich. "Ich nenne das den Höhleneffekt. Die einhüllende Architektur, die ungewohnten Perspektiven und das verwunschene Licht erzeugen erst Verwunderung und dann ein tiefes Gefühl von Seligkeit." Einblick in Ra Paulettes "Tree Cave", 1998-2000

"Cavedigger" Ra Paulette mit Höhlenhund Bugsy, seinem treuen Begleiter

Wilder Westen: New Mexicos weite, unberührte Natur hat immer schon Künstler inspiriert

Wie die Pforte zum Hobbit-Haus: Eingang der "Farbkammer"-Höhle, eine Auftragsarbeit auf Privatgelände, "Color Chamber", 2001-2002

Detail eines Wandreliefs in der "Baumhöhle", das Gestein ist so weich, dass Ornamente mit dem Spachtel eingekratzt werden können, "Tree Cave", 1998-2000

Als Werkzeug zum Graben und Formen dienen Spitzhacke, Schaufel, Stemmeisen, Spachtel und Pinsel

Einblick in Ra Paulettes "Bird's Nest Cave", 1997

Höhlenbauen ist für Ra reine Handarbeit, mit der Schubkarre befördert er loses Gestein aus dem Berg

Freistehende Sandsteinformationen eignen sich besonders für die Höhlenprojekte des Cavediggers, hier hat er die Seitenwände zu Fenstern geöffnet, "Sandstone Shrine", 1994-1996

Ra Paulette: "Luminious Caves", seit 2010

Auch wohnlich kann es in Ra Paulettes Untergrundkathedralen sein – hier ein Mosaik-Waschbecken

Ra Paulettes arbeitet zur Verzierung der Höhlen vorwiegend mit Ornamenten

Eine von Ra Paulettes Höhlen – samt Tisch, Regal und Sitzgelegenheit

Zum Artikel: Ra Paulette - New Mexico: Ein Berg, eine Vision, ein Mann