Service: Documenta 14 in Kassel

Restaurants, Bars und Konzerte

Auch auf Gaumenfreuden, gekühlte Getränke und tanzbare Beats muss bei einem Documenta-Besuch niemand verzichten. Hier sind unsere Empfehlungen für gute Restaurants, angesagte Bars und die besten Cafés in Kassel.
Restaurants, Bars und Konzerte

Tresen in der Cafébar Rokkeberg

In diesem Artikel
Biergärten in Kassel
Cafés in Kassel
Gaststätten und Imbisse
Nachtleben
Konzerte

Biergärten in Kassel

Einen schönen Blick auf die Fulda hat man am Rondell, der ehemaligen Stadtbefestigungsanlage (Schlagd, Fuldaufer). Die Gäste sitzen an Biertischen oder in Liegestühlen und genießen Bratwürstchen zum Bier. Direkt an der Fulda sitzt man am Kulturzelt und etwas weiter flussabwärts auf der Terrasse des Finkenherds. Im Sudhaus (Hafenstraße 54) wird dem Besucher unter alten Bäumen Nordhessisch-Rustikales wie Schmandkuchen oder »Schmeckewöhlerchen« serviert. Im Hof des ARM und der Lolita Bar (Werner-Hilpert-Straße 22), ganz in der Nähe des Kulturbahnhofs, kann man sich sein Essen entweder selbst mitbringen, oder man holt sich zum Bier Falafel vom Imbiss um die Ec

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Cafés in Kassel

Direkt am Friedrichsplatz lockt das Café Nenninger mit Torten, die den Grimms gewidmet sind, und einem reichhaltigen Frühstücksbüfett (Friedrichsplatz 8). Vom Friedrichsplatz zum Kulturbahnhof führt die Treppenstraße, und wie schon in den Fünfzigern laden hier einige Lokale zum Kaffee ein, die auch draußen Tische aufgestellt haben. Besonders schön ist das Stadtcafé, das eine kleine Auswahl an selbst gebackenem Kuchen anbietet. Folgt man der ersten Querstraße (Neue Fahrt), so kommt man zunächst zum Florentiner Platz.

Restaurants, Bars und Konzerte

Direkt gegenüber vom Stadtmuseum: Cafébar Rokkeberg

Gleich nebenan bietet die Patisserie Bach (Theaterstraße 1) ausgefallene Kuchen- und Tortenkreationen. Gegenüber vom Stadtmuseum am Ständeplatz gibt es die beliebte Cafébar Rokkeberg. Ihre Betreiber führen ein weiteres Café am Goethestern (Goethestraße 67) im Kasseler Jugendstilviertel »Vorderer Westen«, wo auch das »Königsfrühstück« im Eberts (Friedrich-Ebert-Straße 116) zu empfehlen ist. In der Stadt beim Rathaus werden bei der Kaffeerösterin (Wilhelmstraße 31) österreichische Kaffeespezialitäten serviert. In der Nordstadt nahe der Universität kann man den Tag mit einem Frühstück im Café Hurricane beginnen und dort nach Mitternacht noch eine der vielen Börek-Spezialitäten zu sich nehmen (Gottschalkstraße 38). Ein reichhaltiges Frühstück bietet das Café Nordpol (Gottschalkstraße 12). An der Fulda, neben der Drahtbrücke, führt ein Kollektiv das Café im ehemaligen Kurbad Jungborn (Sternstraße 20), das heute nur noch ein kleines Bademuseum beherbergt. Unterhalb des Weinbergs hat das studentische Kafé Neu (Frankfurter Straße 54) eröffnet, das auch veganen Kuchen anbietet.

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Gaststätten und Imbisse

Italienische Küche wie von Mama bekommt man in der Osteria (Jordanstraße 11), während man spanisch am besten bei El Erni isst (Parkstraße 42). Gehobene deutsche Küche genießt man im Humboldt 1a (Humboldtstraße 1a), wo es auch eine wunderschöne Gartenterrasse gibt. Auf dem Weg zur Wilhelmshöhe liegt der Gutshof am Studio des Hessischen Rundfunks (Wilhelmshöher Allee 347a), wo sich gediegen speisen lässt, ebenso wie im Schlosshotel gegenüber vom Schloss Wilhelmshöhe. Preisgünstiger geht’s auch; zum Beispiel in der Nachbar (Frankfurter Straße 76), wo es nicht nur Burger gibt, und im Abessina (Kurt-Schumacher-Straße 23), das afrikanische Speisen auch für Vegetarier und Veganer anbietet. Für diese interessant ist auch der Imbiss Zum glücklichen Bergschweinchen (Holländische Straße 82). Pünktlich zur Documenta eröffnen zwei weitere Restaurants in historischen Gemäuern: Der Renthof mit Hotel und Restaurant für frische regionale Küche sowie einem Bistro im Innenhof neben der Brüderkirche (Renthof 3). Die Räume im Lutherturm, Kassels höchstem Gebäude, dessen Kirchenschiff im Zweiten Weltkrieg vollständig zerstört wurde, bewirtschaften nun die Fliegenden Köche, ein ambitioniertes Kochduo. Beim Kulturbahnhof gibt es den mehrfach ausgezeichneten Currywurststand Curry 8, der in dem Fünfziger-Jahre-Kioskhäuschen selbst geschnippelte Pommes-Kartoffeln zur Wurst und selbst gebackenes Brot anbietet. Regionale Snacks bekommt man auch in der Heimat (Friedrich-Ebert-Straße 118) oder im Weissenstein am Königstor 46. Wer Gutes auf die Schnelle essen mag, findet auch in der Markthalle im ehemaligen Marstall immer etwas Leckeres.

Nachtleben

Mit Elektro, Pop, Indie und Live-Acts ziehen die Lolita Bar und das ARM (Werner-Hilpert-Straße 22) Musikbegeisterte aller Altersstufen an. Zu Hits der letzten fünf Jahrzehnte tanzt man im Gleis 1 (Bahnhofsplatz 1) im Kulturbahnhof und auch im gegenüberliegenden Hotel Reiss (Werner-Hilpert-Straße 24). In der Mauerstraße kann man nicht nur auf dem Deck 7 chillen, sondern unten im Basement abrocken (Mi, Fr, Sa).

Restaurants, Bars und Konzerte

»Besondere Empfehlung« im Barguide 2016: die Bar Seibert

Mehrere Musikbars und Clubs finden sich in der Friedrich-Ebert-Straße zwischen Alter Hauptpost (Club Soda) und Annastraße. Geschmackvolles Ambiente bietet die Bar Seibert (Friedrich-Ebert-Straße 47), die im Barguide 2016 mit »Besonderer Empfehlung« für den deutschsprachigen Raum aufgeführt ist und auch Musikveranstaltungen anbietet. Rock, Ska, Metal, Alternative und Reggae werden im Kulturzentrum K 19 (Moritzstraße 19) nahe der Universität in der Nordstadt gespielt. Punkiger geht es in der Mutter (Bunsenstraße 15) und in der Goldgrube (Eisenschmiede 85) zu, wo auch Independent gespielt wird.

Konzerte

In einem temporären Rundbau direkt an der Fulda finden jeden Sommer die Konzerte des Kulturzelts statt (30. Juni bis 19. August, www.kulturzelt-kassel.de). Seit über 30 Jahren treten hier nahe der Drahtbrücke fast täglich internationale Stars und Newcomer auf. Jazz und Independent bestimmen das Programm vom Kulturzentrum Schlachthof in der Kasseler Nordstadt (Mombachstraße 10–12), in dem neben Partys auch Konzerte und Kleinkunst geboten werden. Das Kulturhaus Dock 4 (Untere Karlsstraße 4) bietet eine Bühne für Kleinkünstler, Tanz- und Theatervorstellungen und Musiker. Das Theaterstübchen in der Jordanstraße 11 lockt mit Jazz- und Bluesmusik und ist zuweilen auch Dancefloor und Kabarettbühne

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